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	<title>Kommentare zu: 29. Januar &#8211; revisited</title>
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	<description>offenes aktionsbündnis wuppertal</description>
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		<title>Von: Oscar</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2011/02/29-januar-revisited/comment-page-1/#comment-120</link>
		<dc:creator>Oscar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 13:53:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, Mustafa. Ersteinmal vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.

Und eine Anmerkung vorweg: Sowohl im Artikel, als auch in deinem Kommentar wurde der Name der angesprochenen Autorin ersetzt. Grund ist ein Gespräch, in dem sie darum gebeten hat, weil die durch den Artikel unterstellten Zusammenhänge ihrem langjährigen antifaschistischen Engagement grundsätzlich widersprechen. Da hat es die Falsche getroffen.

Die inhaltliche Kritik wird jedoch aufrechterhalten. Obwohl der Mut der Macher_innen des Films gelobt wurde, wurde leider mit keinem Wort über das Resultat dieses Mutes berichtet – nämlich die üblen Inhalte der mutig dokumentierten Nazi-Demo.

Damit zu deinem Kommentar: In vielen Punkten rennst du offene Türen ein. Der alltägliche Rassismus, die Behandlung von Wuppertaler_innen, die Flüchtlinge sind, und die gesellschaftlichen Debatten um „Integration“ und „Anpassung“ sind das ständige, permanente Problem. Viele Menschen im  Aktionsbündnis basta! beschäftigen sich intensiv damit – teilweise auch schon seit „Solingen“. Das wirst du bei Durchsicht älterer Artikel feststellen. Deine Ansicht, dass das ansonsten oft viel zu wenig passiert – gerade auch in Zusammenhängen, die sich anlässlich einer Nazi-Demo dann mal aufraffen – wird geteilt.

Und doch war das Engagement an diesem Samstag etwas Anderes. Das stellst du ja auch selber fest. Das hatte nichts von „Lichterkette“, da gab es sehr viel Entschlossenheit. Und zahlreichen Mut zu „zivilem Ungehorsam“, was in Wuppertal eine neue Qualität darstellt. Und es war ein Botschaft, die die, an die sie sich richtete, hoffentlich verstanden haben.

Und auch an einem anderen Punkt muss dir widersprochen werden. Die Kritik an der Polizeiführung – und diese ist natürlich immer gemeint, es sei denn, es werden einzelne Ereignisse und die darin verwickelten Beamten kritisiert – ist angesichts der Ereignisse dieses Samstags nicht nur berechtigt, sondern notwendig. Jetzt über den „Befehlsnotstand“ einzelner Polizisten und Polizistinnen zu argumentieren, verlagert den Fokus der Kritik auf ein Nebenfeld, nämlich die beschissenen Arbeitsbedingungen, die der Staat denen zuteil werden lässt, die seine Vorgaben umsetzen müssen.

Das lenkt aber ab. Es geht um Einsatzentscheidungen – und damit um politische Entscheidungen, die irgendwer getroffen hat und zukünftig treffen wird – z.B. im NRW-Innenministerium.

Solidarische Grüsse</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, Mustafa. Ersteinmal vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.</p>
<p>Und eine Anmerkung vorweg: Sowohl im Artikel, als auch in deinem Kommentar wurde der Name der angesprochenen Autorin ersetzt. Grund ist ein Gespräch, in dem sie darum gebeten hat, weil die durch den Artikel unterstellten Zusammenhänge ihrem langjährigen antifaschistischen Engagement grundsätzlich widersprechen. Da hat es die Falsche getroffen.</p>
<p>Die inhaltliche Kritik wird jedoch aufrechterhalten. Obwohl der Mut der Macher_innen des Films gelobt wurde, wurde leider mit keinem Wort über das Resultat dieses Mutes berichtet – nämlich die üblen Inhalte der mutig dokumentierten Nazi-Demo.</p>
<p>Damit zu deinem Kommentar: In vielen Punkten rennst du offene Türen ein. Der alltägliche Rassismus, die Behandlung von Wuppertaler_innen, die Flüchtlinge sind, und die gesellschaftlichen Debatten um „Integration“ und „Anpassung“ sind das ständige, permanente Problem. Viele Menschen im  Aktionsbündnis basta! beschäftigen sich intensiv damit – teilweise auch schon seit „Solingen“. Das wirst du bei Durchsicht älterer Artikel feststellen. Deine Ansicht, dass das ansonsten oft viel zu wenig passiert – gerade auch in Zusammenhängen, die sich anlässlich einer Nazi-Demo dann mal aufraffen – wird geteilt.</p>
<p>Und doch war das Engagement an diesem Samstag etwas Anderes. Das stellst du ja auch selber fest. Das hatte nichts von „Lichterkette“, da gab es sehr viel Entschlossenheit. Und zahlreichen Mut zu „zivilem Ungehorsam“, was in Wuppertal eine neue Qualität darstellt. Und es war ein Botschaft, die die, an die sie sich richtete, hoffentlich verstanden haben.</p>
<p>Und auch an einem anderen Punkt muss dir widersprochen werden. Die Kritik an der Polizeiführung – und diese ist natürlich immer gemeint, es sei denn, es werden einzelne Ereignisse und die darin verwickelten Beamten kritisiert – ist angesichts der Ereignisse dieses Samstags nicht nur berechtigt, sondern notwendig. Jetzt über den „Befehlsnotstand“ einzelner Polizisten und Polizistinnen zu argumentieren, verlagert den Fokus der Kritik auf ein Nebenfeld, nämlich die beschissenen Arbeitsbedingungen, die der Staat denen zuteil werden lässt, die seine Vorgaben umsetzen müssen.</p>
<p>Das lenkt aber ab. Es geht um Einsatzentscheidungen – und damit um politische Entscheidungen, die irgendwer getroffen hat und zukünftig treffen wird – z.B. im NRW-Innenministerium.</p>
<p>Solidarische Grüsse</p>
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	<item>
		<title>Von: Mustafa - Türke</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2011/02/29-januar-revisited/comment-page-1/#comment-119</link>
		<dc:creator>Mustafa - Türke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:22:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

so ein Unsinn! Also ich war auch da und die Polizei hat das getan was Sie immer tut! Befehle ausführen! … Befehle die EURE Volksvertreter zu verantworten haben (EURE, weil ich nicht wählen darf) und die Medien tun dass, was Sie immer tun … verharmlosen!!!

Man hat aus dem Aufstand in Solingen 1993 gelernt, als ca. 17 000 Demonstranten (Linke und Türken) ihren Unmut auf die Straße getragen haben … oder hat irgendeiner von Ihnen/ Euch mitbekommen, wie viele Moscheen im Laufe und im Nachklang der “Sarrazin-Debatte” in Deutschland gebrannt haben?

Die letzten Jahre gab es eine enorme Präsenz von negativer Berichterstattung bezogen auf Menschen mit einem Migrationshintergrund/Ausländer in den Medien – ist jedoch jemand darauf gekommen zu kommentieren und zu bewerten, dass die rechte Gewalt in den letzten Jahren stark zugenommen hat oder dass rechtsradikales- und gruppenfeindliches Gedankengut die Mitte der Gesellschaft erreicht hat (siehe Studie Friedrich-Ebert-Stiftung Nov 2010 – müsste den SPD ´lern bekannt sein oder warum waren die so still während der Debatte des letzten Jahres) … natürlich nicht!!!

Dann müsste man ja in den Spiegel schauen und sich selber kritisch beäugen!!!

… sich hier über so eine Wahrheit aufzuregen ist doch …. naja …

Positiv fand ich, dass sehr viele junge Menschen da waren und die Omnipräsenz der Menschen, die klar gemacht haben, hier im Tal gibt es genug Menschen die sich dem Kampf gegen euch (Nazis) stellen (ist die einzige Sprache die die verstehen!) reicht!!! – die Kommunikation Nazis vs. Gegner hat stattgefunden – was willst du mehr?

Ich sehe die rechte Gefahr gar nicht so groß, wie hier getan wird und auch die Betroffenheit die viele ausdrücken halte ich persönlich für … nun ich sage mal – bei allen Menschen unter 60 Jahre -aufgesetzt, denn das Problem, auch in Wuppertal, ist weniger die Gewalt der Rechten (gegen die kann man sich hinstellen und den Kampf austragen) sondern vielmehr der auch in Wuppertal allgegenwärtige Alltagsrassismus!!!

Das sich Bürger einer solchen Demo, genauso wie bei den Lichterketten in den 90´ern, anschließen und damit glauben was für Ihr Gewissen getan zu haben ist eine Sache – aber der ausführenden Staatsgewalt (ich meine den einfachen Polizisten) vorzuwerfen, Ihren Job zu machen kann ich nicht verstehen …

Rassismus fängt nicht erst mit Nazisymbolen an, sondern in den tausenden Alltäglichkeiten … und in diesem Zusammenhang ist auch der Artikel der WZ eine 1A journalistisch, OBJEKTIVE Wiedergabe der Filmvorstellung, wo ist das Problem? Ist doch schön, dass es auch noch wirklich objektive Journalisten gibt!

Ich verstehe diesen Artikel hier auch nicht ganz – geht es um euer Image oder die Erreichung eures Ziels … ähmm was ist euer Ziel? Keine Nazis oder kein Rassismus?

Mustafa, ein Türke aus dem Bergischen Land</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>so ein Unsinn! Also ich war auch da und die Polizei hat das getan was Sie immer tut! Befehle ausführen! … Befehle die EURE Volksvertreter zu verantworten haben (EURE, weil ich nicht wählen darf) und die Medien tun dass, was Sie immer tun … verharmlosen!!!</p>
<p>Man hat aus dem Aufstand in Solingen 1993 gelernt, als ca. 17 000 Demonstranten (Linke und Türken) ihren Unmut auf die Straße getragen haben … oder hat irgendeiner von Ihnen/ Euch mitbekommen, wie viele Moscheen im Laufe und im Nachklang der “Sarrazin-Debatte” in Deutschland gebrannt haben?</p>
<p>Die letzten Jahre gab es eine enorme Präsenz von negativer Berichterstattung bezogen auf Menschen mit einem Migrationshintergrund/Ausländer in den Medien – ist jedoch jemand darauf gekommen zu kommentieren und zu bewerten, dass die rechte Gewalt in den letzten Jahren stark zugenommen hat oder dass rechtsradikales- und gruppenfeindliches Gedankengut die Mitte der Gesellschaft erreicht hat (siehe Studie Friedrich-Ebert-Stiftung Nov 2010 – müsste den SPD ´lern bekannt sein oder warum waren die so still während der Debatte des letzten Jahres) … natürlich nicht!!!</p>
<p>Dann müsste man ja in den Spiegel schauen und sich selber kritisch beäugen!!!</p>
<p>… sich hier über so eine Wahrheit aufzuregen ist doch …. naja …</p>
<p>Positiv fand ich, dass sehr viele junge Menschen da waren und die Omnipräsenz der Menschen, die klar gemacht haben, hier im Tal gibt es genug Menschen die sich dem Kampf gegen euch (Nazis) stellen (ist die einzige Sprache die die verstehen!) reicht!!! – die Kommunikation Nazis vs. Gegner hat stattgefunden – was willst du mehr?</p>
<p>Ich sehe die rechte Gefahr gar nicht so groß, wie hier getan wird und auch die Betroffenheit die viele ausdrücken halte ich persönlich für … nun ich sage mal – bei allen Menschen unter 60 Jahre -aufgesetzt, denn das Problem, auch in Wuppertal, ist weniger die Gewalt der Rechten (gegen die kann man sich hinstellen und den Kampf austragen) sondern vielmehr der auch in Wuppertal allgegenwärtige Alltagsrassismus!!!</p>
<p>Das sich Bürger einer solchen Demo, genauso wie bei den Lichterketten in den 90´ern, anschließen und damit glauben was für Ihr Gewissen getan zu haben ist eine Sache – aber der ausführenden Staatsgewalt (ich meine den einfachen Polizisten) vorzuwerfen, Ihren Job zu machen kann ich nicht verstehen …</p>
<p>Rassismus fängt nicht erst mit Nazisymbolen an, sondern in den tausenden Alltäglichkeiten … und in diesem Zusammenhang ist auch der Artikel der WZ eine 1A journalistisch, OBJEKTIVE Wiedergabe der Filmvorstellung, wo ist das Problem? Ist doch schön, dass es auch noch wirklich objektive Journalisten gibt!</p>
<p>Ich verstehe diesen Artikel hier auch nicht ganz – geht es um euer Image oder die Erreichung eures Ziels … ähmm was ist euer Ziel? Keine Nazis oder kein Rassismus?</p>
<p>Mustafa, ein Türke aus dem Bergischen Land</p>
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