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	<title>basta ! &#187; Sport+Feierabend</title>
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		<title>Gecken unter sich</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 19:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport+Feierabend]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtratsbeobachtung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Montag tagte wieder einmal der Stadtrat. Warum er das eigentlich immer noch tut, werden wahrscheinlich auch die beteiligten Ratsparteien kaum mehr beantworten können. Entscheidungen und Debatten dienen ohnehin ausschliesslich der Exekution der Stadt Wuppertal. Kein Geld, keine Entscheidungsfreiheit, keine Ideen. Und wenn es doch einmal etwas zu bereden gäbe, beschliesst der Rat selber, doch lieber nicht darüber zu sprechen. Das Ergebnis des müssigen Rituals diesmal: die absehbare Schliessung von Schwimmbädern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Selbstamputationen stehen hoch im Kurs derzeit. In den Kinos zum Beispiel. In der vielbesprochenen Verfilmung einer wahren Begebenheit, &#8220;127 Stunden&#8221;, behält ein Bergsteiger sein Leben nur, weil er sich irgendwann den Arm abschneidet. Ob es die Stadt Wuppertal und die ihre Belange entscheidenden Akteure jemals auf die grosse Leinwand schaffen werden, ist allerdings fraglich. Und ob es auch in diesem Fall zum Überleben reichen wird, darf ernsthaft bezweifelt werden.</p>
<p>Für eine Verfilmung reicht es wohl schon deshalb nicht, weil sich die Handelnden von CDU, SPD und die mit ihnen stimmenden Stadtverordneten von FDP und WfW ihre Lage offenbar nicht eingestehen wollen. Anders ist nicht zu erklären, wie sie am Montag eine vorgebliche Lösung für die von der Schliessung bedrohten Schwimmbäder der Stadt feiern konnten, deren Konsequenz schon jetzt absehbar ist – Arm ab nämlich.<br />
<span id="more-2180"></span><br />
<strong>Entlassen in eine ungewisse Zukunft</strong></p>
<p>Im offenkundigen Bemühen, die hier schon in einem der letzten Artikel <a title="Über die Vergeblichkeit" href="http://basta-wuppertal.de/2011/02/uber-die-vergeblichkeit/" target="_blank"><strong>konstatierte Vergeblichkeit</strong></a> kommunalen Tuns zu ignorieren, feierten die Mehrheitsfraktionen einen Beschluss zur Zukunft der öffentlichen Schwimmbäder ab, der das Schicksal in die Hände von Bürgerinitiativen legt – ohne denen dabei zu helfen, die wichtigen Sport- und Freizeiteinrichtungen dauerhaft betreiben zu können. Die klare Absage an städtische Betriebskostenzuschüsse im Gepäck, und mit zum Teil hohem Sanierungsbedarf an den Einrichtungen wurden die Bürgervereine, die sich um die bedrohten Stadtteilbäder gebildet haben, in eine ungewisse und kaum zu bewältigende Zukunft entlassen. Ihre Unterstützung bestand aus wohlfeilen Worten zum Bürgerengagement, das der Stadt in einer schweren Zeit helfe. Diesen allgemeinverbindlichen Bekenntnissen durfte eine ernsthafte Debatte um die Zukunft öffentlicher Aufgaben nicht im Weg stehen.</p>
<p>Die Konstruktionsprobleme einer solchen Übergabe der vollen Verantwortung an die Bürger_innen bleiben deshalb ausgeblendet. Weder die prinzipiellen Fragen nach einer sozialen und demokratischen Kontrolle von in Bürgerhand privat geführten Einrichtungen, noch wichtige Einzelfragen, wie zum Beispiel nach der zukünftigen Höhe einer Pacht für die städtischen Grundstücke, wurden thematisiert. Obwohl die Fördervereine teilweise seit Wochen auf entsprechende Aussagen warten, erhielten sie zum Start in ihre Zukunft als &#8220;Schwimmbadbesitzer_innen&#8221; nichts als die vage Zusage, die zukünftige Pacht nicht gegen ihre Interessen festzusetzen. Somit fehlt den betroffenen &#8220;Bürgerbädern&#8221; eine echte Kalkulationsgrundlage, die Grundvoraussetzung für eine zukünftige Festsetzung der Eintrittspreise und für Entscheidungen zu notwendigen Investitionen ist.</p>
<div id="attachment_2181" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/03/stadtbad_1.jpg" rel="lightbox[2180]" title="stadtbad_1"><img class="size-medium wp-image-2181" title="stadtbad_1" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/03/stadtbad_1-450x243.jpg" alt="" width="450" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Wuppertaler Schwimmer_innen auf der Suche nach Wasser</p></div>
<p><strong>Soziale und demokratische Kontrolle: Fehlanzeige</strong></p>
<p>Und wie bei anderen Fällen einer &#8220;weichen Privatisierung in Bürgerhand&#8221;, werden die Wuppertaler_innen darauf angewiesen sein, dass die neuen privaten Betreiber der zuvor städtischen Einrichtungen von sich aus sozial verantwortungsbewusst handeln – dass sie nicht an der Eintrittspreisschraube drehen und dass sie nicht ausschliesslich auf billige Arbeitskräfte des zweiten Arbeitsmarktes zurückgreifen – eine Entwicklung, die durch die Hintertüre letztlich doch wieder öffentliche Quasi-Subventionen, z.B. über ausgleichende Zahlungen an schlecht bezahlte Schwimmmeister_innen oder an andere Arbeitskräfte notwendig machen würde.</p>
<p>Anstatt offen darüber zu streiten, wie angesichts der Alternative der Schliessung fast aller städtischen Schwimmbäder eine Mindestversorgung mit Sport- und Freizeitstätten in den jeweiligen Quartieren erreicht werden kann, ohne dabei soziale Standards zu verletzen, wurden die Sprecher_innen der Ratsfraktionen der GRÜNEN und der LINKEN, die genau diese Fragen aufwarfen, als bornierte Bürgerfeinde verunglimpft, die Bürgerengagement grundsätzlich misstrauen und freiwilliges Engagement mit Füssen treten. Dabei wäre eine offene Diskussion darüber, wie eine soziale und demokratische Kontrolle aufgegebener und an private Träger übertragener öffentlicher Einrichtungen gewährleistet werden kann, absolut überfällig.</p>
<p>Es war ein unwürdiges Schauspiel, was die Mehrheitsfraktionen – sekundiert von der FDP – bei der Debatte zur Zukunft der Bäder ablieferten. Als Bernhard Sander für die LINKE notwendige Mindeststandards bei Arbeitsplätzen und Eintrittspreisen ansprach, entblödeten sich einzelne nicht, vollkommen sinnbefreit mit Verweisen auf die DDR zu antworten. Es war ein Verhalten wie im Vorschulkindergarten – das Schlimmste daran: Viele Stadtratsverordnete scheinen solche ablenkenden Scheindebatten nichtmal als taktisch-politisches Vorgehen zu werten, sondern bierernst zu meinen. Im Anschluss an die Ratssitzung liessen sich auf den Gängen Lokalpolitiker beobachten, die angesichts der &#8220;empörenden&#8221; und &#8220;unverschämten&#8221; Bedenken von GRÜNEN und LINKEN noch immer fassungslos waren&#8230;</p>
<p><strong>Es trifft wieder die ärmsten Stadtteile</strong></p>
<p>Unter dem Strich bleibt, dass sich die Stadtverordneten nicht die peinliche Blösse geben mussten, auf einen Streich fast die gesamte Bäderlandschaft Wuppertals abzuwracken – die Verantwortung dafür wurde stattdessen privaten Trägervereinen zugeschoben, die es nun am Hacken haben, die Schwimmbäder zu erhalten. Dass die Trägervereine das mitmachen und die sofortige Abwicklung der Schwimmbäder verhindern, ist lobenswert, aber nicht unbedingt weitsichtig. Nicht alle Fördervereine haben sich am letzten Montag derart in die Pflicht nehmen lassen. Für das Freibad Mirke wird es voraussichtlich keine Rettung geben, weil der dortige Förderverein die Verantwortung für die unübersehbaren Kosten einer Sanierung ohne verbindliche, langfristige Zusagen der Stadt nicht tragen kann und will. Der für diesen Sommer vorgesehene Notbetrieb als &#8220;Riesensandkasten&#8221; wird das Siechtum des alten Bades leider wohl nur verlängern.</p>
<p>Dass ausgerechnet das Bad mit der wichtigsten sozialen Bedeutung auf der Strecke bleiben wird, ist für die betroffenen Stadtteile im Norden Elberfelds eine Katastrophe. Eine Tatsache, auf die auch die vor dem Rathaus demonstrierenden jungen Wasserballer des SSC Hellas letzten Endes vergeblich aufmerksam zu machen versuchten. Mit der Schliessung &#8220;der Mirke&#8221; verlieren gerade die Quartiere mit dem höchsten Armutsrisiko der Stadt ihre oft letzte Freizeitmöglichkeit, die für viele, die dort wohnen, zugleich oft als Ersatz für den für sie unbezahlbaren Urlaub an fernen Stränden herhalten musste. Für sie dürfte auch der Hinweis auf die noch vorhandenen Schwimmbäder in anderen Stadtteilen nicht hilfreich sein, bedenkt man die hohen Beförderungskosten im örtlichen Nahverkehr.</p>
<div id="attachment_2183" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/03/stadtbad_2.jpg" rel="lightbox[2180]" title="stadtbad_2"><img class="size-medium wp-image-2183" title="stadtbad_2" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/03/stadtbad_2-450x243.jpg" alt="" width="450" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">In Zukunft Trockenwasserball: Die jungen Wasserballer des SSC Hellas</p></div>
<p><strong><br />
Gesprächsverweigerung und Narhallamarsch</strong></p>
<p>Die Debatte über die Zukunft der Schwimmbäder zum Ende der Februar-Sitzung war jedoch nicht der Tiefpunkt demokratischer Diskussionskultur im Wuppertaler Stadtrat. Den hatten zuvor alle Ratsfraktionen ausser DIE LINKE abgeliefert, als sie sich im demokratischen Konsens darauf verständigten, über eine sehr wichtige Angelegenheit erst gar nicht reden zu wollen. Obwohl der Aufmarsch der Nazis am 29.01. und der diesen ermöglichende fragwürdige Polizeieinsatz fast alle Wuppertaler_inen auf diese oder jene Art betroffen hatte, verweigerte der Stadtrat jede Debatte über eine eigentlich von der LINKEN gewünschte Resolution des Stadtrates dazu.</p>
<p>Dabei war der vorgelegte Resolutionstext der LINKEN eher harmlos – es handelte sich um eine fast wörtliche Übernahme einer Stellungnahme eines SPD-Funktionärs, die dieser unter dem Eindruck der Geschehnisse nach jenem Samstag abgegeben hatte. Da die Wuppertaler SPD jedoch eine Konfrontation mit ihrem Kooperationspartner – der CDU – wohl um jeden Preis verhindern wollte, und auch nicht gegen den Wortlaut einer Stellungnahme eines der ihren stimmen mochte, wurde jede Diskussion dazu mithilfe von &#8220;Verfahrenstricks&#8221; (der Stadtrats-Verordnete der LINKEN, Gerd-Peter Zielezinski) unterbunden. Die Ereignisse rund um die grösste politische Manifestation in Wuppertal seit über zwanzig Jahren – (am 29.01. demonstrierten über 5.000 Wuppertaler_innen gegen die Nazidemo) – zu tabuisieren, ist ein absolutes Armutszeugnis der im Stadtrat vertretenden Parteien. (Der vorgelegte Resolutionstext findet sich am Ende des Artikels zum Download als pdf-Datei.)</p>
<p>Zwischen kommunaler Handlungsunfähigkeit und Diskussionsverweigerung fand der Stadtrat ansonsten nur noch Zeit, das zwischenzeitlich erschienene Kinderprinzenpaar des Wuppertaler Karnevals zu begrüssen. Den tapferen Beobachter_innen der ganzen Angelegenheit drängte sich dabei der Eindruck auf, dass das Lokalparlament bei der Begrüssung der bunt geschmückten Gecken durch den &#8220;Stadtfürsten&#8221; Peter Jung ganz bei sich war. Fehlen nur noch Pappnasen und Narhallamarsch nach den nächsten Entschlüssen zur sozialen und kulturellen Demontage unserer Stadt.</p>
<p><em>Tumultartige Reaktionen bei der Rede von Gerd-Peter Zielezinski</em></p>
<p><object width="450" height="283"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/PYDibyxilWk?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/PYDibyxilWk?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="450" height="283"></embed></object></p>
<p>Download: <a title="Resolutionsentwurf DIE LINKE" href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/03/Ratsfraktion-der-offenen-Liste-DIE-LINKE-Wuppertal_-Resolution-zum-Polizeieinsatz-am-29.-Januar-2011.pdf" target="_blank"><br />
<strong>Der Resolutionsentwurf im Wortlaut</strong></a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Gecken+unter+sich+http%3A%2F%2Fis.gd%2FTcs7eN" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/03/gecken-unter-sich/&amp;title=Gecken+unter+sich" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/03/gecken-unter-sich/&amp;t=Gecken+unter+sich" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/03/gecken-unter-sich/&amp;title=Gecken+unter+sich" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>basta! bremst Lokomotive aus.</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 10:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Sport+Feierabend]]></category>
		<category><![CDATA[AndreasMucke]]></category>
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		<description><![CDATA[Das basta!-Running-Team hat sich am 18.09 mit großem Erfolg am Ronsdorfer Talsperrenlauf beteiligt. An dieser Stelle dokumentieren wir die sportlichen Höchstleistungen, die von unserem Team für basta! erbracht wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Das <em><strong>basta!-Running-Team</strong></em> hat sich am 18.09 mit großem Erfolg am Ronsdorfer Talsperrenlauf beteiligt. An dieser Stelle dokumentieren wir die sportlichen Höchstleistungen, die von unserem Team für <em><strong>basta!</strong></em> erbracht wurden.<span id="more-1573"></span></p>
<div id="attachment_1593" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Team.jpg" rel="lightbox[1573]" title="Team"><img class="size-medium wp-image-1593" title="Team" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Team-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Das basta!-Running-Team</p></div>
<div id="attachment_1589" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Start.jpg" rel="lightbox[1573]" title="Start"><img class="size-medium wp-image-1589" title="Start" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Start-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Leuchtturm am Start!</p></div>
<p>Pünktlich und mit genügend Zeit zum Aufwärmen traf unser Team 15 Minuten vor dem Start am Wettkampfort ein. Nachdem schnell die Startnummern abgeholt wurden, konnte auch schon das Aufwärmtraining beginnen. Auch die Fankurve ließ sich zu etwas Bewegung hinreißen, da es trotz Sonnenschein recht frisch war. Völlig unerwartet bekam das Team dann kurz vor dem Start Verstärkung. Der Leuchtturm, das wichtigste Wuppertaler Prestige-Projekt, lief sich warm.</p>
<p>Hoch motiviert besetzten unsere Läufer_innen und der Leuchtturm die erste Startreihe. OB Jung tauchte kurz auf, wurde aber unbeachtet rechts stehen gelassen. Nachdem der Startschuss gefallen war, profitierten unsere Athleten von ihrer guten Startposition. Ihre orange-farbigen Trikots waren immer im vorderen Teil des Feldes zu sehen. Noch besser zu sehen war der Leuchtturm. Dass er plötzlich am Start auftauchte, und einen fulminanten Antritt hinlegte, muss alle anwesenden Stadtstrategen schwer demoralisiert haben.</p>
<p>Der größte Teil des Sportpublikums freute sich offensichtlich über den exklusiven Anblick dieser neuen Wuppertaler Attraktion. Lediglich Jung machte einen etwas irritierten Eindruck. Er war kurz vorbei gekommen, um eine Siegerehrung durchzuführen und das 10Km Rennen mit routiniertem Schusswaffeneinsatz zu starten. Anscheinend war er dann so überrascht darüber, dass ihn sein Leuchtturmprojekt jetzt sogar zu Pflichtterminen im tiefsten Wuppertaler Süden begleitet, dass er lieber schnell das Weite suchte. Oder er wollte auf keinen Fall einen sportlichen Wettkampf mit Basta! riskieren.</p>
<p>Die sportliche Herausforderung angenommen hat bekanntlich der SPD-Ratsabgeordnete Andreas Mucke. Zur Erinnerung: Sollte unser Team gegen Mucke gewinnen, würde er sich zusammen mit Basta! für den Erhalt der Schwimmbäder einsetzen. Gewinnt er, kümmert sich unsere Guerilla-Gardening Abteilung um eine verwahrloste städtische Grünfläche.</p>
<p>Beim ersten Zieldurchlauf (es wurden 2&#215;5 Km gelaufen) war schnell klar, wer dieses Rennen dominiert. Alle unserer Starter_innen kamen mit komfortablem Vorsprung auf Mucke durch die erste Zielpassage. So konnte sogar eine kleine Unterhaltung mit den Fans eingeschoben werden. Die mitgereisten Anhänger der <em><strong>basta!</strong></em>-Equipe wussten ab diesem Zeitpunkt, dass der Wettkampf zu unseren Gunsten entschieden ist und konnten sich mit Wurst und Getränken verpflegen.</p>
<div id="attachment_1590" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Passage.jpg" rel="lightbox[1573]" title="Passage"><img class="size-medium wp-image-1590" title="Passage" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Passage-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wo ist denn der Herr Mucke&quot;?</p></div>
<p>Währenddessen wurde es im Feld plötzlich doch noch hektisch. Wie aus dem Nichts tauchte der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Bialas hinter unserer Spitzengruppe auf. An die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gehend, wollte er offenbar eine Blamage für seine Partei verhindern. Schon vor dem Start erlag Mucke der Illusion, dass Herr Bialas zu schnell für uns sei. Hier wurde durch unseren Gegner eindeutig Personal von der Landtagsfraktion eingekauft und heimlich an den Start geschickt. Aber es sollte nicht helfen, diesen gemeinen Trick ließ unser Team sich nicht bieten. Als er in Sichtweite unserer Spitzengruppe auftauchte, verschärfte diese das Tempo, so dass Bialas nicht folgen konnte. Danach ward er nicht mehr gesehen.</p>
<p>In bester Laune erreichten unsere Starter_innen in Zeiten zwischen 50 und 55 Minuten das Ziel. Als alle schon gemütlich zusammen saßen, begannen einige, sich Sorgen zu machen. Mucke war nach einer gefühlten Viertelstunde (tatsächlich waren es 8 lange Wettkampfminuten) immer noch nicht zu sehen. Als gerade der<strong><em> basta!</em></strong>-Suchtrupp losgehen wollte, schleppte er sich dann doch ins Ziel.</p>
<div id="attachment_1591" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Gewonnen.jpg" rel="lightbox[1573]" title="Gewonnen"><img class="size-medium wp-image-1591" title="Gewonnen" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Gewonnen-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">basta! feiert den Sieg</p></div>
<p>Zum Abschied bot uns ein offenbar völlig abgekämpfter Andreas Mucke ein Fußballspiel gegen die Mannschaft des Rates an. Wir stellen in diesem Zusammenhang fest, dass völlig ungeklärt ist, wer bei diesem Risikospiel für die Sicherheit verantwortlich sein soll. Die Problemfans aus dem Umfeld der Wuppertal-Bewegung sind ja bereits bei der Eröffnung der Nordbahntrasse durch Krawalle und grobe Unsportlichkeiten aufgefallen.</p>
<p>Nun bleibt abzuwarten, ob Herr Mucke seinen Wetteinsatz einlöst und sich fortan für den Erhalt der günstigen Schwimmbäder und aller anderen Errungenschaften, die eine soziale Stadt ausmachen, stark macht. Wir werden ihn jedenfalls dazu drängen und ihn beobachten. Zum Beispiel am Montag bei der Ratssitzung.</p>
<p><strong>Avanti Popolo</strong></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+basta%21+bremst+Lokomotive+aus.+http%3A%2F%2Fis.gd%2Fm01xsm" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/09/basta-bremst-lokomotive-aus/&amp;title=basta%21+bremst+Lokomotive+aus." title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/09/basta-bremst-lokomotive-aus/&amp;t=basta%21+bremst+Lokomotive+aus." title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/09/basta-bremst-lokomotive-aus/&amp;title=basta%21+bremst+Lokomotive+aus." title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Samstag: (Volks)Lauf für Schwimmbäder!</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/09/volkslauf-fur-schwimmbader-basta-fordert-stadtrat-heraus/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 18:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales+Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Aktionsbündnis basta! fordert am Samstag im Rahmen des Ronsdorfer Talsperrenlaufs den Stadtrat in Person des SPD-Verordneten Andreas Mucke zu einem Laufduell mit Wetteinsatz heraus!

Gewinnen wir, bleiben die Schwimmbäder; gewinnt Andreas Mucke, übernimmt unser Guerilla-Gardening die Pflege einer verwahrlosten kommunalen Grünfläche. Kommt zahlreich als Unterstützer_innen zum (Volks-)Lauf in Ronsdorf! Für die Schwimmbäder, für Sportmöglichkeiten für alle in dieser Stadt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Mirke-Wal-DSC01011.jpg" rel="lightbox[1548]" title="Mirke Wal DSC01011"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1551" title="Mirke Wal DSC01011" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/09/Mirke-Wal-DSC01011-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Während wir die Meldeliste des <a href="http://www.lc-wuppertal.de/">44. Wuppertaler Volkslaufes &#8220;Rund um die Ronsdorfer Talsperre&#8221;</a> am 18.09.2010 studieren, auf einmal Stirnrunzeln: Gemeldet ist für den 10km-Hauptlauf, in der Altersklasse M(ännlich)40 ein gewisser &#8220;Andreas Mucke&#8221;, bekannt als SPD-Ratsmitglied, ARGE-Beirat, Sparkassenbeirat etc. Er läuft unter der durchaus kecken Vereinsbezeichnung &#8220;Lokomotive Stadtrat&#8221;, die mit ihrem Ostblock-Sprech (vergl.: Lokomotive Moskau, Leipzig, Potsdam) vermutlich ironisierend auf ehemalige soziale Versatzstücke in der Politik seiner Partei, bzw. seiner eigenen Vergangenheit anspielen soll. Das <strong><em>basta!</em>-running team</strong> lässt sich jedenfalls nicht zweimal bitten und entsendet gleich vier Läufer_innen, um der Stadtrat-Lokomotive Paroli zu bieten!</p>
<p><strong> Und damit nicht einfach nur gelaufen wird, fordern wir Andreas Mucke zu einem besonderen &#8220;Wett&#8221;-Einsatz heraus:</strong></p>
<p>Gewinnt das <strong><em>basta!-Running Team</em></strong>, wird sich Herr Mucke fortan mit äußerster Entschlossenheit für den Erhalt aller Wuppertaler Freibäder einsetzen und für eine ausreichende Personalausstattung auch der Wuppertaler Hallenbäder kämpfen! Damit auch die schleichende Schließung gestoppt wird!</p>
<p>Wir meinen, dass <strong>jeder</strong> die Möglichkeit haben muss, zu erschwinglichen Preisen schwimmen zu gehen, insbesondere, wenn es schon nicht für einen Urlaub reicht.</p>
<p>Gewinnt wider Erwarten Herr Mucke, dann kann er im Stadtrat so weitermachen wie bisher … und das <strong><em>basta!-Guerilla Gardening</em></strong> wird, ggf. in Absprache mit dem städtischen Ressort &#8220;Grünflächen und Forsten&#8221; eine der wegen Geldnot (bzw. falscher Verteilung des Geldes) brachliegenden öffentlichen Flächen begärtnern.</p>
<p>Die Einlösung der Wette kann dann am Montag bei der nächsten Stadtratssitzung abgesprochen werden.</p>
<p>Wir fordern Alle Freunde_innen auf, sich weiter gegen offene Streichungen und schleichendes Abwürgen nicht nur der Bäder (z.B. auch der Jugendtreffs) zu engagieren! Und am Samstag das <strong><em>basta!-Running Team</em></strong> zu unterstützen!!</p>
<p><strong>Start 16:45 Uhr an der Gesamtschule in Ronsdorf. Möge das Volk gewinnen!</strong></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Samstag%3A+%28Volks%29Lauf+f%C3%BCr+Schwimmb%C3%A4der%21+http%3A%2F%2Fis.gd%2FYJ3j6o" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/09/volkslauf-fur-schwimmbader-basta-fordert-stadtrat-heraus/&amp;title=Samstag%3A+%28Volks%29Lauf+f%C3%BCr+Schwimmb%C3%A4der%21" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/09/volkslauf-fur-schwimmbader-basta-fordert-stadtrat-heraus/&amp;t=Samstag%3A+%28Volks%29Lauf+f%C3%BCr+Schwimmb%C3%A4der%21" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/09/volkslauf-fur-schwimmbader-basta-fordert-stadtrat-heraus/&amp;title=Samstag%3A+%28Volks%29Lauf+f%C3%BCr+Schwimmb%C3%A4der%21" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die basta!-Sommer-Offensive</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 10:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor dem absehbar heissen Herbst starten wir unsere basta!-Sommer-Offensive 2010, mit der wir das Rüstzeug für kommende Auseinandersetzungen liefern wollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Vor dem zu erwartenden heissen Herbst starten wir unsere <em><strong>basta!</strong></em><strong>-Sommer-Offensive</strong>, mit der wir umfassendes Rüstzeug für kommende Auseinandersetzungen liefern wollen. Denn neben einer guten Ausstattung mit Argumenten wird auch ein entspannter und angeregter Geist nötig sein, wenn die schon angekündigten Angriffe auf soziale Städte und den Sozialstaat abgewehrt werden sollen.</p>
<p>Mit den von <em><strong>basta!</strong></em> für die nächsten Wochen geplanten Aktivitäten wollen wir alles –  anregendes Denken und gutes Gefühl. Neue gedankliche Munition für die anstehenden Auseinandersetzungen um unser Leben und unsere Städte und neue Motivationen für die Zusammenarbeit aller, die sich daran beteiligen wollen.<br />
<span id="more-1183"></span><strong><br />
Filme unter freiem Himmel</strong></p>
<p>Die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> läuft den ganzen nächsten Monat. Im Zentrum stehen vier August-Montage, an denen <em><strong>basta!</strong></em> Gast im Open-Air Kino „<strong>Talflimmern</strong>“ an der Gathe sein darf. Das inzwischen auch überregional bekannte, wunderschöne kleine Freiluftkino in der alten Elberfelder Feuerwache steht uns ab Montag, den 02.08. für vier Veranstaltungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten zur Verfügung. Zu den einzelnen Themen wird es jeweils ab 19.30 Uhr eine Einführung mit Diskussion geben, für die wir uns auch noch um kompetente Gesprächspartner bemühen. Hauptteil der Veranstaltung wird natürlich immer ein abendfüllendes Filmprogramm sein, das nach EInbruch der Dunkelheit beginnt. Wir gucken Filme, die wir immer schon einmal mit anderen gemeinsam sehen wollten, und versuchen, die zuvor gewonnen Erkenntnisse zu vertiefen. Zu den <em><strong>basta!</strong></em>-Themenabenden im Open-Air Kino sind alle herzlich eingeladen.</p>
<p>Die vier ausgewählten Themenschwerpunkte unseres <strong>„Sommers des politischen Films“</strong> sind:  zum Auftakt am 02.08. <strong>„Gesäuberte Städte“</strong> &#8211; urbane Kämpfe für ein Recht auf Stadt am Beispiel der Metropolen Istanbul und Durban; <strong>„Die Revolution im Kopf“</strong> am 09.08. zu den veränderten medialen Bedingungen einer Revolution; <strong>„Liebe und Anarchie“</strong> zur Konsequenz ganz persönlicher, politischer Lebensentscheidungen am 16.08. und am 23.08. abschliessend <strong>„Gutes Leben für alle“</strong> zu den Perspektiven eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der Eintritt zu unseren Themenabenden ist natürlich frei. Weitere Informationen zu unseren Themenschwerpunkten und zu den gezeigten Filmen veröffentlichen wir in Kürze auf diesen Seiten. (Auch über Twitter: <a title="Zu unserem Twitter-Account" href="www.twitter.com/bastawuppertal" target="_blank">www.twitter.com/bastawuppertal</a>)</p>
<p><strong>Strassenaktion auf dem freien Ölberg</strong></p>
<p>Doch die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> startet bereits vorher – am nächsten Samstag, den 31.07.2010. An diesem Tag wird <em><strong>basta!</strong></em> auf dem Ölberg in der Elberfelder Nordstadt eine Strassenaktion mit anschliessender kleiner Party veranstalten, zu der wir alle an Wuppertal Interessierten und selbstverständlich auch alle Nachbarn auf dem Ölberg einladen.</p>
<p>Bei der Strassenaktion auf dem <strong>Otto-Böhne-Platz</strong> werden wir ab 16 Uhr den Versuch unternehmen, mit einem spontanen öffentlichen Mapping die Lebenssituation aller Menschen, die um und auf dem Otto-Böhne-Platz in der Nordstadt leben, zu erfassen. Wir werden über Strategien gegen die zunehmende Ausgrenzung einzelner Personengruppen sprechen und über neoliberale Tendenzen für „gesäuberte“ Innenstädte und Wohnquartiere. DIe unterhaltsame Forschungsarbeit in einem gesellschaftlichen Brennpunkt umfasst vielfältige Aktivitäten. Dabei werden Interviews geführt, in Augenschein genommen und Austausch gesucht. Und es sollen auch Brücken zu ähnlichen Konflikten anderswo geschlagen werden.</p>
<p>Wenn wir jedoch schonmal da sind, wollen wir den öffentlichen Raum auch sinnvoll nutzen. Deshalb haben wir rund um unser öffentliches Mapping weitere Aktionen geplant, mit denen wir über das Aktionsbündnis <strong><em>basta!</em></strong> und seine bereits gelaufenen und die geplanten Aktionen Auskunft geben wollen. Damit das „Wohlfühlen“ nicht zu kurz kommt, haben wir ausserdem verschiedene Künstler angefragt, die uns den Mapping-Nachmittag im Kiez verschönern sollen. Genaueres zum „Programm“ und zu unserem Anliegen bei der Strassenaktion können wir im Verlauf der Woche noch mitteilen. (Hier und per <a title="Zu unserem Twitter-Account" href="www.twitter.com/bastawuppertal" target="_blank">Twitter</a>)</p>
<p>Beendet wird der nächste Samstag – wie es sich gehört – mit einem kleinen Fest im <strong>„Gemüseladen“</strong>, der direkt vis á vis zum Otto-Böhne-Platz in der Marienstrasse liegt, (ab 20 Uhr). Bei kühlen Getränken werden wir zusammen entspannen und neu geknüpfte Bekanntschaften vertiefen. Für die musikalische Ausgestaltung des Abends konnten wir drei echte Musik-Nerds gewinnen, die sich durch eine besonders freie Musikauswahl auszeichnen. Was „um3000“ sowie „MC Maya“ und „T.Raumdeckung“ von der ehemaligen „Elektronischen Rasselbande“ am Samstagabend im kleinen „Gemüseladen“ zu Gehör bringen werden, ist ebenso wenig vorhersehbar wie das Wuppertaler Wetter – dass wir viel Spass mit beidem haben werden, steht jedoch bereits fest.</p>
<p><strong>Sechs Monate <em>basta!</em></strong></p>
<p>Beendet wird die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> schliesslich in der ersten Septemberwoche. Bei unserer anstehenden „siebten offenen Protestversammlung“ werden wir eine Zwischenbilanz zu einem halben Jahr <strong>basta!</strong> ziehen, und gemeinsam mit hoffentlich vielen Menschen die Richtung unserer Aktivitäten für das kommende Halbjahr beschliessen. Der genaue Termin und der Ort der „siebten offenen basta!-Protestversammlung“ im September wird noch bekanntgegeben.</p>
<p><strong>Die basta!-Sommer-Offensive 2010:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Samstag, 31.07.</strong>, ab 15 Uhr: <strong>Strassenaktion</strong> auf dem <a title="Wo ist der Otto-Böhne-Platz?" href="http://maps.google.de/maps?q=Otto-B%C3%B6hne-Platz+Wuppertal&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=Otto-B%C3%B6hne-Platz&amp;hnear=Wuppertal,+Nordrhein-Westfalen&amp;ll=51.259431,7.140534&amp;spn=0.006996,0.019205&amp;z=16" target="_blank">Otto-Böhne-Platz, Wuppertal-Elberfeld, Nordstadt</a> mit öffentlichem Mapping, Ausstellung und spontanen Perfomances</li>
<li><strong>Samstag, 31.07.</strong>, ab 20 Uhr: <em><strong>basta!</strong></em><strong>-Party</strong> im „Gemüseladen“ in der Marienstrasse, (gegenüber vom Platz), mit den DJs um3000, T.raumdeckung und MC Maya (Ex-Elektronische Rasselbande)</li>
<li><strong>Montag, 02.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Gesäuberte Städte</strong>“ &#8211; Themenabend im <a title="Wo ist das Talflimmern?" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Alte+Feuerwache,&amp;sll=51.262465,7.148473&amp;sspn=0.00666,0.019205&amp;ie=UTF8&amp;split=1&amp;rq=1&amp;ev=p&amp;radius=0.5&amp;hq=Alte+Feuerwache,&amp;hnear=&amp;ll=51.262465,7.148473&amp;spn=0.00666,0.019205&amp;z=16" target="_blank">Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld</a> – Diskussion und Filme – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 09.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Die Revolution im Kopf</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 16.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Liebe und Anarchie</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 23.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Gutes Leben für alle</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Anfang September</strong>: Die <strong>siebte offene <em>basta!</em>-Protestversammlung</strong> „Ein halbes Jahr offenes Aktionsbündnis <em><strong>basta!</strong></em>“ – Ort und genauer Termin stehen noch nicht fest.</li>
</ul>
<p>Achtung: Während der <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> gibt es <strong>keinen Stammtisch</strong> am Donnerstag! Wir sind stattdessen an allen Montags-Themenabenden für jeden ansprechbar, der uns kennenlernen möchte.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/strassenfest_web.jpg" rel="lightbox[1183]" title="strassenfest_web"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1202" title="strassenfest_web" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/strassenfest_web-450x321.jpg" alt="" width="450" height="321" /></a></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/kino_web.jpg" rel="lightbox[1183]" title="kino_web"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1206" title="kino_web" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/kino_web-450x356.jpg" alt="" width="450" height="356" /></a></p>
<p>Wer uns durch das Versenden unserer eFlyer unterstützen möchte, kann mit dem verlinkten zip-File jeweils optimierte Versionen für den eMail-Versand herunterladen. (72 dpi; 1.280 px) Wir freuen uns über jede Verbreitung. [ <a title="Download eFlyer basta!-Sommer-Offensive" href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/sommeroffensive.zip" target="_blank">Download zip-File</a> ]</p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Die+basta%21-Sommer-Offensive+http%3A%2F%2Fis.gd%2FwAW5Nt" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;title=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;t=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;title=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>basta! geht baden&#8230;</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/07/basta-geht-baden-gesprach-mit-dem-forderverein-pro-mirke-zur-zukunft-des-schliesungsbedrohten-mirker-freibads-am-rande-des-12-stunden-schwimmens/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 10:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>b.lamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales+Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Sport+Feierabend]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerengagement]]></category>
		<category><![CDATA[Schließung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbad]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sektion Wassersport von basta! schwamm am 10.Juli beim 12-Stunden Schwimmen mit und sprach am Rande mit dem Förderverein Pro Mirke über die Zukunft des schließungsbedrohten Freibads.

 Zur Zukunft des schließungsbedrohten Mirker Freibads. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Zur Zukunft des schließungsbedrohten Mirker Freibads. </strong></p>
<p>Die Sektion Wassersport von Basta! schwamm am 10.Juli beim 12-Stunden Schwimmen mit und sprach am Rande mit dem Förderverein Pro Mirke über die Zukunft des schließungsbedrohten Freibads.</p>
<p><span id="more-1149"></span>An einem so affenheißen Tag braucht einem keiner erst zu erklären, warum es ein Schwimmbad in Wohnortnähe braucht: Wer immer die leichte Steigung an der Schrebergartensiedlung vorbei zu dem Traditions-Freibad hinter sich gebracht hat, will nur noch eines: möglichst schnell ins kühle Wasser! So kommt die fünfköpfige <em><strong>basta!</strong></em>-Badedelegation denn auch auf 2,36 Wasserkilometer &#8211; den notorischen NichtschwimmerInnen in den eigenen Reihen zum Trotz.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/basta-in-der-mirke-0011.jpg" rel="lightbox[1149]" title="basta! für das Recht auf Schwimmen"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1159" title="basta! für das Recht auf Schwimmen" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/basta-in-der-mirke-0011-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es sieht nicht aus wie mitten in einer sterbenden Stadt, dieses inzwischen 150 Jahre alten Arbeiterinnen- und Bürgerbad, in dem heute zahllose Kinder und Jugendliche toben. Dabei steht auch dieses Bad auf Streichungsliste von Stadtkämmerer Slawig und OB Jung. Nach Auffassung von Heiner Mokroß, dem Vorsitzenden des Fördervereins „Pro Mirke“, das für den Erhalt des Traditionsbads kämpft, würde die Stadtspitze damit die Stadt tatsächlich kaputtmachen: Eine Stadt, die sich kein Freibad mehr leisten kann, ist eine sterbende Stadt“, meint Heiner.</p>
<p>Nachdem seit Jahren und Jahrzehnten nicht mehr in die Modernisierung der Freibäder investiert wurde, sind die Betriebskosten &#8211; insbesondere die Energie- und Wasserkosten &#8211; derartig hoch, dass ein Betrieb mit moderaten Eintrittspreisen finanziell einfach nicht zu stemmen ist. Unter den gegebenen Bedingungen ist von daher auch die von städtischer Seite präferierte Option, den Betrieb einfach an eine Privatinitiative auszulagern, schon aus Gründen der Rentabilität völlig absurd. Heiner Mokroß hält sie auch aus stadt- und sozialpolitischen Gründen für falsch. Bäder gehören schließlich, ob „freiwillige Leistung“ oder nicht, zu einer kommunalen Grundversorgung dazu. Der Zugang zu diesen Bädern, das Schwimmen und vor allem: das Schwimmen lernen, müssen daher für alle zugänglich und erschwinglich bleiben.</p>
<p>Der Förderverein erarbeitet derzeit unter Mitwirkung von Wuppertalern Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung eine Machbarkeitsstudie für einen Umbau der Mirke zum klimaneutralen Naturbad, der sich stark an ökologischen Kriterien, aber eben auch an ökonomischen Gesichtspunkten der Sparsamkeit orientieren soll. Es gibt seit Jahren hochkarätige Einrichtungen wie die Bergische Universität, das Wuppertalinstitut oder die Energieagentur NRW,  die Möglichkeiten,  effizient und umweltfreundlich zu wirtschaften aufzeigen.</p>
<p>Ein Beispiel: Sonnenenergie statt Erdgas nutzen, um das Wasser des Bades  auf die gewünschten Temperaturen zu bringen. Dies wäre eine Option für das Freibad Mirke. Mit einer sog. Absorbertechnik wäre es möglich, hierfür die zur Zeit ungenutzt auf den Gebäudedächern gestaute Sonnenwärme zu nutzen. Auch auf den Zusatz von Chlor im Wasser könnte durch Einsatz eines Biofilters  verzichtet werden. Pro Mirke geht davon aus, dass durch Reduzierung der Energieintensität, und natürlich durch Kreativität und gute Planung die jährlichen Kosten von derzeit € 365.000 (inklusive Verwaltungskosten, Quelle HSK) auf etwa € 125.000 im Betrieb durch eine private, gemeinnützige Trägergesellschaft  enorm reduziert werden könnten.</p>
<p>Einen Betriebskostenzuschuss allerdings müsste die Stadt weiterhin tragen. Denn auch wenn Pro Mirke mit der Erarbeitung des Umbaukonzeptes in Vorleistung geht und eine private Trägergesellschaft gegründet wird, so bleibt der Betrieb aus  Sicht des Vereins eine Gemeinschaftsaufgabe, die eine kommunale Beteiligung  zur Daseinsvorsorge beinhaltet. Denn: Der kostengünstige Zugang zum Schwimmbad hat auch nach dem Umbau erste Priorität, ist  jedoch i.d.R.  für den Betreiber nicht rentabel. Natürlich könnten die Kosten durch eine verstärkte Auslagerung auf Ehrenamtliche noch stärker gedrückt werden, aber, so Mokroß, es geht hier um qualifizierte Arbeit, und die soll auch anständig bezahlt werden. Zudem gibt es, wie überall, Probleme, Ehrenamtlichkeit nach der ersten Euphoriephase auf Dauer zu stellen.</p>
<p>Und wie sieht das beim Umbau selbst aus? Angesichts des (nicht nur) Wuppertaler Trends, dass bei öffentlich wünschenswerten und gemeinnützigen Projekten sogleich die ARGE – in Verbund mit GESA und anderen Trägern – in die Bresche springt und zwangsverpflichtete Ein-Euro-Jobber einsetzt, um die Kosten des Faktors Arbeit nach unten zu schrauben, liegt die Vermutung, dieses Modell könnte auch hier umgesetzt werden, nicht sehr fern.</p>
<p>Heiner Mokroß von Pro Mirke ist allerdings der Auffassung, dass so ein Projekt wie die Renaturierung und Modernisierung des Freibades Mirke nicht durch alleinigen Einsatz von  ehrenamtlichen Helfern und Kräften des sog. 2. Arbeitsmarktes gestemmt werden kann. Bei den Naturbadarbeiten handelt es sich vor allem um qualitativ hochwertige Arbeit, die Fachkräfte erfordert. Denn auf lange Sicht werden die Folge- und Betriebskosten nur dann niedrig gehalten werden, wenn auch eine dauerhafte und gute Qualität garantieren werden kann. Dass das Konzept aufgeht, hängt seiner Einschätzung nach nicht so sehr daran, dass die Kosten möglichst niedrig gedrückt werden, sondern dass das Betriebskonzept stimmt und die Identifikation und Solidarität der Nutzer und Nutzerinnen mit dem Bad gegeben ist.</p>
<p>Und die Ansprüche an Qualität und Attraktivität eines fertig umgebauten Bades sind hoch: so träumt Pro Mirke von einem ganzjährigen Freibadbetrieb  mit Blockhütten-Sauna, einer Rafting-Bahn im renaturierten Bachlauf des Vogelsangbach und einem Tretbecken; außerdem soll das Becken nach Möglichkeit nicht mit Stadtwasser, sondern eigenem Brunnenwasser gespeist werden.</p>
<p>Die Mittel für den Umbau sollen bei verschiedenen Stiftungen und Einrichtungen, aber auch bei den zahlungskräftigeren NutzerInnen des Freibads eingeworben werden. Zunächst aber steht am 29. August die Präsentation der Machbarkeitsstudie an. Im Anschluss daran sollen Bäderplaner/Architekten im Rahmen eines kleinen Wettbewerbes auf Grundlage der Machbarkeitsstudie  ihre Konzepte einarbeiten, und Ende des Jahres soll der Entwurf für den Umbau fertig sein.</p>
<p>Was passiert aber, wenn Kommunalverwaltung und –Politik trotz allem das Konzept nicht unterstützen, weil sie an einem „weichen Standortfaktor Naturbad“ einfach kein Interesse haben? Das wäre das Aus für das hundertsechzigjährige Freibad. Die Freibadsaison 2010 wäre dann die letzte gewesen, die die (nicht-motorisierten) ElberfelderInnen noch genießen konnten. <em><strong>basta!</strong></em> hofft deshalb, dass Politik und Verwaltung ihre Engstirnigkeit gegenüber den Bedürfnissen der Wuppertaler BürgerInnen ablegen und das Engagement des Fördervereins von dieser Seite nach Kräften unterstützen werden – und zwar auch dann, wenn es nicht ganz „kostenneutral“ zu haben ist. Alles andere wäre zwar strunzendumm . Aber wir wissen ja leider, dass das kein Hinderungsgrund ist.</p>
<p>weitere Infos dazu  unter <a href="http://www.pro-mirke.de">http://www.pro-mirke.de</a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+basta%21+geht+baden%E2%80%A6+http%3A%2F%2Fis.gd%2Fq1W1eX" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/basta-geht-baden-gesprach-mit-dem-forderverein-pro-mirke-zur-zukunft-des-schliesungsbedrohten-mirker-freibads-am-rande-des-12-stunden-schwimmens/&amp;title=basta%21+geht+baden%E2%80%A6" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/07/basta-geht-baden-gesprach-mit-dem-forderverein-pro-mirke-zur-zukunft-des-schliesungsbedrohten-mirker-freibads-am-rande-des-12-stunden-schwimmens/&amp;t=basta%21+geht+baden%E2%80%A6" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/basta-geht-baden-gesprach-mit-dem-forderverein-pro-mirke-zur-zukunft-des-schliesungsbedrohten-mirker-freibads-am-rande-des-12-stunden-schwimmens/&amp;title=basta%21+geht+baden%E2%80%A6" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Jürgen Hardt (CDU) im WSV-Wirtschaftsrat</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>um3000</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport+Feierabend]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Hardt]]></category>
		<category><![CDATA[WSV]]></category>

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		<description><![CDATA[Jürgen Hardt (CDU) rettet den WSV.<br /><br />Der WSV war ja schon immer ein besonders seltsames Panoptikum Wuppertaler Persönlichkeiten, der Wirtschaftsrat ist jedoch auf dem besten Wege, da völlig neue Dimensionen zu erschliessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Wie die Wuppertaler Rundschau vermeldet, wird sich der Wuppertaler CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt zukünftig im Wirtschaftsrat des gerade aus der dritten Liga abgestiegenen Wuppertaler SV engagieren. Jürgen Hardt hatte zuletzt vor allem mit seiner Forderung nach noch mehr Bundeswehrsoldaten für Afghanistan und einem Plädoyer für gezielte Tötungen durch Bundeswehrsoldaten für überregionale Schlagzeilen gesorgt.</p>
<p><span id="more-44"></span></p>
<p>Jetzt sitzt er im WSV-Wirtschaftsrat u.A. zukünftig neben dem Chef der Wuppertaler ARGE, Thomas Lenz, und Hans Kremendahl, dem Freund von Wuppertals Topinvestor Uwe Clees aus guten alten Korrumpel-Tagen, in denen noch neue Sporthallenruinen gebaut werden konnten. Gemeinsam wollen sie versuchen, dem von Friedhelm Runge in die Viertklassigkeit geführten ehemaligen Bundesligisten neue Förderer zuzuführen. Inwieweit der Wuppertaler SV Borussia nun auf durch Jürgen Hardt vermittelte fette Sponsorenverträge mit Krauss-Maffei, Heckler &amp; Koch oder namhaften Herstellern von Zinksärgen hoffen darf, wurde noch nicht vermeldet. Zumindest dürfte Wuppertals militantester Berlinexport aber eine genaue Vorstellung von der Kampfkraft der zukünftigen Regionalliga-Truppe haben.</p>
<p>Der WSV war ja schon immer ein besonders seltsames Panoptikum Wuppertaler Persönlichkeiten, der Wirtschaftsrat ist jedoch auf dem besten Wege, da völlig neue Dimensionen zu erschliessen.</p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+J%C3%BCrgen+Hardt+%28CDU%29+im+WSV-Wirtschaftsrat+http%3A%2F%2Fis.gd%2F60CiEB" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/04/jurgen-hardt-cdu-im-wsv-wirtschaftsrat/&amp;title=J%C3%BCrgen+Hardt+%28CDU%29+im+WSV-Wirtschaftsrat" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/04/jurgen-hardt-cdu-im-wsv-wirtschaftsrat/&amp;t=J%C3%BCrgen+Hardt+%28CDU%29+im+WSV-Wirtschaftsrat" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/04/jurgen-hardt-cdu-im-wsv-wirtschaftsrat/&amp;title=J%C3%BCrgen+Hardt+%28CDU%29+im+WSV-Wirtschaftsrat" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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