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	<title>basta ! &#187; Kultur+Unkultur</title>
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	<description>offenes aktionsbündnis wuppertal</description>
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		<title>Splash &#8216;n&#8217; Art 160 &#8211; für den Erhalt der Mirke</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2011/07/mirke/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 18:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales+Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur+Unkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mirke]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbad]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerfest]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kampf um den Erhalt des Freibades Mirke ist vorläufig verloren gegangen. In diesem Sommer gibt es für die Familien des Elberfelder Nordens kein Schwimmvergnügen mehr. Dennoch rührt sich nach wie vor der Widerstand gegen den Kahlschlag. Am nächsten Wochenende findet im leeen Becken des Freibades ein Kulturspektakel für die Mirke statt. Samstag 16.07. und Sonntag, 17.07., jeweils an 12 Uhr mittags.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Der Kampf um den Erhalt des Freibades Mirke ist <a title="basta! berichtete darüber" href="http://basta-wuppertal.de/2011/03/gecken-unter-sich/" target="_blank"><strong>vorläufig verloren gegangen</strong></a>. In diesem Sommer gibt es für die Familien des Elberfelder Nordens kein Schwimmvergnügen mehr. Dennoch rührt sich nach wie vor der Widerstand gegen den Kahlschlag. Am nächsten Wochenende findet im leeen Becken des Freibades ein Kulturspektakel für die Mirke statt:</p>
<p><strong>Splash &#8216;n&#8217; Art &#8211; 160 Jahre Freibad Mirke! 16. und 17. Juli</strong><br />
Zwei Tage lang feiern in einem der ältesten Bäder Deutschlands! Für den Erhalt des Freibads Mirke!</p>
<p>Eintauchen – in ein Becken voller Kultur &amp; Party &#8211; Spaß für Groß und Klein!<br />
Leeres Becken voller Spaß: Musik  von DJs und Bands &amp; Literatur &amp; bildende Kunst &amp; Spiel und  Zauberei und noch vieles mehr erwartet die Besucher des 160-jährigen  Freibad-Mirke-Jubiläums!</p>
<p>Eintritt/Tag: Erwachsene: 3,- Euro; Kinder: 1,- Euro<br />
Essen/Getränke vor Ort erhältlich. Überdachte Bühne &#8211; auch bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung statt.</p>
<div id="attachment_2321" class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/mirke_1.jpg" rel="lightbox[2320]" title="mirke_1"><img class="size-medium wp-image-2321" title="mirke_1" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/mirke_1-470x241.jpg" alt="" width="470" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">Junge Wasserballer protestieren gegen das Mirke-Aus zur Stadtratssitzung im März</p></div>
<p><strong>Das Programm:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Samstag, 16. Juli 2011</strong></p>
<p>ab 12 Uhr: Erzähl-Café  160 &#8212; Spiel-/Lesewiese &#8211; &#8220;Mirke-Bibliothek&#8221; mit Literatur aus einer  freundlichen Spende von Bücher Köndgen &#8212; Kinderkunstaktionen mit dem  Kunstkomplex<br />
ab 16 Uhr: Musik mit Peik Rosenbohm, EASE<br />
DJaying im Pool mit The Unbreakable Daani, Charles Petersohn, Michael Walmsley, Guido Halfmann, Max Power, Chris Tougher<br />
21 Uhr: Raffinierter Ohrenschmaus mit der Band Soul Cookin&#8217;  Vocals: Marvin Becker</p>
<p><strong>Sonntag, 17. Juli 2011</strong></p>
<p>12 &#8211; 19 Uhr: Kunst für Kinder mit dem Kunstkomplex &#8212; Splash Pool &#8212; Schatzsuche für Kinder &#8212; SHINZZON der Balloon-Magier<br />
ab 14 Uhr:  Politische Musik-Satire von Fortschrott, Wuppervision Songcontest Nachwuchstalent Lilith, Akustik-Folk von Primrose Hill, Jonglage-Comedy mit SPOT The DROP</p>
<p>Weitere Infos: <a rel="nofollow" href="http://www.pro-mirke.de/" target="_blank">www.pro-mirke.de</a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Splash+%E2%80%98n%E2%80%99+Art+160+%E2%80%93+f%C3%BCr+den+Erhalt+der+Mirke+http%3A%2F%2Fis.gd%2FHxJINU" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/mirke/&amp;title=Splash+%E2%80%98n%E2%80%99+Art+160+%E2%80%93+f%C3%BCr+den+Erhalt+der+Mirke" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/07/mirke/&amp;t=Splash+%E2%80%98n%E2%80%99+Art+160+%E2%80%93+f%C3%BCr+den+Erhalt+der+Mirke" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/mirke/&amp;title=Splash+%E2%80%98n%E2%80%99+Art+160+%E2%80%93+f%C3%BCr+den+Erhalt+der+Mirke" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sommerlöchrig.</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 13:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur+Unkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[ELBA]]></category>
		<category><![CDATA[Shrinking City]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerloch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Startschwierigkeiten am letzten Wochenende müsste es heute mit dem Sommerloch losgehen. In den ehemaligen Produktionshallen der ELBA Ordnerfabrik startet damit auch 2011 ein ambitioniertes und interessantes Kulturprogramm, das wieder das Potential hat, der Shrinking City im Bergischen aufzuzeigen, wie mit den Ressourcen und Möglichkeiten einer schrumpfenden Kommune auch umgegangen werden kann. Nach dem Erfolg des letzten Jahres in der pittoresken Villa an der Friedrich-Ebert-Strasse sind in den grösseren Räumen der Ordnerfabrik jedoch auch Erwartungen gestiegen. Es wird spannend sein, zu erleben, ob sie erfüllt werden können. Das Sommerloch-Programm des Sommers hat jedenfalls das Zeug dazu. Wir freuen uns in jedem Fall auf ein interessantes erstes Wochenende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Nach den Startschwierigkeiten am letzten Wochenende müsste es heute mit dem Sommerloch losgehen. In den ehemaligen Produktionshallen der <a title="Google-Maps" href="http://maps.google.de/maps?q=sommerloch+wuppertal&amp;hl=de&amp;ll=51.251857,7.131608&amp;spn=0.007185,0.019205&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;fb=1&amp;gl=de&amp;view=map&amp;cid=1213269586261736178&amp;z=16" target="_blank"><strong>ELBA Ordnerfabrik</strong></a> startet damit auch 2011 ein ambitioniertes und interessantes Kulturprogramm, das wieder das Potential hat, der Shrinking City im Bergischen aufzuzeigen, wie mit den Ressourcen und Möglichkeiten einer schrumpfenden Kommune auch umgegangen werden kann. Nach dem Erfolg des letzten Jahres in der pittoresken Villa an der Friedrich-Ebert-Strasse sind in den grösseren Räumen der Ordnerfabrik jedoch auch Erwartungen gestiegen. Es wird spannend sein, zu erleben, ob sie erfüllt werden können. Das Sommerloch-Programm des Sommers hat jedenfalls das Zeug dazu. Wir freuen uns in jedem Fall auf ein interessantes erstes Wochenende.</p>
<p><em>&#8220;Ein einzelner Ton ist nur Geräusch. Erst in der scheinbaren Leere zwischen Tönen entsteht Klang. Die Geräusche vieler alter Produktionsgebäude entlang der Wupper sind verstummt. Ihre Hüllen stehen nur noch als massive Zeugen vergangener Zeiten. Was die ungenutzten Gebäude bieten ist Leere, die das Sommerloch durch setzen neuer Töne wahrnehmbar werden lässt. Eine temporäre Nutzung der Leerstände als Klangkörper ermöglicht Neues und zeigt das Potential einer von kultureller Leere bedrohten Stadt wie Wuppertal.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Dieses Jahr eröffnen die ehemaligen Produktionshallen der ELBA Ordnerfabrik viel Raum für kreative Experimente.&#8221; </em>(Statement auf der Sommerloch-Homepage)</p>
<p>Das Programm der ersten Woche:</p>
<p><strong>Heute, Mittwoch, 06.07.</strong></p>
<p>16:00 Uhr &#8211; Eintritt frei<br />
Freiraum | Einladung zu gemütlicher Plauderei, Filmen, Ausstellungen, Konzerten und zum Tanzen. Offen bietet Freiraum.</p>
<p>19:00 Uhr &#8211; SO LOW UP &#8211; Eintritt frei<br />
Ausstellung | Vernissage, MINUS 1, experimentallabor der Kunsthochschule Für Medien Köln stellt aus. Kunst trägt oft zur Aufwertung von Leerständen und maroden Stadtteilen bei, und wird genau dadurch wieder ver- drängt. Kunst treibt sich selbst. Das als gegeben angenommen liegt der Focus im Temporären.</p>
<p>23:00 Uhr &#8211; 3H3DJS &#8211; Eintritt frei<br />
Musik | Unvorhersehbar. Drei Djs bekommen für jeweils eine Stunde die Möglichkeit, den Abend nach ihrem Gutdünken musikalisch zu gestalten. Anmeldung unter 3h3djs@sommerloch-wuppertal.de.<br />
<strong><br />
Freitag, 08.07.</strong></p>
<p>19:00 Uhr &#8211; FREITAG LESUNG &#8211; Eintritt frei<br />
Lesung | Ein paar Menschen wollen den Versuch unternehmen, durch das Lesen unterhaltsamer Texte aus der Gegenwartsliteratur für einige Zeit Massengeschmack und künstlerischen Anspruch gegeneinander auszuspielen und am Ende für jeden etwas außer langweilig gewesen zu sein. Der thematische Rahmen sind die Klischees eines jeden Sommers: er (der Sommer) selbst, die Wahrnehmung (auch sie), das jugendliche Unterwegssein (im Ganzen und im Urlaub) und immer die Fragen: Was steckt eigentlich dahinter? und Was bleibt, wenn das Traumschiff am Horizont verschwunden ist? &#8230; Das Lachen der &#8220;Daheimgebliebenen&#8221;.</p>
<p>22:00 Uhr &#8211; *#123 | du &amp; ich tanzenjetzt &#8211; Eintritt 5 Euro<br />
Musik | Machinedrum (LuckyMe / USA), H.A.A.R.P. WEAPON,  Hofnar, FalconGoat, Mockturtles</p>
<p><strong>Samstag, 09.07.</strong></p>
<p>22:00 Uhr &#8211; SAMSTAG CLUBNACHT &#8211; Eintritt 9 Euro<br />
Musik | Kidkanevil (UK), Cut Chemist (USA), Deli Kutt, Koljeticut<br />
Cut Chemist: legt seit 20 Jahren auf. Angefangen 1984 mit elf Jahren wurde er zum Gründungsmitglied von Jurassic 5 und Ozomatli und entwickelte dort schnell Skills und Geschmack für Musik aus aller Welt. Seinem Ursprung im Hip-Hop ist er dabei treu geblieben. Mit DJ Shadow produzierte er eine der weltweit bekanntesten Mix-CD&#8217;s, Brainfreeze, gefolgt von einem weiteren Highlight, Product Placement. Er war als Support für Shakira unterwegs, mit einem Set bei dem er einen Audio-visuellen Scratch hinlegt, was bis dato noch niemand versucht hat. Unter anderem arbeitete Cut als Opener für Mulatu Astake. Auf Cuts neuem Album &#8220;Sound of Police&#8221; sprengt er wieder einmal die Grenzen des Möglichen, wenn es um Live-Djing geht. Die Verbindung aus Unterhaltung und kultureller Bildung ist zu seiner Doktrin und seiner Aufgabe als DJ geworden. &#8220;Whatever comes next you can expect the same ethic of artistic integrity&#8221; says Cut. &#8220;Hip Hop is not a specific type of music, its how it&#8217;s presented. I feel I&#8217;ve always proved that and will continue to do so.&#8221;</p>
<p>Das ganze Programm findet sich auf der <a title="Zur Sommerloch-Homepage" href="http://www.sommerloch-wuppertal.de" target="_blank"><strong>Sommerloch-Website</strong></a></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/sommerloch_450.jpg" rel="lightbox[2309]" title="sommerloch_450"><img class="aligncenter size-full wp-image-2310" title="sommerloch_450" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/sommerloch_450.jpg" alt="" width="450" height="232" /></a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Sommerl%C3%B6chrig.+http%3A%2F%2Fis.gd%2F6y9y7M" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/sommerlochrig/&amp;title=Sommerl%C3%B6chrig." title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/07/sommerlochrig/&amp;t=Sommerl%C3%B6chrig." title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/sommerlochrig/&amp;title=Sommerl%C3%B6chrig." title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Diskussion in Köln: Kultur+Kommerz</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/05/diskussion-in-koln-kulturkommerz/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 10:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur+Unkultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Diskussion am Mittwoch in Köln zum Thema Kultur und Kommerz. U.a. mit Ted Gaier (Goldene Zitronen) aus Hamburg und Freiräume in Bewegung aus Düsseldorf. Beginn 15 Uhr, Ort: Autonomes Zentrum Köln]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Am Mittwoch, den 19.05., findet um 15 Uhr im Kölner Autonomen Zentrum eine Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Kultur und Kommerzialisierung&#8221; statt. Es geht dabei um die Rolle der freien Kultur zwischen Stadtentwicklung, Gentrifizierung und kommerzieller Verwertung.</p>
<p>Auf dem Podium sitzen:<br />
Ted Gaier (Goldene Zitronen / <a title="Not in our Name - Hamburg" href="http://nionhh.wordpress.com/" target="_blank">Not in Our Name</a>, Marke Hamburg)<br />
<a title="Freiräume in Bewegung - Düsseldorf" href="http://www.freiraum-bewegung.de/" target="_blank">Freiräume in Bewegung</a> (Düsseldorf)<br />
<a title="Kölner Komment" href="http://www.koelnerkomment.de/" target="_blank">Kölner Komment</a> (angefragt)<br />
<a title="Pyranha - Köln" href="http://www.pyranha.info/" target="_blank">Pyranha</a> / Autonomes Zentrum Köln</p>
<p>Die Veranstaltung beginnt bereits um 15 Uhr, weil die Zitronen am gleichen Abend noch in der Papierfabrik in Köln spielen werden. Köln-Kalk, Autonomes Zentrum, Wiersbergstrasse 44. Quelle: <a title="Autonomes Zentrum Köln" href="unsersquat.blogsport.eu" target="_blank">unsersquat.blogsport.eu</a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Diskussion+in+K%C3%B6ln%3A+Kultur%2BKommerz+http%3A%2F%2Fis.gd%2F6d3oNO" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/05/diskussion-in-koln-kulturkommerz/&amp;title=Diskussion+in+K%C3%B6ln%3A+Kultur%2BKommerz" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/05/diskussion-in-koln-kulturkommerz/&amp;t=Diskussion+in+K%C3%B6ln%3A+Kultur%2BKommerz" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/05/diskussion-in-koln-kulturkommerz/&amp;title=Diskussion+in+K%C3%B6ln%3A+Kultur%2BKommerz" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kultur ist, wenn man trotzdem lacht.</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/05/kultur-ist-wenn-man-trotzdem-lacht-wir-besuchen-den-stadtrat/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 12:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur+Unkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtrat]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Theater der Stadt sind von der Schliessung bedroht. Alle Theater? Nein! Eine kleine Provinzbühne in Barmen bietet alle zwei Monate kostenloses Kulturvergnügen. Am Montag gehen wir hin: Wir besuchen den Stadtrat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Angesichts der anstehenden Kürzungen des Kulturetats der Stadt kommen neue Herausforderungen auf uns kulturinteressierte Bürger/innen zu. Erhöhungen der Eintrittspreise und Schliessung von Spielstätten werden es wohl zukünftig schwierig, teuer oder sogar unmöglich machen, von unserem Grundrecht auf Kultur Gebrauch zu machen.</p>
<p>Das ist aber kein Grund, auf Theater zu verzichten: Es gibt eine Spielstätte in Wuppertal, die aus uns unbekannten Gründen von keiner Schliessung bedroht ist. Nahezu unbemerkt und von keinem der Feuilletons angemessen besprochen, bieten dort die von uns gevoteten Superstars der letzten kommunalen Castingshow in regelmässigen Abständen ein Entertainment-Programm der Spitzenklasse. Zwischen Schwank und Komödie, dadaistischem Sprechtheater und Provinzdrama wird alle zwei Monate eine bunte Palette grosser Schauspielkunst geboten. Das Beste daran: das Ganze ist völlig umsonst!</p>
<p>Am nächsten Montag ist es mal wieder soweit. Vor der versammelten Öffentlichkeit kulturbeflissener Bürgerinnen und Bürger wird das Rathaus wieder einmal Schauplatz grossen Theaters, wenn der Rat der Stadt Wuppertal zusammentritt, um in einer hochkarätig besetzten Inszenierung unter der Leitung von Chefdramaturg Peter Jung das Drama Kommunalpolitik erfahrbar zu machen.</p>
<p>In der volkstümlichen Tragödie aus dem Bergischen treten auf: In der Rolle des ungerechten alten Erbpachtbauern: die CDU, seine hilflose Ehefrau: die SPD. Die drängenden Jungbauern: Grüne. Die Wilderer: LINKE. Die ahnungslosen Dörfler: WfW. In der Rolle des verschlagenen Rechtsverdrehers: FDP. Sowie in der unübersichtlichen Komparserie: einige Verwirrte aus der Resozialisierungsabteilung rechts der Wupper.</p>
<p>Die Platzzahl ist begrenzt. Um festliche Abendgarderobe wird gebeten.<br />
<strong>Montag, 17. Mai, 16.00 Uhr – Treffpunkt: Rathaus Barmen.</strong></p>
<p>Also, packt die Operngläser ein, bügelt Opas guten Anzug und holt das kleine Schwarze raus! Machen wir die Ratssitzung zu einem Kulturereignis der Extraklasse! Kultur ist, wenn man trotzdem lacht: Wir besuchen den Stadtrat.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/05/ticket.jpg" rel="lightbox[357]" title="ticket"><img class="aligncenter size-medium wp-image-358" title="ticket" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/05/ticket-450x219.jpg" alt="" width="450" height="219" /></a></p>
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		<title>„Dies ist eine wirklich lebenswerte Stadt. Bis jetzt.“</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 13:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>b.lamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales+Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Totsparen]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit HSK-Betroffenen. Nach Bekanntgabe des HSK kam es auch zu Solidarisierungen und zum Austausch zwischen verschiedenen vom Totsparen Betroffenen und Einrichtungen.  Ende Januar sprach das Bündnis „WuppertalerInnen gegen das Totsparen“ – ein basta! - Vorläufer – mit Heiner und Rosie vom Verein „Pro Mirke“ und Kulturschaffenden aus dem Theaterbereich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><em>Schon kurz nach der Bekanntgabe des HSK kam es – statt zu dem befürchteten Hauen und Stechen – auch zu Solidarisierungen und zum Austausch zwischen den verschiedenen  vom Totsparen betroffenen bzw. bedrohten Einrichtungen.  Am Rande des 24-Stunden-Theaters Ende Januar sprach  das Bündnis „WuppertalerInnen gegen das Totsparen“ – ein basta!Vorläufer – mit Heiner und Rosie vom Verein „Pro Mirke“ und Kulturschaffenden aus dem Theaterbereich.  Der Verein „Pro Mirke“  kämpft für den Erhalt des Mirker Freibads und hat ein Konzept für einen ökologischen Umbau des  hundertfünfzigjährigen Bürger- und Arbeiterbad entwickelt. Christian und Korinna<a href="#_ftn1"><strong>[1]</strong></a> arbeiten als Kulturschaffende und wehren sich gegen die Kürzungspläne. Nicht nur gegen das Aus für das Schauspielhaus, denn sie wollen auch schwimmen gehen können, wenn sie gerade nicht auf der Bühne sind. Genau wie Heiner und Rosie in einer Stadt mit einem Theater leben wollen. </em></p>
<p><em> </em>Frage: <em>Wie ist derzeit eure Situation und der finanzielle Spielraum in euren Bereichen, und was befürchtet ihr wird mit dem Haushaltssicherungskonzept auf euch zukommen?</em></p>
<p>Christian: Die Wuppertaler Bühnen sollen nach dem HSK 2 Mio. Euro einsparen. Das sind 85 Prozent der Personalkosten; also müssen 40 bis 50 Mitarbeiter gefeuert werden. Ein Theater in Wuppertal wäre dann nicht mehr möglich – selbst dann nicht, wenn es nur auf Sparflamme laufen würde.</p>
<p>Korinna: Mir scheint, das Entscheidungskriterium für die geplanten Sparmaßnahmen war nicht so sehr, in welchen Bereichen sinnvoll viel Geld gespart werden könnte, sondern wo der geringste Widerstand zu erwartend war. An so vielen Ecken könnte eingespart werden, aber wen treffen die meisten Einsparungen? Die Kultur. Hier wird die Diskussion auch am emotionalsten geführt und über die Frage nach dem Wert der Kultur glatt übersehen, dass es hier noch um viel mehr, nämlich die Frage der Handlungskompetenz der betroffenen Städte geht &#8211; wir werden ja sonst faktisch aus Düsseldorf regiert.</p>
<p>Heiner: Um es deutlich zu sagen, es geht hier nicht um Einsparungen, es geht um Standortschließungen. Für das Schauspielhaus bedeutet eine Umsetzung der Pläne das Aus, und das ist bei den Schwimmbädern genauso.</p>
<p>Rosie: Für mich ist ein einziges Freibad für eine ganze Stadt wie Wuppertal unvorstellbar. Wir müssen schließlich auch bedenken, das Wuppertal geographisch sehr weitläufig ist. Wie sollen denn Leute aus Beyenburg nach Vohwinkel zum Frühschwimmen fahren? Da beklagen sich alle, dass die Kinder und Jugendlichen fast nur noch vor den Mattscheiben sitzen – und gleichzeitig werden die Bäder dichtgemacht. Die Jugendlichen können doch nirgendwo mehr hin.<br />
Wenn dann beim Schwimmunterricht in den Schulen alle erstmal mit den Bussen quer durchs Tal fahren müssen, wird in Zukunft die eigentliche Schwimmzeit nur noch zehn Minuten betragen. Für manche Schulen wird der Schwimmunterricht ganz wegfallen. Das ist doch irre, deutsche Schüler können nicht schwimmen und die Schwimmbäder werden geschlossen!</p>
<p>Heiner: Freibäder sind wertvolle Orte des Zusammenkommens und der Freizeit, für Jugendliche genauso wie für ältere Menschen, die eine Stadt erst attraktiv und lebenswert machen. Jetzt werden Räume endgültig geschlossen, die auch Schutzräume sind, Räume der Begegnung, wo es Wiesenflächen gibt, auf denen mal ausnahmsweise keine Hunde herlaufen. Schwimmbäder und Sport im allgemeinen sind doch auch wichtige Elemente der Gesundheitsförderung. Die langfristigen Folgekosten, wenn man das aufgibt, sind sicher viel höher als die Einsparungen.<br />
Aber es müssen eben auch attraktive Angebote gemacht werden, damit die Leute kommen. Die Schwimmkrake z.B., die wird von den Kids irrsinnig gut angenommen. Aber wenn die Finanzen so knapp sind, kann man eben nicht viel anbieten. Dabei müssten wir 1000x mehr attraktiv sein, um Jugendliche zu begeistern; das erreichen wir nicht nur durch Breite, sondern vor allem auch Spitzenqualität. Das Angebot muss einfach da sein, und es muss gut sein.<br />
Leider haben wir jetzt schon viele Jugendliche an die Mattscheibe verloren. In der Vergangenheit wurden viel zu wenig Kinder und Jugendliche mitgenommen.</p>
<p>Rosie: Das stimmt so zumindest nicht für alle Projekte. Wenn ich z.B. an die Containeraktion denke (den Theatercontainer vor dem Schauspielhaus), das Angebot z.B. nimmt ziemlich viele junge Menschen mit.</p>
<p>Korinna: Nicht nur das, auch andere von der Schließung bedrohte Bildungsbereiche und Jugendarbeit sind wichtig. Es gibt in Wuppertal so viele Menschen mit verschiedenen Muttersprachen, und es hat sich gezeigt, dass gerade das Theater in der Lage ist, eine gemeinsame Kommunikation zu ermöglichen und diese Menschen zusammenzubringen.</p>
<p>Rosie: Wo wir bei Kommunikation sind: Das Stück „Kontakthof“ vom Tanztheater Pina Bausch, das mit Jugendlichen ab 14 Jahren einstudiert wurde, hat es sehr gut geschafft, Kinder zusammenzubringen und zu schulen, und jetzt ist das eine tolle Truppe. Die Kinder haben Spaß daran und finden zu mehr Selbstbewusstsein.</p>
<p>Christian: Das ist eben das Drama: Da gibt es ein paar ganz zarte Pflänzchen, neue Projekte, die richtig gut sind und angenommen werden und für die Stadt wichtig sind. Wenn das jetzt erstmal platt gemacht ist, kann man das in Zukunft nicht einfach wieder aufleben lassen. Dann gibt es so etwas einfach nicht mehr.<br />
Deswegen dürfen die Schließungen einfach nicht stattfinden. Was hat die Stadt Jugendlichen denn dann noch zu bieten?!</p>
<p>Rosie: Die JVA!</p>
<p>Frage: <em>Ist das die Zukunftsvision für Wuppertal, so düster?</em></p>
<p>Heiner: Das gerade ist nur der Anfang. Wer sagt denn, dass es nicht noch weiter geht mit den Sparmaßnahmen? Als erstes fallen kulturelle Einrichtungen und Schwimmbäder.</p>
<p>Korinna: Für mich geht es nicht nur um junge Leute; auch <em>ich</em> <em>selbst</em> will dann und wann ins Theater oder Schwimmbad gehen können. Ich bin vor Jahren nach Wuppertal gezogen und finde, dies ist eine wirklich lebenswerte Stadt. Bis jetzt. Und für mich gehört ein breites kulturelles Angebot zu einer lebenswerten Stadt dazu.  Wenn nun genau daran gespart wird, dann überlege ich, ob ich nicht doch woanders  wohnen soll.</p>
<p>Christian: Mir geht es da ähnlich. Ich gehe z.B. mit meinem Sohn im Sommer gerne in Mirker Freibad, das ist bei uns in der Nähe. Wenn das Bad geschlossen wird, kann ich nirgendwo mehr schwimmen gehen.</p>
<p>Frage: <em>Welche Vorschläge habt ihr? Was müsste Wuppertal oder was müssten die WuppertalerInnen machen, damit es der Stadt besser geht?</em></p>
<p>Korinna: Investieren statt sparen. So macht man es doch, wenn man etwas erhalten will.</p>
<p>Rosie: Vor allem bei Bildung und Jugend.</p>
<p>Christian: Man kann doch beobachten, dass genau die Städte wachsen, wo die Kreativität sehr hoch ist. Wenn nur noch in Materie investiert wird, in Prestige- und Leuchtturmprojekte wie z.B. in den Döppersberg, dann nützt das einer Stadt nichts. Es wird jetzt ein prächtiges neues Tor zur Stadt gebaut, aber hinter diesem prächtigen Tor ist nur noch eine arme, leblose Stadt.</p>
<p>Korinna: Eigentlich habe ich gegen ein prächtiges Tor nichts einzuwenden, aber das ist ja ein Witz, wenn nichts dahinter ist.</p>
<p>Heiner: Es ist ja nicht so, dass die WuppertalerInnen alle so arm wären. Wir geben viel Geld aus. Es wäre wichtig, dass die Menschen in Wuppertal, denen es etwas besser geht, dass die sich mit ihrer Stadt solidarisieren und identifizieren. Leider geht die Solidarität hier den Bach runter.</p>
<p>Korinna: Ja, das finde ich auch. Aber das Problem ist, dass die Politik, statt unterstützend zu sein, einem Bürgerengagement eher Steine in den Weg legt, wie im Fall der Fahrradtrasse zu sehen war. Die KommunalpolitikerInnen arbeiten da nicht für uns, aber sie müssten für uns arbeiten, sie sind für uns da, nicht umgekehrt; sie sind die gewählten Vertreter unserer Interessen. Gerade jetzt müssten sie durchsetzten, dass z.B. der Solibeitrag für den Aufbau Ost,  für den Wuppertal Schulden macht und Zinsen zahlt, nicht weiter bezahlt wird. Vielleicht brauchen die Kommunalpolitiker sogar mehr Druck von unten, damit die glaubhaft an nächst höherer Stelle vermitteln können, dass es so nicht weitergeht.</p>
<p>Christian: Was das Theater angeht, ich finde schon, dass es sehr viel Solidarität unter den Wuppertalern gibt. Die Menschen hier solidarisieren sich sehr stark mit uns, manche sind heute aus Solidarität hier, die waren seit zehn Jahren nicht im Theater. Das baut auf jeden Fall Druck auf.</p>
<p>Rosie: Ja, aber wenn dann der Arbeitgeber oder die Stadtspitze sagt: `Ihr werdet euch nicht an Protesten beteiligen´ &#8211; dann wird’s schwierig. Einerseits wird uns gesagt, wir sollen protestieren, aber wenn es dann gegen die Sparpläne der Stadt geht, dann dürfen wir doch nicht.</p>
<p>Heiner: Deshalb halte ich es für wichtig, dass wir uns mehr vernetzten. Wir müssen auch untereinander solidarisch sein und uns gegenseitig unterstützen.</p>
<p>Christian: Vor allem dürfen wir uns nicht auseinanderdividieren und gegeneinander ausspielen lassen. Ganz wichtig ist mir, dass es eine Solidarität auch mit anderen bedrohten Einrichtungen gibt, die vielleicht weniger im Blickpunkt sind.</p>
<p>Heiner: Wobei ich schon der Meinung bin, dass wir schon auch sparen sollten und auch in der Lage sind, in verschiedenen Stellen sparsamer und effektiver zu sein. Da muss man eben kreativ werden, sich gesundschrumpfen, wo es sich anbietet. Was aber meiner Auffassung nach gar nicht geht ist, Einrichtungen einfach zu schließen..</p>
<p>Rosie: Na ja, tatsächlich ist es ja so dass sowieso immer an den falschen Stellen gespart wird. Ich denke, wir müssen vom Stadtrat verlangen, mit dem Nonsens aufzuhören und sich dem HSK einfach zu verweigern.</p>
<p>Korinna: Wichtig ist jedenfalls, dass wir uns jetzt wehren, dass die Menschen endlich merken, es brennt! und wer jetzt nicht aufsteht, hat verloren.</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> <em>Namen geändert und der Redaktion bekannt</em></p>
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