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	<title>basta ! &#187; Ölberg</title>
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	<description>offenes aktionsbündnis wuppertal</description>
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		<title>Unterm Strich ein Erfolg</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oscar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dokumentiert]]></category>
		<category><![CDATA[1.Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Autonome]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht von <a href="http://classwarnow.blogsport.de" title="Class War is Now!" target="blank">classwarnow.blogsport.de</a>, dem außer Bildern nur wenig hinzuzufügen ist.
<br /><br />
<i>Das Fazit zum Wuppertaler Wochenende zum 1.Mai 2012 fällt gemischt aus. Die Repolitisierung der Aktionen und Demonstrationen kontrastiert mit einer Entpolitisierung des Drumrum. Die lokalen Medien sind – ebenso wie die bundesweiten Leitmedien – ausschließlich auf «Action» fixiert und ignorieren die politischen Aussagen der Demonstrationen vollständig. Der Aufgabe, die politischen Inhalte demnach aus den Mai-Demonstrationen heraus nach außen zu vermitteln, waren wir noch nicht wirklich gewachsen. Dennoch macht die Zahl der Teilnehmenden und das Engagement Vieler bei der Mobilisierung und Organisation der dicht aufeinanderfolgenden Ereignisse Mut für die nächsten Tage und Wochen, in denen die Fokussierung weiterhin auf der Mobilisierung zu den «Blockupy»-Protesten vom 16. bis 19.Mai in Frankfurt liegt. Unter dem Strich dürfen sowohl die Vorabend-Nachttanzdemo, als auch die wieder einmal unangemeldete Autonome 1.Mai-Demonstration als Erfolg gewertet werden. Die Beteiligung an der Demonstration der Gewerkschaften am Mittag des 1.Mai erwies sich hingegen als ziemlicher Flop.</i>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><em>Das Fazit zum Wuppertaler Wochenende zum 1.Mai 2012 fällt gemischt aus. Die Repolitisierung der Aktionen und Demonstrationen kontrastiert mit einer Entpolitisierung des Drumrum. Die lokalen Medien sind – ebenso wie die bundesweiten Leitmedien – ausschließlich auf «Action» fixiert und ignorieren die politischen Aussagen der Demonstrationen vollständig. Der Aufgabe, die politischen Inhalte demnach aus den Mai-Demonstrationen heraus nach außen zu vermitteln, waren wir noch nicht wirklich gewachsen. Dennoch macht die Zahl der Teilnehmenden und das Engagement Vieler bei der Mobilisierung und Organisation der dicht aufeinanderfolgenden Ereignisse Mut für die nächsten Tage und Wochen, in denen die Fokussierung weiterhin auf der Mobilisierung zu den «Blockupy»-Protesten vom 16. bis 19.Mai in Frankfurt liegt. Unter dem Strich dürfen sowohl die Vorabend-Nachttanzdemo, als auch die wieder einmal unangemeldete Autonome 1.Mai-Demonstration als Erfolg gewertet werden. Die Beteiligung an der Demonstration der Gewerkschaften am Mittag des 1.Mai erwies sich hingegen als ziemlicher Flop.</em></p>
<p>Die Wuppertaler Presse ignoriert die politischen Anliegen und Aussagen der linken Demonstrationen im Umfeld des 1.Mai gewohnheitsmäßig, ebenso wie die bundesweiten Medien. Dies geschieht, obwohl sie aus der Vergangenheit hätte lernen können: immerhin thematisierte die linksradikale Szene 2010 bereits die kommunale Finanzkrise, als im Tal noch niemand wirklich davon wissen wollte, und schließlich wurde durch die radikale Linke und die Antifa bereits auf das wachsende Problem mit Nazi-Gewalt in der Stadt hingewiesen, als Stadt und Lokalpresse die Existenz einer Wuppertaler Nazi-Szene in völliger Blindheit noch schlicht leugneten. Doch Lernen setzt auch den Willen dazu voraus. Bezeichnend, dass der bei der Vorabend-Demo anwesende Journalist der WDR-Lokalzeit anscheinend enttäuscht von ausbleibenden Auseinandersetzungen gegen 23:00 Uhr abschob, und die Vorabend-Demo dann im Lokalfernsehen auch gar nicht erst stattfand.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/natade_bankster.jpg" rel="lightbox[2834]" title="natade_bankster"><img class="size-medium wp-image-2835" title="natade_bankster" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/natade_bankster-470x235.jpg" alt="" width="470" height="235" /></a></dt>
</dl>
<address class="wp-caption-dd">Zu wenig &#8220;Action&#8221; für die Medien: Die Vorabend-Demo</address>
</div>
<p>Überraschend ist es natürlich nicht, dass auch 2012 keine politischen Inhalte wiedergegeben wurden. Die unter dem Motto «Kapitalismus wegbassen!» stattfindende Vorabend-Nachttanzdemo am 30.04. und die Autonome 1.Mai-Demonstrationen «für eine soziale Revolution» standen in diesem Jahr analog zu den Demonstrationen in Berlin und anderswo ganz im Zeichen einer Thematisierung des durch die herrschende Klasse immer intensiver geführten Krieges gegen die Bevölkerungen des Trikont und Südeuropas. Unsere Aufgabe wäre es demnach gewesen, diese Inhalte aus den Aktionen und Demonstrationen heraus vernehmlich nach außen zu tragen.</p>
<p>Das ist leider nur unvollständig gelungen. Ein Hauptprobleme ist dabei sicher, dass die Vorabend-Nachttanzdemo einen ambivalenten Rahmen bildet. Einerseits aufgrund der öffentlichkeitswirksameren Route für eine politische Vermittlung bestens geeignet, türmen sich durch das partygerechte Demo-Konzept andere Schwierigkeiten auf. Die gehaltenen Reden – es gab Redebeiträge am «Alpenmax» und vor dem «Pavillon» zur Duldung stadtbekannter NazischlägerInnen in einzelnen Clubs der Stadt und wiederkehrende Mobilisierungen zu «Blockupy» in Frankfurt – versandeten regelmäßig etwas in der tanzwütigen Crowd, sodass die sinnvollerweise diesmal gebildete Demospitze mit einem «Smash Capitalism»-Fronttransparent die politische Vermittlung beinahe alleine schultern musste. Dafür jedoch war sie nicht groß genug und auch nicht optimal zusammengestellt.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/natade_kasino.jpg" rel="lightbox[2834]" title="natade_kasino"><img class="size-medium wp-image-2836" title="natade_kasino" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/natade_kasino-470x235.jpg" alt="" width="470" height="235" /></a></dt>
</dl>
<address class="wp-caption-dd">Smash Capitalism! Fight Racism! Fronttransparent der Demo</address>
</div>
<p>Ein weiteres, wiederkehrendes Problem der zum zweiten Mal durchgeführten Vorabend-Demo ist die Route selber. Wurde im Vorjahr die «B7» als furchtbar empfunden, so zog sich in diesem Jahr der Weg über den Hofkamp zum Schauspielhaus teilweise arg in die Länge, sodass von den zwischenzeitlich bis zu 350 Teilnehmenden in der Elberfelder Innenstadt etliche auf der Strecke geblieben waren, als die Demo endlich gegen 23:00 Uhr bei der zweiten Zwischenkundgebung angekommen war. Der Weg vom Schauspielhaus zurück war dann wieder angenehm und gut gelaunt, wozu die diesmal insgesamt defensive Vorgehensweise der Polizei beitrug. Mit einem schönen Feuerwerk am «Autonomen Zentrum» empfangen, löste sich die «basta!»-Vorabend-Nachttanzdemo gegen 00:30 Uhr schließlich an der Markomannenstraße auf.</p>
<p>Die Vorabend-Nachttanzdemo bietet enormes Potential, was sich nicht nur an der deutlich gestiegenen Zahl der Teilnehmenden ablesen lässt. Mehr als bisher sollte in Zukunft jedoch darauf geachtet werden, die Chance zur Vermittlung politischer Inhalte besser zu nutzen.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/hund.jpg" rel="lightbox[2834]" title="hund"><img class="size-medium wp-image-2837" title="hund" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/hund-470x235.jpg" alt="" width="470" height="235" /></a></dt>
</dl>
<address class="wp-caption-dd">Veritable Unterkonsumtionskrise. Bei der Nachttanzdemo.</address>
</div>
<p>Dies gilt umso mehr, da die Vorabend-Demo einen demobilisierenden Einfluss auf alle Versuche hat, am Folgetag politische Inhalte bei der Mai-Demonstration der Gewerkschaften zu setzen. Die Beteiligung eines «antikapitalistischen Blocks» fiel fast vollständig aus. Zwar stellte sich eine kleine Gruppe den teilnehmenden GewerkschafterInnen (geschätzte TeilnehmerInnenzahl: etwa 750 Menschen) an der Kluse zur Begrüßung mit einem klassenkämpferischen Transparent kurzzeitig in den Weg, und griff so das Murren der mit ihrer Führung unzufriedenen Basis der Gewerkschaften auf, doch fand sich im Anschluss keine wahrnehmbare, geschlossene Gruppe im Demonstrationszzug. Die Parolen an der Demo-Spitze zur deutschen «Sozialpartnerschaft», die mitverantwortlich für die Demontage der Lebensbedingungen in Europs Süden ist, (&#8230;das Frontbanner forderte beispielsweise «faire Leiharbeit»&#8230;), blieben so fast unwidersprochen. Der Eindruck von der DGB-Demo war deshalb wieder ein äusserst langweiliger, was auch nicht dazu beitragen wird, in den nächsten Jahren eine stärkere Präsenz antikapitalistischer Gruppen zu fördern. Bleibt es im nächsten Jahr bei einer Vorabend-Nachttanzdemo, wogegen grundsätzlich nichts spricht, sollte überlegt werden, sich die Frustration am nächsten Mittag lieber ganz zu ersparen.</p>
<p>Dass auch das anschließende, «entschlossen solidarische» Bratwurstessen der Gewerkschaften samt frohsinigem Bürgermeister Jung (CDU) auf dem Laurentiusplatz mangels «revolutionärer Massen» weitgehend unpolitisch und ungestört blieb, rundete das ernüchternde Bild vom «Flop» schließlich ab.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/hochstr_2.jpg" rel="lightbox[2834]" title="hochstr_2"><img class="size-medium wp-image-2838" title="hochstr_2" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/hochstr_2-470x235.jpg" alt="" width="470" height="235" /></a></dt>
</dl>
<address class="wp-caption-dd">Auf der Hochstraße in Elberfeld</address>
</div>
<p>Wenig später am «Autonomen Zentrum» an der Gathe angekommen, sah alles zunächst nach einer weiteren Enttäuschung aus, sammelten sich dort zunächst nur ähnlich wenige TeilnehmerInnen wie im letzten Jahr, als der 1.Mai auf einen Sonntag fiel. Doch scheinbar hatten viele aus den Platzverweisen und Personenkontrollen von 2011 gelernt – im Laufe der Demonstration wuchs der Zug beständig an. Auf der Hochstraße wurde eine Teilnehmendenzahl von 400 geschätzt. Leider war die Einsatzleitung der Wuppertaler Polizei  – Polizeipräsidentin Radermacher begleitete die Demonstration – nach den Ausbruchversuchen des letzten Jahres zu einer engeren Begleitung der Demospitze zurückgekehrt. Teilweise erinnerte der Einsatz an einen «offenen Wanderkessel», so dicht waren die Reihen der Uniformierten an der Spitze, seitlich und hinter der Demo gestaffelt. («Ich dachte erst, dass die Polizei demonstriert», so eine Anwohnerin.) Daher blieben die allseits beliebten Richtungsänderungen im Straßengewirr der Norstadt in diesem Jahr aus, und leider war deshalb auch eine intensivere inhaltliche Ansprache der AnwohnerInnen schlicht nicht möglich. Trotz gerufener Parolen wie «Hand in Hand mit Griechenland – Widerstand zum Flächenbrand!», hatten viele keine Ahnung «wofür oder wogegen» demonstriert wurde. So erreichte die 2012er Ausgabe der traditionell unangemeldeten Wuppertaler autonomen 1.Mai-Demo diesmal schon nach nur zwei Stunden den Zielort auf dem Schusterplatz, wo das auch bei den AnwohnerInnen beliebte autonome Schusterplatzfest den Tag abrundete. Neben Getränken, Musik und Volxküche gab es auch auf dem Schusterplatz noch einmal Beiträge, die zu Folgeterminen mobilisieren sollten: zu den «Blockupy»-Aktionstagen in Frankfurt, zum «NoBorder-Camp» in Düsseldorf und Köln im Juli, sowie zum «Antifa-Camp» in Dortmund im Spätsommer.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/hellwach.jpg" rel="lightbox[2834]" title="hellwach"><img class="size-medium wp-image-2839" title="hellwach" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/hellwach-470x235.jpg" alt="" width="470" height="235" /></a></dt>
</dl>
<address class="wp-caption-dd">Bei Demo dabei: &#8220;Hellwache&#8221; Präsidentin Radermacher. Oelberg-Graffiti.</address>
</div>
<p>Auch im Verlauf des 1.Mai gab es keine größeren Zwischenfälle. Teilnehmende und Polizei agierten eher zurückhaltend – sieht man von den schikanösen Personenkontrollen und Platzverweisen durch die Polizei an der Ecke Friedrich-/Markomannstraße vor Beginn der autonomen Demo einmal ab.</p>
<p>Dieser Tatsache lässt sich auch von unserer Seite ein positiver Aspekt abgewinnen – kann sie doch auch in den Kontext einer «Repolitisierung» der Mai-Demonstrationen gestellt werden. Folgt man den Aufrufen zu den verschiedenen Aktivitäten des langen Wochenendes, gibt es derzeit Wichtigeres als Laufsport im Viertel – u.a. die Vorbereitung auf die Protesttage in Frankfurt.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein Wort zum Oelbergfest, das am Samstag, den 28.04. das ereignisreiche Wuppertaler Mai-Wochenende einleitete: Die Veranstaltung, die noch nie eine primär politische Angelegenheit gewesen ist, war in diesem Jahr noch weniger eine Plattform für Inhalte als in den Vorjahren. Hieß es im Vorfeld, der ausufernde Verkauf von Speisen und Getränken solle eingeschränkt werden, bot sich zumindest auf der Marienstraße ein ganz anderes Bild. Gefehlt haben diesmal vor allem die Informationstische und -stände, sodass die einzigen Gelegenheiten zur politischen Auseinandersetzung der «autonome Schulhof» in der Marienstraße und die Aktion von «Kein Mensch ist Illegal» auf dem Schusterplatz waren. Als Rahmen zur Thematisierung politischer Anliegen war das Oelbergfest ein Ausfall – es dominiert mittlerweile eine zum Teil orientierungslos auf «dem Berg» herumirrende auswärtige Menge – stets auf der Suche nach Bespaßung.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 480px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/oelbergfest.jpg" rel="lightbox[2834]" title="oelbergfest"><img class="size-medium wp-image-2840" title="oelbergfest" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2012/05/oelbergfest-470x235.jpg" alt="" width="470" height="235" /></a></dt>
</dl>
<address class="wp-caption-dd">Blockupy Oelbergfest!</address>
</div>
<p>Einzig erwähnenswert blieb somit die Attacke auf einen Quartiersbus der Stadtwerke, in dem bekannte weibliche Nazis versuchten, den Ort des Geschehens zu verlassen. Im Gegensatz zur von der Wuppertaler Polizei vorgefertigten Berichterstattung der WZ bleibt dazu festzuhalten, das der wesentliche Teil der hinter dem Bus herstürmenden Menschen Nachbarn und Nachbarinnen des Oelbergs waren – und nicht die Antifa. Chapeau! Ein, auf einen Linienbus geworfener Stein bleibt natürlich scheisse, es darf aber nicht übersehen werden, dass auch das Verhältnis zwischen «unpolitischer» Hood und Nazis zunehmend eskaliert – ein (noch immer unbestätigter) Vorfall wie am letzten Freitag, bei dem Wuppertaler Nazis angeblich eine migrantische Frau angegriffen haben sollen, trägt sicher nicht zur Beruhigung bei. Bei einem Vorgang, der auch intern nicht vollständig zu klären ist, pauschal «linke Chaoten» verantwortlich zu machen, ist daher schlicht diffamierend.</p>
<p><strong>Straße frei für den ersten Mai! Auf nach Frankfurt vom 16.-19.Mai!</strong></p>
<p><em>Ein Mensch aus der Vorbereitungsgruppe</em></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Unterm+Strich+ein+Erfolg+http%3A%2F%2Fis.gd%2FP1s8aB" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2012/05/unterm-strich-ein-erfolg/&amp;title=Unterm+Strich+ein+Erfolg" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2012/05/unterm-strich-ein-erfolg/&amp;t=Unterm+Strich+ein+Erfolg" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2012/05/unterm-strich-ein-erfolg/&amp;title=Unterm+Strich+ein+Erfolg" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Einladung zum Sperrmüllfest</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/09/einladung-zum-sperrmullfest/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 10:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E.Miss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt+Kieze]]></category>
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		<category><![CDATA[Sperrmüll]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 15.09.2010 steigt erneut die spontane Feier zum Sperrmülltermin auf dem Elberfelder Ölberg. In der Brunnenstrasse wird am Abend (ab ca. 18 Uhr) wieder demonstriert, wofür freier Sperrmüll so alles gut ist. Kommt zahlreich – für das leibliche Wohl und ansprechende Unterhaltung ist natürlich gesorgt! <br /><br /><b>Der Sperrmüll bleibt frei!</b>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><em>An dieser Stelle dokumentieren wir einen Text, der uns zu dem Thema erreicht hat:</em></p>
<p>Unter Sperrmüll ist sperriger Abfall aus Wohnungen zu verstehen, der aufgrund seiner Maße nicht in den Abfallbehältern und von den Stadt zugelassenen blauen 50-Liter-Beistellsäcken untergebracht werden kann. Bei Tüten und Kartons, die mit Restmüll gefüllt sind, handelt es sich nicht um Sperrmüll; dieser Müll kann folglich auch nicht über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.</p>
<p>Wir haben die Nase voll davon, dass wir daran gehindert werden sollen, im Sperrmüll zu wühlen.</p>
<p>Wir sind der Meinung, dass Sperrmüll ein Tausch von Gegenständen ist. Der/die eine stellt raus, der/die andere holt rein, dann wird das Geholte wieder raus gestellt usw. Diesen natürlichen Vorgang wollen wir uns nicht vom Ordnungsamt einschränken lassen! Sich Gegenstände vom Sperrmüll zu holen ist Umwelt- , Ressourcen- und Geldbeutel schonend! Es kann nicht sein, dass Menschen die Möglichkeit genommen werden soll, sich kostenlos Gegenstände zu besorgen!</p>
<p>Der 15-jährige Jonas I. besucht zum wiederholten Male das Sperrmüllfest. Bisher sei er immer „zufrieden gewesen“ mit seinen Errungenschaften, sagt er. Nur beim letzten Mal war er etwas enttäuscht. „Nur Schrott stand dort“, raunt er. Nach langem Stöbern fand er aber doch etwas, das ihn interessierte: Eine alte Orgel ist das Objekt seiner Begierde. „Ich habe zwar schon eine Orgel, aber ein Freund von mir sucht zurzeit auch eine.“ Ganz uneigennützig war seine Erungenschaft aber letzten Endes nicht, denn: „Ich behalte die Orgel, die besser klingt, die andere bekommt mein Bekannter.“</p>
<p><strong>KOD und Ordnungsamt, Hände weg von unserem Sperrmüll!</strong></p>
<p>Seit geraumer Zeit verfolgt das Wuppertaler Ordnungsamt mit seinen verkleideten und schlecht bezahlten Hilfssheriffs vom Kommunalen Ordnungsdienst KOD einen repressiven Kurs gegen Sperrmüllsammler_innen aus dem In- und Ausland. Statt froh zu sein, dass sich Touristen aus Barmen, Amerika und aus der Ukraine für unsere Sperrgüter interessieren, werden sie frecherweise kriminalisiert. Bußgelder für Gartenzwerge und Stofftiere, die unerlaubt vom Sperrmüll geholt werden, sind nur Spitze der Unverschämtheit. Sogar Parkkrallen werden gegen diejenigen eingesetzt, die das Sofa nicht von Beyenburg nach Elberfeld tragen können. Die örtliche Monopolzeitung spielt dabei auch noch die rassistische Karte aus. Zur Hatz freigegeben ist der „gewerbliche Mülltourist aus dem Osten“ mit seinem Dieselfahrzeug, das nicht mal einen Russpartikelkatalysator hat. Die Hetze ist unsäglich, die Menschen, die im deutschen Wohlstandsmüll stöbern und davon ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, werden als „Müllfledderer“ diffamiert.</p>
<p>Besonders unverschämt ist es, die einheimischen Sperrmüllfreund_innen gegen die Weitgereisten auszuspielen. Sie wagen es, in Zeiten von Hartz IV, in Zeiten von Zwangsumzügen, Ein-Euro-Zwangsdiensten und ARGE-Schnüffler_innen den freien Zugang zum Sperrmüll zu begrenzen. Das Ordnungsamt, das schon länger durch seine Beteiligung an Razzien gegen Papierlose, Schwarzarbeiter_innen und im letzten Jahr auch beim Überfall auf das Autonome Zentrum ungünstig aufgefallen ist, laden wir in die Elberfelder Nordstadt ein, um den Sperrmüll zu bewachen. Sie werden an diesem Tag keine Zeit haben sich an Razzien und Abschiebungen zu beteiligen, sie müssen sehr flink sein, um alle Gartenzwerge, Sofas und Computer zu bewachen… Wir werden an diesem Mittwochabend ganz offensiv unseren Anspruch auf freie Verteilung von sperrigen Gebrauchsgütern in der Elberfelder Nordstadt durchsetzen. Wir werden unseren Sperrmüll gegen die Müllschnüffler_innen vom Ordnungsamt verteidigen und wir werden uns große Mühe machen, die Sperrmüllgeschenke ansprechend auf der Straße zu präsentieren.</p>
<p>Wir machen all das, was verboten ist! Wir wissen, dass unsere bewusste Aneignung nicht von der Stadt erlaubt ist. Aber wir sind uns sicher, dass unsere Aktion eine notwendige und legitime Handlung darstellt, um dieser repressiven Praxis Einhalt zu gebieten. Sie ist für uns ein notwendiger Eingriff im städtischen Alltagsleben!</p>
<p>Unsere Festmeile beginnt in der Brunnenstraße. Es wird gegrillt und Musik gemacht. Eine Ausdehnung in alle Straßen ist ausdrücklich erwünscht! Wir rufen alle Anwohner_innen auf, gemeinsam mit uns das Fest zu feiern!</p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Einladung+zum+Sperrm%C3%BCllfest+http%3A%2F%2Fis.gd%2F2KGZt5" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/09/einladung-zum-sperrmullfest/&amp;title=Einladung+zum+Sperrm%C3%BCllfest" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/09/einladung-zum-sperrmullfest/&amp;t=Einladung+zum+Sperrm%C3%BCllfest" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/09/einladung-zum-sperrmullfest/&amp;title=Einladung+zum+Sperrm%C3%BCllfest" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>basta!-Sommer-Offensive 2010 gestartet!</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/08/basta-sommer-offensive-2010-gestartet/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 18:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende haben wir die Sommer-Offensive 2010 begonnen. Bei der Strassenaktion auf dem Otto-Böhne-Platz haben wir zusammen mit Anwohnern und Freunden Musik gemacht, gefeiert und über die Probleme des Ölbergs geredet. Klar wurde, dass das Viertel noch immer gut als Lebensraum für alle funktioniert. Doch das ist gefährdet, nicht nur, weil bank- und immobiliennahe Institute dem dicht bebauten ehemaligen Arbeiterquartier ein „hohes Gentrifizierungspotential“ bescheinigen. [video]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Am letzten Wochenende haben wir unsere Sommer-Offensive 2010 begonnen. Bei der Strassenaktion am Samstag auf dem Otto-Böhne-Platz haben wir zusammen mit Anwohnern und Freunden Musik gemacht, gefeiert und über die Probleme des Ölbergs geredet. Klar wurde dabei, dass das Viertel noch immer gut als Wohnquartier und Lebensraum für alle funktioniert. Doch das ist gefährdet, nicht nur, weil bank- und immobiliennahe Institute dem dicht bebauten ehemaligen Arbeiterquartier ein „hohes Gentrifizierungspotential“ bescheinigen.</strong></p>
<p>Auch die städtische Finanzkrise und nicht eingelöste kommunale Pflichtaufgaben machen inzwischen vielen das Leben schwerer. So leiden die Menschen, die sich täglich auf dem, nach einem Wuppertaler Widerstandskämpfer benannten Platz treffen, z.B. unter den fehlenden öffentlichen Toiletten, die sich die Stadt Wuppertal schon lange nicht mehr leisten will. Die Stadt kompensiert diese fehlende urbane Pflichtleistung lieber mit zunehmendem Druck durch Ordnungsamt und Polizei. So wird nicht nur das Menschenrecht ausgehebelt, in Frieden und ungestört die Notdurft zu verrichten, es untergräbt auch nach und nach das bislang friedliche Miteinander der „regulären“ AnwohnerInnen und der (nicht nur) „BiertrinkerInnen“ auf dem Otto-Böhne-Platz.</p>
<p>Für sie und andere, die den öffentlichen Raum der Stadt nutzen wollen, hat die Repression in den letzten Jahren beständig zugenommen, und die aktuelle Diskussion um die von den Hausbesitzern des Berges bezahlte Anstellung eines Quartiershausmeisters deutet darauf hin, dass das in der nächsten Zeit auch nicht besser werden wird. <em><strong>basta!</strong></em> ist es am Samstag mit seiner kleinen Strassenaktion immerhin gelungen, die internationale Forderung „The Right to the City is the Right to shit in Peace!“ in die Wuppertaler Polizeiakten einzubringen. Ausserdem wurde nebenbei klargemacht, dass sich die BewohnerInnen des Viertels ihr gewachsenes Miteinanderleben nicht werden kaputtinvestieren lassen.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/genehmigung.jpg" rel="lightbox[1246]" title="genehmigung"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1248" title="genehmigung" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/genehmigung-450x341.jpg" alt="" width="450" height="341" /></a></p>
<p>Die abendliche Party im alten, dem Platz gegenüberliegenden, „Gemüseladen“ mit den DJs um3000, MC Maya und T.Raumdeckung, war ein schöner Abschluss eines langen Tages, der allen neue Motivation gegeben hat, nach dem Sommer noch entschiedener für das „Recht auf Stadt“ zu kämpfen.</p>
<p>Was dieses „Recht auf Stadt“ eigentlich bedeutet, hat <em><strong>basta!</strong></em> am Rande der Aktion und der Party einfach mal nachgefragt. Die  Antworten sind dabei so vielfältig ausgefallen, wie die Menschen sind,  die das Wuppertaler Aktionsbündnis unterstützen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/13880006?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="450" height="253" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/13880006">Recht auf Stadt?</a> from <a href="http://vimeo.com/bastawuppertal">basta! Aktionsbündnis Wuppertal</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em>Das Video gibt es auch in HD-Qulität in unserem <a title="Zu unseren Videos bei Vimeo" href="http://vimeo.com/bastawuppertal" target="_blank">Vimeo-Videochannel</a>.</em></p>
<p>Auch bei der ersten von vier montäglichen <em><strong>basta!</strong></em>-Kinoveranstaltungen im Open-Air-Kino „Talflimmern“ in der Alten Feuerwache an der Gathe ging es um die Frage, worin dieses „Recht auf Stadt“ eigentlich besteht, und woher die Forderung, die sich bei den verschiedensten Gruppen und Initiativen immer mehr als gemeinsamer Slogan durchsetzt, überhaupt kommt.</p>
<p>Der sehr fundierte Vortrag von Knut Unger, der von der erstmaligen Formulierung einer „Charta für das Recht auf die Stadt“, (im Anschluss an das Weltsozialforum in Brasilien), und den historischen Wurzeln bei Henri Lefèbvre über die Kämpfe gegen Vertreibung – vor allem im Trikont – bis hin zur heutigen Adaption der Forderung durch urbane Bewegungen in Europa und Nordamerika reichte, zeigte auf, dass „Bewegung“ immer von unten kommt, und dass auch Slogans wir „Recht auf Stadt“ erst wirksam werden, wenn sie von den Menschen selbst interpretiert und erhoben werden.</p>
<p>Das Referat, in dem auch vom letzten Sozialforum in Istanbul berichtet wurde und von den aktuellen Kämpfen gegen die kommerzielle Umformatierung der grössten europäischen Stadt, liess beinahe vergessen, dass die Filmvorführung mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Der ursprünglich geplante Hauptfilm des Abends, „Istanbul Çıplak – Istanbul Is Naked” fiel den technischen Problemen leider zum Opfer. Wir werden ihn bei Gelegenheit jedoch nachreichen.</p>
<p>Cineastisch gerettet haben den Abend schliesslich die südafrikanischen HüttenbewohnerInnen von Abahlali, deren Delegation Ende Juni bei <em><strong>basta!</strong></em> zu Besuch gewesen ist. Im Umgang mit Videoformaten offenbar kundiger als manche bei uns, stellten sie ihren eindrucksvollen Film „Dear Mandela“ zur Verfügung, der die Geschichte des langen und schwierigen Kampfes um ein würdiges Dasein in den informellen Siedlungen Südafrikas zeigte. Das im Juni mit Richard und Zodwa aus Durban besprochene Ziel einer „gegenseitigen Solidarität“ hätte nicht besser illustriert werden können, als durch diese Episode.</p>
<p>Für die Folgeveranstaltungen der Sommer-Offensive werden wir hoffentlich nicht mehr auf solidarische technische Hilfe angewiesen sein – die geplanten Filmvorführungen werden wohl problemlos. Nachdem wir uns am Montag dem „Recht auf Stadt“ und der verschiedenen Bedeutung dieser Forderung in der Welt gewidmet haben, wird es am nächsten Kinotag, (Montag, den 09.08.2010), um die Beeinflussung unserer Wirklichkeit durch Medien und neue Technologien gehen und um die Frage, wie Revolutionen in dieser „Realität“ überhaupt noch entstehen können. Gibt es nach den TV-Inszenierungen der rumänischen „Revolution“ und nach „Nine-Eleven“ überhaupt noch „echte“ Revolutionen? Wie beeinflusst die Gleichzeitigkeit von Allem unsere Handlungsfähigkeit? Und wo gibt es Ansätze für Unmittelbarkeit?</p>
<p>Gezeigt werden dazu wieder selten zu sehende Dokumentarfilme. (Diskussion ab 19.30 Uhr, Filme ca. ab 21.00 Uhr; Ort: Das Open-Air-Kino <a title="Homepage des Kinos" href="http://talflimmern.de" target="_blank">„Talflimmern“ in der Alten Feuerwache an der Gathe</a>, Wuppertal-Elberfeld.) Themen der nächsten Wochen sind dann die Konsequenz eines Lebens im Widerstand am Beispiel des spanischen Anarchisten Lucio Urtubia (Liebe und Anarchie am 16.08.) und das Potential eines bedíngungslosen Grundeinkommens (Gutes Leben für alle am 23.08.).</p>
<p>Wir haben gerade erst begonnen. <em><strong>basta!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/transparent.jpg" rel="lightbox[1246]" title="transparent"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1253" title="transparent" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/transparent-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/platz_01.jpg" rel="lightbox[1246]" title="platz_01"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1254" title="platz_01" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/platz_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/schminken.jpg" rel="lightbox[1246]" title="schminken"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1255" title="schminken" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/schminken-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
<a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/sina-jolie.jpg" rel="lightbox[1246]" title="sina-jolie"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1256" title="sina-jolie" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/sina-jolie-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/jonglage.jpg" rel="lightbox[1246]" title="jonglage"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1257" title="jonglage" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/jonglage-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/staunen.jpg" rel="lightbox[1246]" title="staunen"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1258" title="staunen" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/staunen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
<a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/mapping.jpg" rel="lightbox[1246]" title="mapping"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1260" title="mapping" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/mapping-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/shitinpeace.jpg" rel="lightbox[1246]" title="shitinpeace"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1261" title="shitinpeace" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/shitinpeace-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/kindermacht.jpg" rel="lightbox[1246]" title="kindermacht"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1262" title="kindermacht" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/kindermacht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
<a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/gemueseladen.jpg" rel="lightbox[1246]" title="gemueseladen"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1263" title="gemueseladen" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/gemueseladen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/dekoration.jpg" rel="lightbox[1246]" title="dekoration"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1264" title="dekoration" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/dekoration-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/laden.jpg" rel="lightbox[1246]" title="laden"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1265" title="laden" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/laden-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
<a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/party.jpg" rel="lightbox[1246]" title="party"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1266" title="party" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/party-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/pult.jpg" rel="lightbox[1246]" title="pult"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1267" title="pult" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/pult-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/rasselbande.jpg" rel="lightbox[1246]" title="rasselbande"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1268" title="rasselbande" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/rasselbande-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong></em></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+basta%21-Sommer-Offensive+2010+gestartet%21+http%3A%2F%2Fis.gd%2F9guU5q" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/basta-sommer-offensive-2010-gestartet/&amp;title=basta%21-Sommer-Offensive+2010+gestartet%21" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/08/basta-sommer-offensive-2010-gestartet/&amp;t=basta%21-Sommer-Offensive+2010+gestartet%21" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/basta-sommer-offensive-2010-gestartet/&amp;title=basta%21-Sommer-Offensive+2010+gestartet%21" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sa. 31.07.: Strassenaktion auf dem „Otto“ mit Party</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 08:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Am heutigen Samstag, 31.07.2010, starten wir unsere Sommer-Offensive mit einer Strassenaktion für das „Recht auf Stadt“ auf dem Otto-Böhne-Platz in der Elberfelder Nordstadt. Beginn: ab 16 Uhr. Ab 20 Uhr gehen wir dann gegenüber in den alten „Gemüseladen“ um dort miteinander zu feiern. Die Musikauswahl treffen um3000 sowie MC Maya und T.Raumdeckung von der früheren „Elektronischen Rasselbande“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Am heutigen Samstag, 31.07.2010, starten wir unsere Sommer-Offensive mit einer Strassenaktion für das „Recht auf Stadt“ auf dem Otto-Böhne-Platz in der Elberfelder Nordstadt. Beginn: ab 16 Uhr. Ab 20 Uhr gehen wir dann gegenüber in den alten „Gemüseladen“ um dort miteinander zu feiern. Die Musikauswahl treffen um3000 sowie MC Maya und T.Raumdeckung von der früheren „Elektronischen Rasselbande“.</p>
<p>Der Otto-Böhne-Platz liegt auf dem Ölberg in Wuppertal-Elberfeld. Das Viertel gilt laut Studien von „empirica“, einem Institut der Finanz- und Bauwirtschaft als eines mit „hohem Gentrifizierungspotential“. in letzter Zeit ist es dort zu Interessengegensätzen von linksalternativen Hausbesitzern und Bewohnern gekommen, die sich an der Installation eines Quartiershausmeisters seitens einer Eigentümergenossenschaft festmachten. Nicht gefragt wurden die Mieter der Häuser. Schon gar nicht interessierte die Meinung der Menschen, die tagsüber direkt auf dem „Otto“ versuchen, durch den Tag zu kommen, und dabei zunehmendem Druck der Ordnungsbehörden ausgesetzt sind. Denn immer wieder versucht das Wuppertaler Ordnunsgamt auf dem Ölberg „Exempel“ zu statuieren – zuletzt, als biertrinkende Punks Anfang der Woche reichlich rüde vom Schusterplatz gejagt wurden.</p>
<p><em><strong>basta!</strong></em>, das auf dem Ölberg über gewachsene starke Wurzeln verfügt, beginnt seine Sommer-Offensive folgerichtig deshalb da, wo sich die sozialen Konflikte zunehmend aufstauen: auf dem „Otto“. Unsere Strassenaktion rund um ein „Mapping“ zum Ölberg wird verschiedene Formen annehmen – politisch, kulturell und sozial. Um 16 Uhr geht es los, das Wetter soll gut werden – kommt also zahlreich vorbei.</p>
<p>Am Abend feiern wir weiter. Im alten „Gemüseladen“ in der Marienstrasse, direkt gegenüber dem „Otto“ versorgen uns bei Weinverkostung und Biertest drei DJs mit unvorhersehbarer Musik zwischen elektronischen Kampfliedern und schunkelndem Bassgemüse. (um3000, t.raumdeckung, mc maya) Alles andere hängt auch von euch ab.</p>
<p>Start der <em><strong>basta!</strong></em>-Feier im „Gemüseladen“: Samstagabend, 20 Uhr.</p>
<p>Am darauffolgenden Montag folgt dann der Auftakt zu unserer Filmreihe. Den Anfang macht ein Themenabend zu Istanbul. („Gesäuberte Städte“, am 02.08. ab 19.30 Uhr.)</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/31.07.jpg" rel="lightbox[1219]" title="31.07"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1220" title="31.07" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/31.07-450x244.jpg" alt="" width="450" height="244" /></a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Sa.+31.07.%3A+Strassenaktion+auf+dem+%E2%80%9EOtto%E2%80%9C+mit+Party+http%3A%2F%2Fis.gd%2F4Eukq7" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/heute-strassenaktion-auf-dem-%e2%80%9eotto%e2%80%9c-mit-party-danach/&amp;title=Sa.+31.07.%3A+Strassenaktion+auf+dem+%E2%80%9EOtto%E2%80%9C+mit+Party" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/07/heute-strassenaktion-auf-dem-%e2%80%9eotto%e2%80%9c-mit-party-danach/&amp;t=Sa.+31.07.%3A+Strassenaktion+auf+dem+%E2%80%9EOtto%E2%80%9C+mit+Party" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/heute-strassenaktion-auf-dem-%e2%80%9eotto%e2%80%9c-mit-party-danach/&amp;title=Sa.+31.07.%3A+Strassenaktion+auf+dem+%E2%80%9EOtto%E2%80%9C+mit+Party" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die basta!-Sommer-Offensive</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 10:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor dem absehbar heissen Herbst starten wir unsere basta!-Sommer-Offensive 2010, mit der wir das Rüstzeug für kommende Auseinandersetzungen liefern wollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Vor dem zu erwartenden heissen Herbst starten wir unsere <em><strong>basta!</strong></em><strong>-Sommer-Offensive</strong>, mit der wir umfassendes Rüstzeug für kommende Auseinandersetzungen liefern wollen. Denn neben einer guten Ausstattung mit Argumenten wird auch ein entspannter und angeregter Geist nötig sein, wenn die schon angekündigten Angriffe auf soziale Städte und den Sozialstaat abgewehrt werden sollen.</p>
<p>Mit den von <em><strong>basta!</strong></em> für die nächsten Wochen geplanten Aktivitäten wollen wir alles –  anregendes Denken und gutes Gefühl. Neue gedankliche Munition für die anstehenden Auseinandersetzungen um unser Leben und unsere Städte und neue Motivationen für die Zusammenarbeit aller, die sich daran beteiligen wollen.<br />
<span id="more-1183"></span><strong><br />
Filme unter freiem Himmel</strong></p>
<p>Die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> läuft den ganzen nächsten Monat. Im Zentrum stehen vier August-Montage, an denen <em><strong>basta!</strong></em> Gast im Open-Air Kino „<strong>Talflimmern</strong>“ an der Gathe sein darf. Das inzwischen auch überregional bekannte, wunderschöne kleine Freiluftkino in der alten Elberfelder Feuerwache steht uns ab Montag, den 02.08. für vier Veranstaltungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten zur Verfügung. Zu den einzelnen Themen wird es jeweils ab 19.30 Uhr eine Einführung mit Diskussion geben, für die wir uns auch noch um kompetente Gesprächspartner bemühen. Hauptteil der Veranstaltung wird natürlich immer ein abendfüllendes Filmprogramm sein, das nach EInbruch der Dunkelheit beginnt. Wir gucken Filme, die wir immer schon einmal mit anderen gemeinsam sehen wollten, und versuchen, die zuvor gewonnen Erkenntnisse zu vertiefen. Zu den <em><strong>basta!</strong></em>-Themenabenden im Open-Air Kino sind alle herzlich eingeladen.</p>
<p>Die vier ausgewählten Themenschwerpunkte unseres <strong>„Sommers des politischen Films“</strong> sind:  zum Auftakt am 02.08. <strong>„Gesäuberte Städte“</strong> &#8211; urbane Kämpfe für ein Recht auf Stadt am Beispiel der Metropolen Istanbul und Durban; <strong>„Die Revolution im Kopf“</strong> am 09.08. zu den veränderten medialen Bedingungen einer Revolution; <strong>„Liebe und Anarchie“</strong> zur Konsequenz ganz persönlicher, politischer Lebensentscheidungen am 16.08. und am 23.08. abschliessend <strong>„Gutes Leben für alle“</strong> zu den Perspektiven eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der Eintritt zu unseren Themenabenden ist natürlich frei. Weitere Informationen zu unseren Themenschwerpunkten und zu den gezeigten Filmen veröffentlichen wir in Kürze auf diesen Seiten. (Auch über Twitter: <a title="Zu unserem Twitter-Account" href="www.twitter.com/bastawuppertal" target="_blank">www.twitter.com/bastawuppertal</a>)</p>
<p><strong>Strassenaktion auf dem freien Ölberg</strong></p>
<p>Doch die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> startet bereits vorher – am nächsten Samstag, den 31.07.2010. An diesem Tag wird <em><strong>basta!</strong></em> auf dem Ölberg in der Elberfelder Nordstadt eine Strassenaktion mit anschliessender kleiner Party veranstalten, zu der wir alle an Wuppertal Interessierten und selbstverständlich auch alle Nachbarn auf dem Ölberg einladen.</p>
<p>Bei der Strassenaktion auf dem <strong>Otto-Böhne-Platz</strong> werden wir ab 16 Uhr den Versuch unternehmen, mit einem spontanen öffentlichen Mapping die Lebenssituation aller Menschen, die um und auf dem Otto-Böhne-Platz in der Nordstadt leben, zu erfassen. Wir werden über Strategien gegen die zunehmende Ausgrenzung einzelner Personengruppen sprechen und über neoliberale Tendenzen für „gesäuberte“ Innenstädte und Wohnquartiere. DIe unterhaltsame Forschungsarbeit in einem gesellschaftlichen Brennpunkt umfasst vielfältige Aktivitäten. Dabei werden Interviews geführt, in Augenschein genommen und Austausch gesucht. Und es sollen auch Brücken zu ähnlichen Konflikten anderswo geschlagen werden.</p>
<p>Wenn wir jedoch schonmal da sind, wollen wir den öffentlichen Raum auch sinnvoll nutzen. Deshalb haben wir rund um unser öffentliches Mapping weitere Aktionen geplant, mit denen wir über das Aktionsbündnis <strong><em>basta!</em></strong> und seine bereits gelaufenen und die geplanten Aktionen Auskunft geben wollen. Damit das „Wohlfühlen“ nicht zu kurz kommt, haben wir ausserdem verschiedene Künstler angefragt, die uns den Mapping-Nachmittag im Kiez verschönern sollen. Genaueres zum „Programm“ und zu unserem Anliegen bei der Strassenaktion können wir im Verlauf der Woche noch mitteilen. (Hier und per <a title="Zu unserem Twitter-Account" href="www.twitter.com/bastawuppertal" target="_blank">Twitter</a>)</p>
<p>Beendet wird der nächste Samstag – wie es sich gehört – mit einem kleinen Fest im <strong>„Gemüseladen“</strong>, der direkt vis á vis zum Otto-Böhne-Platz in der Marienstrasse liegt, (ab 20 Uhr). Bei kühlen Getränken werden wir zusammen entspannen und neu geknüpfte Bekanntschaften vertiefen. Für die musikalische Ausgestaltung des Abends konnten wir drei echte Musik-Nerds gewinnen, die sich durch eine besonders freie Musikauswahl auszeichnen. Was „um3000“ sowie „MC Maya“ und „T.Raumdeckung“ von der ehemaligen „Elektronischen Rasselbande“ am Samstagabend im kleinen „Gemüseladen“ zu Gehör bringen werden, ist ebenso wenig vorhersehbar wie das Wuppertaler Wetter – dass wir viel Spass mit beidem haben werden, steht jedoch bereits fest.</p>
<p><strong>Sechs Monate <em>basta!</em></strong></p>
<p>Beendet wird die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> schliesslich in der ersten Septemberwoche. Bei unserer anstehenden „siebten offenen Protestversammlung“ werden wir eine Zwischenbilanz zu einem halben Jahr <strong>basta!</strong> ziehen, und gemeinsam mit hoffentlich vielen Menschen die Richtung unserer Aktivitäten für das kommende Halbjahr beschliessen. Der genaue Termin und der Ort der „siebten offenen basta!-Protestversammlung“ im September wird noch bekanntgegeben.</p>
<p><strong>Die basta!-Sommer-Offensive 2010:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Samstag, 31.07.</strong>, ab 15 Uhr: <strong>Strassenaktion</strong> auf dem <a title="Wo ist der Otto-Böhne-Platz?" href="http://maps.google.de/maps?q=Otto-B%C3%B6hne-Platz+Wuppertal&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=Otto-B%C3%B6hne-Platz&amp;hnear=Wuppertal,+Nordrhein-Westfalen&amp;ll=51.259431,7.140534&amp;spn=0.006996,0.019205&amp;z=16" target="_blank">Otto-Böhne-Platz, Wuppertal-Elberfeld, Nordstadt</a> mit öffentlichem Mapping, Ausstellung und spontanen Perfomances</li>
<li><strong>Samstag, 31.07.</strong>, ab 20 Uhr: <em><strong>basta!</strong></em><strong>-Party</strong> im „Gemüseladen“ in der Marienstrasse, (gegenüber vom Platz), mit den DJs um3000, T.raumdeckung und MC Maya (Ex-Elektronische Rasselbande)</li>
<li><strong>Montag, 02.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Gesäuberte Städte</strong>“ &#8211; Themenabend im <a title="Wo ist das Talflimmern?" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Alte+Feuerwache,&amp;sll=51.262465,7.148473&amp;sspn=0.00666,0.019205&amp;ie=UTF8&amp;split=1&amp;rq=1&amp;ev=p&amp;radius=0.5&amp;hq=Alte+Feuerwache,&amp;hnear=&amp;ll=51.262465,7.148473&amp;spn=0.00666,0.019205&amp;z=16" target="_blank">Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld</a> – Diskussion und Filme – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 09.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Die Revolution im Kopf</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 16.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Liebe und Anarchie</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 23.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Gutes Leben für alle</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Anfang September</strong>: Die <strong>siebte offene <em>basta!</em>-Protestversammlung</strong> „Ein halbes Jahr offenes Aktionsbündnis <em><strong>basta!</strong></em>“ – Ort und genauer Termin stehen noch nicht fest.</li>
</ul>
<p>Achtung: Während der <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> gibt es <strong>keinen Stammtisch</strong> am Donnerstag! Wir sind stattdessen an allen Montags-Themenabenden für jeden ansprechbar, der uns kennenlernen möchte.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/strassenfest_web.jpg" rel="lightbox[1183]" title="strassenfest_web"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1202" title="strassenfest_web" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/strassenfest_web-450x321.jpg" alt="" width="450" height="321" /></a></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/kino_web.jpg" rel="lightbox[1183]" title="kino_web"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1206" title="kino_web" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/kino_web-450x356.jpg" alt="" width="450" height="356" /></a></p>
<p>Wer uns durch das Versenden unserer eFlyer unterstützen möchte, kann mit dem verlinkten zip-File jeweils optimierte Versionen für den eMail-Versand herunterladen. (72 dpi; 1.280 px) Wir freuen uns über jede Verbreitung. [ <a title="Download eFlyer basta!-Sommer-Offensive" href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/sommeroffensive.zip" target="_blank">Download zip-File</a> ]</p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Die+basta%21-Sommer-Offensive+http%3A%2F%2Fis.gd%2FwAW5Nt" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;title=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;t=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;title=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Friede den Hütten. Veranstaltung Freitag, 25.06.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>F</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Südafrika steht scheinbar im Fokus der Medien. Doch über die wahren Bedingungen des Lebens und über Widerstand und Repression im Gastgeberland der „THIEFA“-WM erfahren wir von Franziska van Almsiek in ihren lustigen ARD-Exkursionen nichts. Wir ändern das bei einer Veranstaltung mit Zodwa Nsibande und Richard Pithouse von ABAHLALI baseMjondolo aus Durban, SA.: Indaba auf dem Schusterplatz!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong><span style="color: #ff6600;">Update vom 23.06.2010: Es hat uns ein Brief aus Durban, von<em> </em>ABAHLALI baseMjondolo erreicht:<a title="Letter to our german Comrades" href="http://basta-wuppertal.de/2010/06/brief-von-abahlali-basemjondolo/" target="_blank"> &#8220;Letter to our german Comrades&#8221;</a></span></strong><br />
<em><br />
„Die an der Macht sind blind für unser Leid. Ich fordere unsere   politischen Führer dazu auf, mindestens eine Woche bei uns in den Hütten   zu verbringen. Sie müssen den Schlamm spüren. Sie müssen sechs   Toiletten mit 6.000 Leuten teilen. .Sie müssen die Ratten verjagen und   die Kinder davon abhalten, die Kerzen umzustossen. Sie müssen für die   Kranken sorgen, wenn es riesige Schlangen vor dem Wasserhahn gibt. Sie   müssen zusehen, wenn wir unsere Kinder beerdigen, die in einem der Feuer   umgekommen sind, die an Durchfall gestorben sind oder durch AIDS.“   (S’bu Zikode)</em></p>
<p>„THIEFA“ – das ist in Südafrika bei Akteuren der sozialen Bewegungen die aktuelle Schreibweise jener Organisation, die alle vier Jahre die Fussball-Weltmeisterschaft ausrichtet.</p>
<p>„THIEFA“ okkupiert, regelementiert, schreibt vor, verbietet, lässt ggf. umsiedeln und sichert eigenen Partnern die Geschäfte an den Orten, die sie der Ausrichtung der grössten Sportveranstaltung der Welt für würdig befindet. Das diktatorische Gebaren des Weltverbands wird dabei von vielen rhetorischen Blasen zu den Entwicklungspotentialen und einem vorgeblichem Gewinn an Arbeitsplätzen und Infrastruktur für die jeweiligen Ausrichterländer vernebelt.</p>
<p><strong><span id="more-840"></span>Das absolute Nichts</strong><br />
<em>Vielen bleibt nach der WM buchstäblich nichts.</em></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/kennedy_road_sa.jpg" rel="lightbox[840]" title="kennedy_road_sa"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-871" title="kennedy_road_sa" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/kennedy_road_sa-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was davon nach einer FIFA-WM übrigbleibt, kann vier Jahre danach in Deutschland begutachtet werden. Mit viel Glück bleiben von den immensen Investitionen einige elitäre Verkehrsverbindungen und Massenspielstätten übrig, die im Idealfall ausgelastete Spielstätten von Proficlubs sind, genausogut aber auch ungenutzt bleiben können, wie z.B. in Leipzig. Die Kosten dieser Infrastrukturmassnahmen im Vorfeld einer Weltmeisterschaft trägt natürlich nicht die FIFA, sondern jeweils das ausrichtende Land. Welche Konsequenzen dies für ein Land haben kann, ist derzeit in Portugal zu besichtigen, dass für die aus demselben üblen Holz geschnitzte FIFA-Tochter UEFA 2004 die Kontinentalmeisterschaft ausrichtete. Ein Gutteil des portugiesischen Defizits, mit dem die aktuellen, unsozialen Sparmassnahmen der Regierung begründet werden, geht noch immer auf den Bau von unsinnigen Stadien und teuren Fernverbindungen zurück.</p>
<p>Treffen hohe Kosten und direkte Folgen eines solchen kommerziellen Grossereignisses in Europa jedoch auf noch einigermassen stabile Verhältnisse, so bedeutet das vierwöchige „FIFA-Notstandsregime“ für ein Land wie Südafrika unmittelbare Not, Vertreibung aus den eigenen Hütten und Häusern und Verlust der Lebensgrundlagen für tausende Menschen. Betroffen sind dabei, wie überall, immer die Ärmsten. Oft trifft es Immigranten, Alte und Wehrlose am Übelsten.</p>
<p>Die Lebensumstände armer Südafrikaner_innen sind bereits im „Normalfall“ skandalös und für Europäer kaum nachzuvollziehen. Doch das absolute Nichts, dass dem dem Strassenverkäufer bleibt, der infolge des FIFA-Regiments nicht mehr auf der Strasse verkaufen darf, oder das die Hüttenbewohner umgibt, die das Pech hatten, dass ihre Siedlung abgerissen wurde, weil sie an einer Touristenroute den Ausblick der WM-Gäste hätte stören können, ist grausam und bleibt für uns unvorstellbar.</p>
<p><strong>Verklärtes Bild</strong><br />
<em> Die Revolution ist ausgeblieben, viele fühlen sich vom ANC verraten.</em></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/blikkiesdorp_sa.jpg" rel="lightbox[840]" title="blikkiesdorp_sa"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-868" title="blikkiesdorp_sa" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/blikkiesdorp_sa-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sich zu wehren ist gefährlich. Die Repression in Südafrika ist enorm, und schreckt nicht vor brutaler Gewalt und Totschlag zurück. Wie die ANC-Regierung – die während der Fussballweltmeisterschaft ein allgemeines Demonstrationsverbot erlassen hat – auf berechtigte Proteste reagiert, haben die Vorfälle rund um die streikenden Ordner in der ersten Fussballwoche gezeigt, als Sicherheitskräfte gewaltsam gegen die <a title="Artikel der FTD dazu - Keine FIFA-Hilfe für WM-Ordner" href="http://www.ftd.de/sport/wm-2010/brennpunkte/:keine-fifa-hilfe-fuer-wm-ordner-polizei-uebernimmt/50127853.html" target="_blank">um ihren Lohn betrogenen Menschen</a> vorgingen. Dass man von diesen Vorgängen in Deutschland überhaupt erfuhr, war einer der ganz wenigen positiven Aspekte des FIFA-Events in Südafrika – ist aber eventuell auch nur der Tatsache geschuldet, dass der Streik der Ordner am deutschen Spielort in Durban seinen Ausgang nahm.</p>
<p>Die auch ausserhalb einer WM stattfindenden Aktionen gegen die Bewohner_innen der Hüttendörfer und Townships und die tägliche Repression durch Polizei und private Sicherheitskräfte, die die Profite der durchprivatisierten südafrikanischen Wirtschaft sichern, findet in deutschen Medien selten Erwähnung. Das hat verschiedene Gründe. Da ist zum einen die weite Entfernung zum Geschehen und das allgemeine Desinteresse, das die bundesdeutsche Gesellschaft dem Kontinent Afrika entgegenbringt. Da ist natürlich ein grundsätzliches Einverständnis mit der neoliberalen Politik der südafrikanischen Regierung. Da ist zum anderen aber auch ein teilweise recht naives Bild des ANC (African National Congress) und seiner Rolle nach dem Ende der Apartheit – oft gerade auch bei den &#8220;linken&#8221; Medien, die Unrecht ansonsten gerne anprangern.</p>
<p>In der Linken wird noch immer allzugerne am Bild eines erfolgreichen Befreiungskampfes festgehalten und die südafrikanische Realität mit einem vorgeblichen Erbe Nelson Mandelas verklärt. Eine gründlich falsch verstandene Solidarität mit ehemaligen Kampfgefährten führt deshalb häufig dazu, dass die Realität ausgeblendet bleibt, gerade auch in linken Strukturen. Denn wahr ist, dass die Rassentrennung aufgehoben wurde – es ist aber leider auch wahr, dass sich an den Lebensbedingungen armer Menschen in der südafrikanischen Gesellschaft wenig bis nichts geändert hat.</p>
<p><strong>Recht auf Stadt in Südafrika</strong><br />
<em>Der neoliberale Umbau Südafrikas trifft auf Widerstand</em></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/right_to_the_city.jpg" rel="lightbox[840]" title="right_to_the_city"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-873" title="right_to_the_city" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/right_to_the_city-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Gegenteil. Die Koalitionsregierung um den ANC hat sich besonders intensiv um eine neoliberale Agenda für den profitorientierten Umbau der südafrikanischen Wirtschaft bemüht, und diesen auch immer wieder gegen sich regenden Widerstand an der Basis durchgesetzt. Heute leben in Südafrika doppelt soviel Menschen in behelfsmässigen Communities als am Ende der Apartheit: nach staatlichen Angaben leben über zehn Mio. Südafrikaner_innen in informellen Siedlungen: also in Hinterhofhütten, in überfüllten Wohnheimen, in primitiven Notaufnahmelagern oder in verwahrlosten Mietskasernen. Oft wohnen sie in Hütten aus Blech, Abfall oder Holzresten – ohne Strom, Wasser und Toilette. Der Kampf um den privatisierten Stromanschluss und um das teilweise  privatisierte Wasser gehört in den Townships zu den  täglichen Aufgaben des Überlebens und muss teilweise militant geführt  werden.</p>
<p>Die unter dem Apartheitsregime durchgeführte Vertreibung der farbigen Bevölkerung aus den Innenstädten der Weissen und ihre Umsiedlung in Elendsquartiere am Rand der Cities, hat sich unter der ANC-Regierung weiter verschärft. Grundlage der Vertreibung ist nicht mehr Hautfarbe oder Herkunft, sondern soziale Selektion. Das Ergebnis bleibt gleich: die Betroffenen sind farbige Südafrikaner_innen und viele Flüchtlinge aus anderen Ländern des Kontinents. Sie leben am Rande der Städte, streng getrennt von den besseren  Wohngebieten.</p>
<p>Unterhalb unserer Aufmerksamkeitsschwelle hat sich in Südafrika dagegen längst WIderstand gebildet, der in Auseinandersetzungen mit den meist vom ANC gestellen örtlichen Behörden und den enthemmt agierenden Versorgungskonzernen ein „Recht auf Stadt“ durchsetzen will. Und damit eigentlich nur die Einlösung von Versprechen fordert, die den armen und entrechteten Südafrikaner_innen nach dem „Sieg“ dereinst von „ihrer“ Befreiungsbewegung gemacht wurden: Recht auf Land, Recht auf Häuser, Recht auf die notwendige Versorgung mit Energie und Wasser, Recht auf ein eigenes Auskommen und auf ein einigermassen würdiges Leben in einem der reichsten Länder der Welt.</p>
<p><strong>ABAHLALI baseMjondolo</strong><br />
<em>Repression und Verfolgung für erfolgreichen Widerstand</em></p>
<p>Eine der grössten sozialen Bewegungen, die in Südafrika für das „Recht auf Stadt für alle“ kämpfen, ist ABAHLALI baseMjondolo (AbM) aus Durban – dem WM-Spielort der deutschen Nationalmannschaft.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/durban_kennedy_road.jpg" rel="lightbox[840]" title="durban_kennedy_road"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-869" title="durban_kennedy_road" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/durban_kennedy_road-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ihr Ausgangspunkt war 2005 die informelle Siedlung „Kennedy Road“ in Durban, mittlerweile arbeitet ABAHLALI jedoch in vielen grösseren Städten und Siedlungen Südafrikas. Nach anfänglichen ergebnislosen Versuchen, sich in die vorgeblich demokratischen Strukturen einzubringen und durch eine Kooperation mit den ANC-Bürgermeistern der Stadt Verbesserungen zu erreichen, wurde die „Bewegung der Hüttenbewohner“ zunehmend zur Oppositionsbewegung. Heute ist ABAHLALI baseMjondolo (AbM) eine von der ANC-Regierung völlig unabhängige Basisorganisation bei deren Versammlungen jeder Mensch das Recht hat zu reden.</p>
<p>Die Entwicklung von der Basisinitiative zur radikalen Opposition verlief schleichend – immer entlang der gemachten Erfahrungen im Umgang mit den Behörden und Konzernen. Und sie war für die Aktivisten und Aktivistinnen gefährlich.</p>
<p>Je entschiedener nach jeder weiteren enttäuschten Hoffnung die Forderungen der Hüttenbewohner vertreten wurden, desto mehr zog alleine die schlichte Existenz von AbM den Hass der korrumpierten ANC-Funktionäre und der sie korrumpierenden Profiteure von Landschiebereien auf sich. Die Repression steigerte sich bis zur Kriminalisierung der Organisation der Hüttenbewohner und bis zu Morddrohungen an die Adresse der AbM-Aktivisten und Aktivistinnen, als ABAHLALI einen der grössten juristischen Erfolge erreichte, den eine soziale Bewegung bislang erzielen konnte.</p>
<p>Fast zeitgleich mit dem Erfolg einer AbM-Klage gegen ein geplantes „Slumgesetz“ der <a title="WIKIPEDIA zu Jacob Zuma" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Zuma" target="_blank">Regierung Zuma</a>, das in vielen Aspekten an alte Apartheidgesetze erinnerte, und mit denen die von Nelson Mandela legalisierten informellen Siedlungen teilweise wieder kriminalisiert worden wären, wurden die Strukturen von AbM von einer brutalen Repressionswelle überrollt. Das Urteil des Verfassungsgerichtes, das die Regierung zwang, das geplante Gesetz zurückzunehmen, wurde von einem Überfall durch Schlägertrupps auf die Siedlung „Kennedy Road“ überschattet, bei dem u.A. das Sozialzentrum der Siedlung, in der ABAHLALI einst entstanden war, und die Wohnhäuser von bekannten Aktivisten und Aktivistinnen verwüstet wurden. Als sich die Bewohner der Siedlung gegen den brutalen Überfall verteidigten, starben im Verlauf der Kämpfe zwei Menschen.</p>
<p>Die Schläger kamen in Begleitung der Polizei zurück. Diese nahm 13 bekannte Mitglieder von ABAHLALI unter Mordanklage fest. Viele andere, mit ABAHLALI verbundene Personen, mussten fliehen, nachdem sie Morddrohungen erhalten hatten und lokale Vertreter des ANC übernahmen die Kontrolle der Siedlung. Bischöfe und Menschenrechtsgruppen solidarisierten sich in der Folge mit den Hüttenbewohnern. Sie sprachen von einer Gefahr für die junge Demokratie Südafrikas, wenn der alles beherrschende ANC seine politischen Gegner mit solchen Mittel ausschaltet. Auch Amnesty International drückte Besorgnis aus und Persönlichkeiten wie Noam Chomsky, Naomi Klein und Slavoj Zizek unterzeichneten eine Petition zugunsten von ABAHLALI. Eine Untersuchung der Vorfälle hat dennoch bis heute nicht stattgefunden, gegen die Verhafteten wurde auch noch immer keine Anklage erhoben. Gleichwohl befinden sich fünf von ihnen noch immer in Haft.</p>
<p><strong>Friede den Hütten</strong> <strong>– <a title="Indaba?" href="http://www.answers.com/topic/indaba" target="_blank">Indaba</a> auf dem Schusterplatz</strong><br />
<em>Unsere Veranstaltung am Freitag</em></p>
<p>Auf Initiative des International Network of Urban Research and Action“ (INURA) aus Zürich, befinden sich während der „THIEFA-WM 2010“ zwei führende Akteure von ABAHLALI auf Europatour, um über den südafrikanischen Kampf für ein „Recht auf Stadt“ zu berichten.</p>
<p><em><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/zodwa_nsibande.jpg" rel="lightbox[840]" title="zodwa_nsibande"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-872" title="zodwa_nsibande" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/zodwa_nsibande-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Zodwa Nsibande</strong></em> (rechts) aus der Siedlung „Kennedy Road“ ist eine gewählte Vertreterin von ABAHLALI, die nicht nur über die wahren Zustände in Südafrika aufklären will. Ebenso wichtig ist ihr die internationale Solidarität mit der Selbstorganisation der Armen und Ausgegrenzten in Südafrika und anderswo.<em> </em>Der unabhängige Aktivist<em> <strong>Richard Pithouse</strong></em><strong> </strong>arbeitet an der Rhodes University als Politikwissenschaftler. In dieser Funktion kritisiert <em>Richard Pithouse</em> den ANC sowie die Privatisierungspolitik der Regierung gegen die Masse der südafrikanischen Bevölkerung. Als undogmatischer Linker versucht er, Lehren aus den südafrikanischen Erfahrungen zu ziehen und plädiert für eine autonome Organisation der Bewegungen.</p>
<p><em><strong>basta!</strong></em> hat die Gelegenheit ergriffen, am Freitag, den 25. Juni mit <em>Zodwa Nsibande</em> und <em>Richard Pithouse</em> eine spontane Veranstaltung durchzuführen, bei der neben Informationen aus erster Hand zum Gastgeberland der WM auch eine Justierung des Begriffs „Recht auf Stadt“ in internationalem Kontext erfolgen soll. Wie sieht ein Kampf für das „Recht auf Stadt“ aus, wenn er unter Bedingungen wie in Südafrika geführt wird? Was ist das Gemeinsame an den Forderungen nach einem „Recht auf Stadt“ in Europa oder Nordamerika und dem Trikont? Und aus welchen Erfahrungen des Kampfes kann vielleicht gegenseitig etwas gelernt werden?</p>
<p>Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der „vierten Woche“ (Quarta Settimana) durchgeführt, die an diesem Freitag turnusgemäss wieder auf dem Schusterplatz, (auf dem Ölberg in Wuppertal-Elberfeld), stattfindet. Bei der „vierten Woche“ wird jeweils zum Ende eines regelmässig geldknappen Monats gemeinsam mit Anwohnern und anderen in der Öffentlichkeit gekocht und kostenlos gegessen. Ganz bewusst verfolgt die „vierte Woche“ dabei ein zu den ausschliesslich wohltätigen „Tafeln“ konträres Konzept.</p>
<p>Über eine Teilnahme möglichst vieler interessierter Menschen würden wir uns sehr freuen. Mit Sicherheit sprechen wir damit auch für <em>Zodwa Nsibande</em> und <em>Richard Pithouse</em>, bei denen wir uns bereits jetzt für die Mühen bedanken, die sie für ihren Besuch in Europa auf sich genommen haben. (<em>Zodwa Nsibande</em> beispielsweise hat trotz aller Unterstützung durch die Botschaft und von Misereor bis zum allerletzten Moment um ihr Visum für die Reise bangen müssen&#8230;)</p>
<p>„Friede den Hütten“ &#8211; Veranstaltung am Freitag, den 25.06.2010 mit <em>Zodwa Nsibande</em> und <em>Richard Pithouse</em> – ABAHLALI baseMjondolo (AbM), Durban, (SA)</p>
<p><strong>Der Plan für den Tag:</strong></p>
<p><strong>ca. 14.30 Uhr</strong>: Abholung von <em>Zodwa Nsibande</em> und <em>Richard Pithouse</em> mit improvisierter „Welcome-Session“ am Kasinokreisel in Wuppertals „Bankenviertel“ in Elberfeld.</p>
<p><strong>ca. 16.00 Uhr</strong>: „Vierte Woche“ (Quarta Settimana), Schusterplatz in Wuppertal-Elberfeld auf dem Ölberg – gemeinsames Kochen und kostenloses Essen mit Anwohnern und unseren Gästen.</p>
<p><strong>ca. 18.00 &#8211; 18.30 Uhr</strong>: Indaba: Informations- und Diskussionsveranstaltung mit <em>Zodwa Nsibande</em> und <em>Richard Pithouse</em> auf dem Schusterplatz. Eventuell wird das Gespräch durch eine Videovorführung ergänzt. Bei schlechtem Wetter wird eine überdachte Alternative vorhanden sein, die wir gemeinsam vom Treffpunkt Schusterplatz aus ansteuern würden. Kurzfristige Information zum möglichen Ausweichort auch über Twitter: <a title="Zu unserer Twitter-Seite" href="twitter.com/bastawuppertal" target="_blank">twitter.com/bastawuppertal</a></p>
<p>Veranstaltung und Reise werden unterstützt von: International Network of Urban Research and Action“ (INURA), Zürich; Hilfswerk Misereor (deren Projektpartner AbM ist);  Forum Umwelt und Entwicklung, Bonn; Habitat Netz; Vierte Woche (Quarta Settimana) und <em><strong>basta!</strong></em> Wuppertal.</p>
<p><em>Kennedy Road and the Councillor</em> &#8211; 16-minütige Dokumentation von Aoibheann O&#8217;Sullivan aus dem Jahr 2005  über die Auseinandersetzung der Hüttenbewohner der Kennedy Road mit  ihrem ANC-Bürgermeister. (Zweisprachig, engl.+Zulu)</p>
<p>[vimeo 12713117 450 285]<em><br />
</em></p>
<p><em>Dear Mandela</em> &#8211; 8-minütiger Film von Sleeping Giant Films vom 17 Februar 2008 (engl.)</p>
<p>[vimeo 12761888 450 285]</p>
<p><em></em><a title="Der basta!-Video-Vimeochannel" href="http://vimeo.com/bastawuppertal" target="_blank">Die Videos lassen sich auch direkt im basta!-Vimeochannel ansehen.</a><em> </em></p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Eine ausführliche, weiterführende und kommentierte Linkliste zur Thematik „FIFA und Südafrika“ findet sich bei Labournet: „<a title="Zur Labournet-Linkliste" href="http://www.labournet.de/internationales/suedafrika/fifaregiert.html" target="_blank">Die FIFA regiert das Land</a>“ <a title="ABAHLALI Homepage" href="http://www.abahlali.org/" target="_blank"></a></p>
<p><a title="ABAHLALI Homepage" href="http://www.abahlali.org/" target="_blank">DIe Homepage von ABAHLALI baseMjondolo (AbM) mit weiteren Fotos und Videos</a><br />
<a title="Unterstützerseite der Right to the City-Kampagne" href="http://www.khayelitshastruggles.com/" target="_blank">Khayelitshastruggles &#8211; Unterstützerseite der &#8220;Right to the City&#8221;-Kampagne</a><br />
<a title="Homepage von INURA" href="http://www.inura.org/" target="_blank">Homepage International Network for Urban Research and Action INURA</a><br />
<a title="Homepage Vierte Woche" href="http://4Woche.blogsport.de/" target="_blank">Vierte Woche (Quarta Settimana) &#8211; Homepage</a></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/Presseordner.zip">Presseordner</a> (.zip-File mit einigen hochauflösenden Fotos und Dokumenten, deutsch, bzw. englisch)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/11th_june_protest_at_cape_town._the_right_to_the_city_campaign.jpg" rel="lightbox[840]" title="Protest zum Auftakt der WM"><img class="aligncenter size-medium wp-image-847" title="Protest zum Auftakt der WM" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/06/11th_june_protest_at_cape_town._the_right_to_the_city_campaign-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><br />
Aktuell: Bild der AbM-Protestveranstaltung &#8220;Right to the City&#8221; am<br />
Eröffnungstag der FIFA-WM in Cape Town</p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Friede+den+H%C3%BCtten.+Veranstaltung+Freitag%2C+25.06.2010+http%3A%2F%2Fis.gd%2F2CvBLG" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/06/friede-den-huetten/&amp;title=Friede+den+H%C3%BCtten.+Veranstaltung+Freitag%2C+25.06.2010" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/06/friede-den-huetten/&amp;t=Friede+den+H%C3%BCtten.+Veranstaltung+Freitag%2C+25.06.2010" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/06/friede-den-huetten/&amp;title=Friede+den+H%C3%BCtten.+Veranstaltung+Freitag%2C+25.06.2010" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>4. offene basta!-Versammlung am Dienstag</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 12:09:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[basta! hat unter Anderem am 1.Mai und zuletzt beim Wahlkampfauftritt der Kanzlerin gezeigt, dass es eine lautstarke und selbstbewusste Opposition gegen den geplanten Kahlschlag unserer urbanen Strukturen in der Stadt gibt. Jetzt gilt es, sich weiter zu vernetzen und gemeinsam mit vielen anderen weiter für unser Recht auf Stadt einzutreten. Deshalb wir laden alle, die sich mit der Demontage unserer Stadt nicht abfinden wollen, zu unserer offenen Versammlung am nächsten Dienstag ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Am Sonntag wählt Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag – noch ist es völlig unklar, wie sich die neue Landesregierung zusammensetzen wird. <em><strong>basta!</strong></em> – als Aktionsbündnis gegen den sozialen und kulturellen Kahlschlag in Wuppertal – ist jedoch bewusst, dass dies für die Probleme der in Wuppertal lebenden Menschen nicht wesentlich sein wird. Dennoch wissen wir, dass viele Menschen in einen möglichen Regierungswechsel zunächst grosse Hoffnungen setzen würden. Ein entsprechendes Wahlergebnis wird für unsere perspektivische Ausrichtung deshalb von einiger Bedeutung sein.</p>
<p>Die Pläne, Wuppertal ohne jeden Effekt für die Verschuldung kaputtzusparen, werden auch nach einem möglichen Regierungswechsel in Düsseldorf nicht vom Tisch sein. Oberbürgermeister Peter Jung hat erst kürzlich das Festhalten am ganzen &#8220;Sparen um zu gestalten&#8221;-Spardiktat bekräftigt. Die Verschiebung der Stadtratsentscheidung dazu vom 17.05. auf den 12.07. deutet daraufhin, dass hinter den Kulissen der grossen Ratskoalition heftig gemauschelt wird, was das weitere Schicksal des Wuppertaler Schauspielhauses und der anderen vom zweiten Teil des Sparhaushalts betroffenen Einrichtungen und Initiativen angeht.</p>
<p><em><strong>basta!</strong></em> hat unter Anderem am <a title="Unser Bericht zum basta!-Aktionstag" href="http://basta-wuppertal.de/2010/05/erfolgreicher-aktionstag-am-1-mai/" target="_blank">1.Mai</a> und zuletzt beim <a title="Unser Bericht zum Merkel-Besuch" href="http://basta-wuppertal.de/2010/05/merkel-im-tal-der-proteste/" target="_blank">Wahlkampfauftritt der Kanzlerin</a> gezeigt, dass es eine lautstarke und selbstbewusste Opposition gegen den geplanten Kahlschlag unserer urbanen Strukturen in der Stadt gibt. Jetzt gilt es, sich weiter zu vernetzen und gemeinsam mit vielen anderen weiter für unser Recht auf Stadt einzutreten. Deshalb wir laden alle, die sich mit der Demontage unserer Stadt nicht abfinden wollen, dazu ein, an unserer Versammlung teilzunehmen und sich in das offene Aktonsbündnis<em><strong> basta!</strong></em> mit eigenen Ideen und Vorschlägen einzubringen.</p>
<p>Die nächste offene <em><strong>basta!</strong></em>-Versammlung gegen das Totsparen Wuppertals und für das Recht auf Stadt, die am <strong>Dienstag ab 18°° Uhr im Café Stil-Bruch</strong> in der Marienstrasse am Elberfelder Ölberg stattfindet, wird sich u.A. mit dem Ergebnis der NRW-Wahl und seiner Bedeutung für unsere weitere Arbeit befassen. Im Mittelpunkt unserer Beratungen werden demnach Einschätzungen zur Lage der Stadt nach der NRW-Wahl und zu den Perspektiven der zukünftigen Arbeit des &#8220;offenen Aktionsbündnisses<strong><em> basta!</em></strong>&#8221; stehen. Weitere Tagesordnungspunkte lassen sich auf diesen Seiten in den nächsten Tagen öffentlich einsehen.</p>
<p><strong>Kommt zur 4. offenen basta! &#8211; Versammlung gegen das Totsparen Wuppertals und für das Recht auf Stadt! Am nächsten Dienstag, 11.05. – Beginn: 18°° Uhr. Ort: <a title="Wo ist das?" href="http://maps.google.de/maps/place?cid=10822338696245920151&amp;q=cafe+stilbruch+wuppertal&amp;cd=1&amp;cad=src:ppphoto&amp;ei=DFHlS6DcJc7xOaqR5ZQN" target="_blank">Café Stil-Bruch</a> am Elberfelder Ölberg (Marienstrasse 58)</strong></p>
<p><em>Insbesondere auch die Teilnahme von durch das Spardiktat betroffenen Personen und Initiativen ist uns wichtig. Wir möchten uns einen aktuellen Überblick zur Lage verschaffen. Wie sieht eure Situation im Moment aus? Welche Konsequenzen haben die bisherigen Entscheidungen für eure Arbeit? Was bedeutet die Verschiebung der Haushaltsentscheidung im Stadtrat für eure weitere Planung? Welche Signale zu eurer Zukunft habt ihr inzwischen erhalten?</em></p>
<p><strong>Die Stadt gehört uns!</strong></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+4.+offene+basta%21-Versammlung+am+Dienstag+http%3A%2F%2Fis.gd%2FYfC5mY" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/05/4-offene-basta-versammlung-am-dienstag/&amp;title=4.+offene+basta%21-Versammlung+am+Dienstag" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/05/4-offene-basta-versammlung-am-dienstag/&amp;t=4.+offene+basta%21-Versammlung+am+Dienstag" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/05/4-offene-basta-versammlung-am-dienstag/&amp;title=4.+offene+basta%21-Versammlung+am+Dienstag" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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