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	<title>basta ! &#187; Talflimmern</title>
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		<title>Giú le Mani &#8211; Hände weg! Montag 01.08. 21 Uhr</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 12:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf verschlungenen Pfaden ist es uns gelungen, den für Montagabend vorgesehenen Film "Giú le Mani" des Schweizer Regisseurs Danilo Catti doch zu besorgen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden wir uns also am letzten Abend des diesjährigen <b>basta!</b>-Sommerkinos im "Talflimmern" in der Alten Feuerwache mit einem erfolgreich verlaufenen "wilden" Streik mit Betriebsbesetzung im schweizerischen Bellinzona beschäftigen.<br />
<br />
Bereits um 21 Uhr beginnen wir mit der Veranstaltung, und diskutieren mit aktiven Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen die Bedingungen von Arbeitskämpfen in einer globalisierten Arbeitswelt.<br />
<br />
<b>Montag, 01. August, 21 Uhr im Open Air-Kino Talflimmern: Reclaim the Production!</b>
Der Eintritt ist frei, eine Spende erbeten. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. (Dach vorhanden)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Auf verschlungenen Pfaden ist es uns gelungen, den für Montagabend vorgesehenen Film &#8220;Giú le Mani&#8221; des Schweizer Regisseurs <em>Danilo Catti</em> doch zu besorgen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden wir uns also am letzten Abend des diesjährigen <strong>basta!</strong>-Sommerkinos im &#8220;Talflimmern&#8221; in der Alten Feuerwache mit einem erfolgreich verlaufenen &#8220;wilden&#8221; Streik im schweizerischen Bellinzona beschäftigen.</p>
<p>Bereits um 21 Uhr beginnen wir mit der Veranstaltung, und diskutieren mit aktiven Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen die Bedingungen von Arbeitskämpfen in einer globalisierten Arbeitswelt.</p>
<p>Zum Film &#8220;Giú le Mani&#8221;:</p>
<p>Am 7. März 2008 gab die Direktion der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) die Privatisierung der Güterwagen- und die Schliessung der Lokomotivwerkstätten bekannt. 430 Arbeiter von SBB Cargo traten in Streik. In wenigen Tagen entstand eine breite Protestbewegung in der ganzen Region. Die &#8220;pittureria&#8221; – ein Depot, in dem die Waggons ihren Anstrich erhalten – wurde zum Zentrum des Kampfs.</p>
<p>Die Kraftprobe zwischen den Streikenden und der SBB-Direktion dauerte 30 Tage. Am 5. April sah sich SBB Cargo gezwungen, ihren Restrukturierungsplan zurückzuziehen und den Erhalt der Betriebswerke bis 2012 zu garantieren. Am 7. April stoppte die Betriebsversammlung die Agitation und erteilte dem Streikkomitee das Mandat, an einem zwischen den Streitparteien vereinbarten runden Tisch teilzunehmen mit dem Ziel, den Betrieb der Werke über das Jahr 2012 hinaus aufrechtzuerhalten.</p>
<p>&#8220;Giú le Mani&#8221; (&#8220;Hände weg!&#8221;) – der Titel greift den Slogan der Streikenden auf – positioniert sich im Herzen dieses Kampfs, dessen Tragweite die Verteidigung von Arbeitsplätzen sehr bald überschreitet und etwas Universelleres erreicht, nämlich die Frage nach dem Individuum in einer immer globaleren Wirtschaft. So stellt er den Menschen in seiner Gesellschaft und seine Werte ins Zentrum der Debatte. In seinem Film interessiert sich <em>Danilo Catti </em>vor allem für die Personen: Er porträtiert engagierte und eigensinnige Individuen, zeigt ihre lebhafte und strategische Intelligenz. Befördert vom Schwung dieses aussergewöhnlichen Protests, versteht er es, Begeisterung, Freude und das unglaubliche Solidaritätsgefühl einzufangen, aber auch Angst, Zermürbung, Anspannung und die Ermüdung, die der Druck und die Ungewissheit auslösen.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/lemani.jpg" rel="lightbox[2367]" title="lemani"><img src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/lemani-470x241.jpg" alt="" title="lemani" width="470" height="241" class="aligncenter size-medium wp-image-2368" /></a></p>
<blockquote><p>Der Streik in Bellinzona wurde von den Arbeitern begonnen und durchgeführt. Das ist ein wichtiger Punkt, der alles Weitere prägte. Was mich sofort beeindruckte, war die Entschlossenheit, die Klugheit und die Kreativität dieser Bewegung – die Intelligenz von Menschen, die arbeiten und nachdenken können. Es war ein intensiver Streik, während dem ich welche vor Wut schreien und vor Ergriffenheit weinen sah. (…) Ich filmte pausenlos – aus Angst, einen wichtigen Moment zu verpassen. Der Kampf wurde in den Medien hochgespielt. Vom ersten Tag an musste ich eine Perspektive finden, die einen Blick von innen erlaubte, nahe an den Arbeitern dran. (…) Aber in Augenblicken der Anspannung ist die Anwesenheit einer Kamera gefährlich. Bis zum Ende war der Zugang zu den Verhandlungen erschwert, während das Streikkomitee mir seine Tür kurz nach Ostern öffnete. Von diesen gegebenen Einschränkungen abgesehen, wollte ich zeigen, wie es dank der Einheit der Arbeiter, der Unterstützung durch die Bevölkerung, der Mobilisierung der Classe politique und vor allem der strategischen Intelligenz, der Logik und der Macht der Argumente von Gianni Frizzo und seinen Kollegen gelang, die Werkstätten von Bellinzona zu retten.<strong> </strong></p></blockquote>
<p><strong><br />
Montag, 01. August, 21 Uhr im Open Air-Kino Talflimmern: Reclaim the Production!</strong><br />
Der Eintritt ist frei, eine Spende erbeten. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. (Dach vorhanden)</p>
<p>Eine gute Einführung in das Thema gibt der kurze Film von &#8220;visions of labor/laborB*&#8221;</p>
<p><iframe width="490" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/5RhaWGwfNUo?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Gi%C3%BA+le+Mani+%E2%80%93+H%C3%A4nde+weg%21+Montag+01.08.+21+Uhr+http%3A%2F%2Fis.gd%2F9yHdve" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/sommerkino_4/&amp;title=Gi%C3%BA+le+Mani+%E2%80%93+H%C3%A4nde+weg%21+Montag+01.08.+21+Uhr" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/07/sommerkino_4/&amp;t=Gi%C3%BA+le+Mani+%E2%80%93+H%C3%A4nde+weg%21+Montag+01.08.+21+Uhr" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/sommerkino_4/&amp;title=Gi%C3%BA+le+Mani+%E2%80%93+H%C3%A4nde+weg%21+Montag+01.08.+21+Uhr" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>basta! Sommerkino: Reclaim the Production!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 12:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch der vorletzte <b>basta!</b>-Open Air-Kinoabend für 2011 war trotz des wenig sommerlichen Wetters gut besucht – der Film von Mehrandokht Feizi und Rebekka Schäfer über das Leben und die Gegenwehr in deutschen Flüchtlingslagern am Beispiel Blankenburgs ("Wir haben das alles satt!") fand erfreulich viele Interessierte. Wie jedes Mal, fand auch letzten Montag vor der Projektion eine Diskussion statt. Über die Ergebnisse unserer Gespräche im Rahmen der <b>basta!</b>-Sommerkino-Reihe werden wir nach ihrem Abschluss sicher nochmal gesondert berichten.
<br /><br />
Nächsten Montag geht es zunächst in die letzte Runde, bevor die Sommerpause auch für <b>basta!</b> beginnt. Wir wollen uns den Möglichkeiten heutiger Arbeitskämpfe widmen, versuchen, Veränderungen zu "früher" anzusprechen und die Rolle der Gewerkschaften beleuchten. Als Film ist "Giú le Mani" vorgesehen.
<br /><br />
<b>Montag 01. August, 21 Uhr (Veranstaltungsbeginn, Film bei Dunkelheit)
Open Air-Kino “Talflimmern”, Alte Feuerwache, Wuppertal-Elberfeld</b>
Der Eintritt ist frei, eine Spende erbeten. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Auch der vorletzte <strong>basta!</strong>-Open Air-Kinoabend für 2011 war trotz wenig sommerlichen Wetters gut besucht – der Film von <em>Mehrandokht Feizi</em> und <em>Rebekka Schäfer</em> über das Leben und die Gegenwehr in deutschen Flüchtlingslagern am Beispiel Blankenburgs (&#8220;Wir haben das alles satt!&#8221;) fand erfreulich viele Interessierte. Wie jedes Mal, fand auch letzten Montag vor der Projektion eine Diskussion statt. Über die Ergebnisse unserer Gespräche im Rahmen der <strong>basta!</strong>-Sommerkino-Reihe werden wir nach ihrem Abschluss sicher nochmal gesondert berichten.</p>
<p>Nächsten Montag geht es zunächst in die letzte Runde, bevor die Sommerpause auch für <strong>basta!</strong> beginnt. Wir wollen uns den Möglichkeiten heutiger Arbeitskämpfe widmen, versuchen, Veränderungen zu &#8220;früher&#8221; anzusprechen und die Rolle der Gewerkschaften beleuchten. Als Film ist &#8220;Giú le Mani&#8221; vorgesehen.</p>
<p>Das bedeutet, er ist bestellt. &#8220;Giú le Mani&#8221;, in dem der Schweizer Regisseur <em>Danilo Gatti</em> einen &#8220;wilden&#8221; Streik mit Betriebsbesetzung in Bellinzona dokumentiert hat, ist eines der filmischen Dokumente, die Mut machen können – nicht zuleletzt, weil die Belegschaft der Lokomotivwerkstätten der SBB Cargo mithilfe vieler Menschen erfolgreich aus der Auseinandersetzung hervorging.</p>
<p>&#8220;Bestellt&#8221; heisst aber nicht &#8220;er ist schon da&#8221;. Deshalb bangen wir noch ein wenig um die Filmkopie. Die Wege der Snailmail sind verschlungen und abenteuerlich – speziell, wenn Bestellungen aus fernen Ländern kommen, so wie der Schweiz. Wir basteln also noch etwas an dem konkreten Programm des Abends. Eine spannende Diskussion und einen Film versprechen wir allemal.</p>
<p>Alternativen sind notfalls vorhanden. Nutzt also die letzte Gelegenheit, mit uns unter freiem Himmel politisches Kino zu sehen, und kommt nächsten Montag nochmal alle ins &#8220;Talflimmern&#8221; an die Gathe.</p>
<p>Über den Fortschritt unserer Planungen halten wir euch an dieser Stelle und über Twitter natürlich auf dem Laufenden.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/bild_1.jpg" rel="lightbox[2360]" title="bild_1"><img class="aligncenter size-full wp-image-2361" title="bild_1" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/bild_1.jpg" alt="" width="500" height="258" /></a></p>
<p><strong>“Reclaim the Production” – Diskussion und Film, Montagabend 21 Uhr<br />
Open Air-Kino “Talflimmern”, Alte Feuerwache, Wuppertal-Elberfeld<br />
Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. (Dach vorhanden)<br />
Der Eintritt ist frei, eine Spende erbeten.</strong></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+basta%21+Sommerkino%3A+Reclaim+the+Production%21+http%3A%2F%2Fis.gd%2Fe18Q5V" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-reclaim-the-production/&amp;title=basta%21+Sommerkino%3A+Reclaim+the+Production%21" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-reclaim-the-production/&amp;t=basta%21+Sommerkino%3A+Reclaim+the+Production%21" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-reclaim-the-production/&amp;title=basta%21+Sommerkino%3A+Reclaim+the+Production%21" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>basta!-Sommerkino: Läuft der Aufstand schon?</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-lauft-der-aufstand-schon/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 18:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war ein guter Anfang für unser <b>basta!</b>- Sommerkino am letzten Montag: kein Regen, viele interessierte Gäste, eine beeindruckend gefilmte Dokumentation zur Entwicklung Istanbuls, die eigentlich eine Zerstörung ist, und eine lehrreiche Einführung ins Thema von Knut Unger. Am nächsten Montag geht es weiter – diesmal mit dem Thema "Läuft der kommende Aufstand schon?". Nach einer Diskussion zeigen wir zwei kürzere Filme von Kostas Kolimenos zur Revolte in der Athener Innenstadt im Dezember 2008. Beginn der Veranstaltung ist wieder 21 Uhr im Open Air-Kino <b>Talflimmern</b> in der Alten Feuerwache (Gathe, Wuppertal-Elberfeld).<br /><br />Montag, 18. Juli – Der Eintritt ist frei, eine Spende aber erbeten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Das war ein guter Anfang für unser <strong>basta!</strong>-Sommerkino am letzten Montag – kein Regen, viele interessierte Gäste, eine beeindruckend gefilmte Dokumentation zur Entwicklung Istanbuls, die eigentlich eine Zerstörung ist, und eine lehrreiche Einführung ins Thema von Knut Unger. Sogar die Skype-Verbindung nach Istanbul kam zustande. Leider kam das Gespräch mit dem Regisseur von &#8220;EKÜMENOPOLIS&#8221;, Imre Azem, und mit einigen bei der urbanen Bewegung IMECE Aktiven technisch etwas unter die Räder. Aber sie waren zu hören, ebenso, wie der Istanbuler Strassenlärm vor ihrem Fenster. Für einen Moment lag das &#8220;Talflimmern&#8221; Montagabend irgendwo am Bosporus.</p>
<p>Am nächsten Montag soll es so weitergehen. Diesmal widmen wir uns den aktuellen Revolten in Nordafrika und Südeuropa. Unter dem Titel &#8220;Läuft der kommende Aufstand schon?&#8221; wollen wir diskutieren und im Anschluss zwei Filme von Kostas Kolimenos sehen. Für Getränke und Essen ist wohl wieder gesorgt und der Eintritt ist frei. (Spende für Getränke, Essen und Eintritt erbeten)</p>
<p>Montag, 18. Juli 2011 – Open Air-Kino <a title="Homepage des Open Air Kinos Talflimmern" href="http://www.talflimmern.de/" target="_blank"><strong>Talflimmern</strong></a> im Innenhof der <a title="Google-Maps" href="http://maps.google.de/maps?q=talflimmern+wuppertal&amp;hl=de&amp;ll=51.264144,7.146564&amp;spn=0.013668,0.038409&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.044941,39.331055&amp;z=15" target="_blank"><strong>Alten Feuerwache</strong></a> an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld. Beginn der Veranstaltung: 21 Uhr, Beginn der Filme: Nach Einbruch der Dunkelheit. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. Es gibt ein mobiles Regendach.<br />
<strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_3.jpg" rel="lightbox[2323]" title="schrei_3"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2324" title="schrei_3" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_3-470x241.jpg" alt="" width="470" height="241" /></a><br />
Proposal</em></strong></p>
<p><em>Im Jahr 2005 brennen in Frankreich die Vorstädte. Zumeist getragen von mirgrantischen jungen Franzosen und Französinnen, finden in den Banlieues der Städte teils wochenlange Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht statt.</p>
<p>Die bürgerliche Reaktion auf die Revolte der Vorstädte schwankt zwischen der Brutalität der Rechten, die unter der Führung des heutigen französischen Staatspräsidenten Sarkozy die Viertel &#8220;auskärchern&#8221; wollen, und einer &#8220;wohlmeinenden&#8221; Kritik bei der etablierten Linken, die jedoch nichts anderes als Verständnislosigkeit dokumentiert.</p>
<p>Ende 2008 erreichen die – von der bürgerlichen Presse so genannten – &#8220;Krawalle&#8221; dann mit Athen erstmals die Innenstadt einer europäischen Metropole. In die tagelangen Auseinandersetzungen nach dem Tod des Schülers Alexandros Grigoropoulos bringen sich viele junge neue Akteure in die Auseinandersetzungen ein, die bis dahin nicht sehr oft in Erscheinung getreten waren. So betreten auch in Griechenland bei den Kämpfen im Athener Stadtzentrum viele migrantische junge Menschen und desillusionierte junge Griechen und Griechinnen erstmals die politische Bühne der bürgerlichen Wahrnehmung.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_1.jpg" rel="lightbox[2323]" title="schrei_1"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2325" title="schrei_1" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_1-470x241.jpg" alt="" width="470" height="241" /></a><br />
Die staatliche Reaktion darauf ist brutal, gerade auch gegenüber den Migranten und Migrantinnen. Die europäische Linke reagiert eher reflexhaft als differenziert.</p>
<p>Drei Jahre später kommt es in Tunesien zu einem Aufstand, der seit Jahren schwelte, aber in dieser Form von kaum jemandem erwartet wurde. In Tunis und in anderen Städten des Maghreb – dem kulturellen Background vieler der Migranten und Migrantinnen in den französischen Vorstädten – kommt es zu Massenprotesten. Auch hier wird der Protest vielfach nicht von den traditionellen Oppositionsgruppen getragen, sondern von einer breiten Schicht der Bevölkerung. Für die Medienaufmerksamkeit sorgen auch in Tunis oder Kairo junge, gut ausgebildete aber perspektivlose Menschen, die sich als Bürger und Bürgerinnen ihres Landes verstehen. Es kommt zu massiven Polizei- und Armeeeinsätzen mit vielen Toten. Der tunesische Aufstand ist letztlich erstmal erfolgreich – der Diktator Ben Ali verlässt das Land. Und auch in Ägypten kommt es zu einem Regierungswechsel, nachdem sich die Armee zunächst nicht gegen das Volk in Stellung bringen lässt.</p>
<p>Die Reaktion der Medien und der in Europa Regierenden, die in den Banlieues und in Athen noch ausschliesslich &#8220;Horden&#8221; am Werk sahen, ist überraschend. Nach einer kurzen Schreckphase werden die Proteste in der arabischen Welt für den &#8220;demokratischen Wertekanon&#8221; vereinnahmt, die Aktivisten und Aktivistinnen der Bewegung zu &#8220;tapferen Demokraten&#8221; erklärt. Die europäische Linke tut sich bis heute schwer, eine Haltung zum &#8220;arabischen Frühling&#8221; zu entwickeln.</p>
<p>Doch das Tempo verschärft sich. Nur wenige Monate nach den Aufständen in Tunis und Kairo besetzen tausender junger Spanier und Spanierinnen Plätze in den grossen Städten. Die Protestwelle, die in Athen 2008 erstmals ein Stadtzentrum erreicht hatte, kehrt nach einem Umweg durch die südliche Mittelmeerstaaten in den Westen Europas zurück und lässt sich in zentralen Innenstadtbereichen sogar nieder. Es wird gezeltet. Kurze Zeit später erreicht sie auch wieder Griechenland anlässlich der Proteste gegen das EU-Spardiktat für das Land.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_2.jpg" rel="lightbox[2323]" title="schrei_2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2326" title="schrei_2" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_2-470x241.jpg" alt="" width="470" height="241" /></a><br />
Die Reaktion darauf fällt diesmal ambivalenter aus und besteht hauptsächlich in dem Versuch, &#8220;radikale&#8221; und &#8220;gemässigte&#8221; Demonstranten zu spalten. Vielfach geschieht dies durch brutale Polizeieinsätze – etwa in Barcelona oder Ende Juni in Athen. Bislang ist es noch nicht gelungen, die Bewegungen zu trennen. Die Linke macht angesichts der Massenproteste noch immer einen unentschlossenen Einruck. Teilweise sucht sie Anschluss an die entstehenden neuen Basisstrukturen der Camps, teilweise geht sie auf Distanz zu den Protestierenden, wie die in Griechenland starke kommunistische Partei.</p>
<p>Übereinstimmend wird den aufgeführten Revolten jeweils ein neues handelndes Personal attestiert. In der Beurteilung des Potentials und des Charakters der Proteste gehen die Meinungen jedoch weit auseinander, gerade auch bei der traditionellen Linken – Autonomen wie Kaderparteien. Oft hat man den Eindruck, die Linke sei von den Geschehnissen ebenso überrascht wie die Herrschenden. Ist das noch Politik? Wenig scheint mehr zu passen. Sind die Revolten in den Vor- und Innenstädten ein Zeichen des &#8220;kommenden Aufstands&#8221;, den ein radikal linkes Buch eines &#8220;unsichtbaren Komitees&#8221; aus Frankreich fordert und prophezeit? Oder findet sich das Drehbuch zu den Protesten eher in einem scheinbar inhaltslosen Büchlein mit 23 Seiten &#8220;Empörung&#8221; des Altdiplomaten Stephane Hessel, das in den bürgerlichen Feuilletons teilweise hymnisch gefeiert wurde und die wohl auch deshalb den Protestierenden auf den Plätzen gerne den Beinamen &#8220;die Empörten&#8221; geben, weil sie es gerne so unpolitisch hätten wie das schmale Heftchen?</p>
<p>Doch wie geht das alles zusammen? Geht da überhaupt irgendetwas zusammen? Was ist da eigentlich wirklich passiert in Tunis oder Kairo? Was heisst das, wenn auf den Plätzen in Athen oder Barcelona die allzu bekannten linken Diskurse angeblich abgelehnt werden? Und was heisst das alles für die Linke in Deutschland? Reicht es noch, nach wochenlangem Ringen Soliadressen zu schreiben? Müsste nicht mehr passieren?</em></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_4.jpg" rel="lightbox[2323]" title="schrei_4"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2327" title="schrei_4" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/schrei_4-470x242.jpg" alt="" width="470" height="242" /></a><br />
Über diese Frage möchten wir am kommenden Montag diskutieren. Einen Teil davon werden wir hoffentlich auch wirklich ansprechen können. Dazu haben wir mit Juliane Schumacher eine kompetente Gesprächspartnerin eingeladen. Sie hat Politik, Philosophie und Geoökologie studiert, war viel in der Welt unterwegs, hat viel Politik gemacht und bis vor Kurzem in Kairo gelebt, wo sie als freie Journalistin die dortigen Geschehnisse direkt verfolgen konnte.</p>
<p>Im Anschluss an die Diskussion zeigen wir zwei kürzere FIlme von Kostas Kolimenos, die sich mit dem &#8220;Weihnachtsaufstand&#8221; 2008 in Griechenland befassen, der nach der Erschiessung des fünfzehnjährigen Schülers wie ein Unwetter über die Athener Innenstadt hereinbrach. (<strong>Schrei im Dezember</strong>, 2008 und <strong>Belagerung</strong> 2010)</p>
<p>Die Trailer:</p>
<p><iframe width="490" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/cpyhoTpXMKU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="490" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/cMfEvyGJOik?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+basta%21-Sommerkino%3A+L%C3%A4uft+der+Aufstand+schon%3F+http%3A%2F%2Fis.gd%2F2szbrQ" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-lauft-der-aufstand-schon/&amp;title=basta%21-Sommerkino%3A+L%C3%A4uft+der+Aufstand+schon%3F" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-lauft-der-aufstand-schon/&amp;t=basta%21-Sommerkino%3A+L%C3%A4uft+der+Aufstand+schon%3F" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-lauft-der-aufstand-schon/&amp;title=basta%21-Sommerkino%3A+L%C3%A4uft+der+Aufstand+schon%3F" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>basta!-Sommerkino: EKÜMENOPOLIS</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[basta!]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur+Unkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, den 11.07.2011 startet <b>basta!</b> die vierteilige Sommerkino-Reihe mit politischen Filmen im Open Air-Kino <i>Talflimmern</i> im Innenhof der Alten Feuerwache an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld. Am Beispiel der explodierenden türkischen Metropole Istanbul beschäftigen wir uns an diesem Abend mit dem neoliberalen Stadtumbau in der Region am Bosporus und mit den Bedingungen für möglichen Widerstand der Bewohner_innen.<br /><br />Nach einer einführenden Runde mit Knut Unger und einer Liveschaltung nach Istanbul, sehen wir den abendfüllenden Dokumentarfilm <b>ECÜMENOPOLIS</b> von <i>Imre Azem</i>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Am Montag, den 11.07.2011 startet <strong>basta!</strong> die vierteilige Sommerkino-Reihe mit politischen Filmen im Open Air-Kino <a title="Homepage des Open Air Kinos Talflimmern" href="http://www.talflimmern.de/" target="_blank"><strong>Talflimmern</strong></a> im Innenhof der <a title="Orientierungsplan Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?q=talflimmern+wuppertal&amp;hl=de&amp;ll=51.264144,7.146564&amp;spn=0.013668,0.038409&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.044941,39.331055&amp;z=15" target="_blank"><strong>Alten Feuerwache an der Gathe</strong></a> in Wuppertal-Elberfeld. Am Beispiel der explodierenden türkischen Metropole Istanbul beschäftigen wir uns an diesem Abend mit dem neoliberalen Stadtumbau in der Region am Bosporus und mit den Bedingungen für möglichen Widerstand der Bewohner_innen. Nach einer einführenden Runde mit <em>Knut Unger</em> und einer Liveschaltung nach Istanbul, sehen wir den abendfüllenden Dokumentarfilm <em>ECÜMENOPOLIS</em> von <em>Imre Azem</em>.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_11.jpg" rel="lightbox[2312]" title="ecu_1"><img class="aligncenter size-full wp-image-2314" title="ecu_1" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_11.jpg" alt="" width="470" height="214" /></a></p>
<p><strong>Montag, 11.Juli 2011, 21 Uhr Recht auf Stadt am Beispiel Istanbul &#8211;  Gesprächsrunde mit Knut Unger und Imre Azem, nach Einbruch der  Dunkelheit: Film ECÜMENOPOLIS von Imre Azem, Türkei 2010</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Der Dokumentarfilm <em>ECÜMENOPOLIS: Stadt ohne Grenzen</em> erzählt in ausdrucksstarken Bildern und mit aufschlussreichen Interviews die Geschichte und die Bedingungen der neoliberalen Zerstörung Istanbuls. Es ist das Istanbul, das in kurzer Zeit von 15 auf 30 Millionen Einwohner_innen wächst. Es ist das Istanbul, wo die Anzahl der Autos von 2 auf 6 Millionen anschwillt. Es ist das Istanbul der Zukunft, das die ganze Region verschlingt. Es ist das Istanbul, mit dem Big Player Monopoly spielen, während sie es in eine Global City verwandeln. Es ist das Istanbul, dass du vorher so nie gesehen hast.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_2.jpg" rel="lightbox[2312]" title="ecu_2"><img class="aligncenter size-full wp-image-2316" title="ecu_2" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_2.jpg" alt="" width="470" height="214" /></a><br />
<em>ECÜMENOPOLIS</em> ist erst Anfang diesen Jahres nach langer Produktionszeit fertiggestellt worden. Mit einer Mischung aus unglaublichen Totalen, schnellen Animationen und ruhigen Interviewpassagen, ist der Film eine Herausforderung für die Kinobesucher. Erschreckend genau seziert <em>ECÜMENOPOLIS</em> die Schaltpläne neoliberaler Stadtplanung, die keine Rücksicht auf gewachsene Strukturen und alteingesessene Bewohner_innen nimmt.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_3.jpg" rel="lightbox[2312]" title="ecu_3"><img class="aligncenter size-full wp-image-2317" title="ecu_3" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_3.jpg" alt="" width="470" height="214" /></a><br />
Bevor wir gemeinsam den Film sehen, veranstalten wir eine einführende Gesprächsrunde mit <em>Knut Unger</em>, der an <em>ECÜMENOPOLIS</em> mitgewirkt hat und als Mieteraktivist aus Witten in der Lage ist, einen Bezug zur Situation hiesiger Kommunen herzustellen. Gemeinsam wollen wir besprechen, inwieweit lokaler Widerstand erfolgreich sein kann, wenn massgebliche Entscheidungen schon lange in supranationalen Zusammenhängen getroffen werden. Während der Gesprächsrunde wollen wir zudem versuchen, via Skype-Konferenz den Regisseur des Films, <em>Imre Azem</em> und Aktivisten und Aktivistinnen der Istanbuler Bewegung <em>IMECE</em> zuzuschalten.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_5.jpg" rel="lightbox[2312]" title="ecu_5"><img class="aligncenter size-full wp-image-2318" title="ecu_5" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/ecu_5.jpg" alt="" width="470" height="214" /></a><br />
Das Open Air-Kino <em>Talflimmern</em> ist auf das Wuppertaler Wetter bestens vorbereitet. Der Film wird bei fast jedem Wetter gezeigt, bei Regen wird die Regenplane geschlossen. Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird gebeten.</p>
<p>Trailer:<br />
<iframe width="470" height="382" src="http://www.youtube.com/embed/mAAX5qry9Ho?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+basta%21-Sommerkino%3A+EK%C3%9CMENOPOLIS+http%3A%2F%2Fis.gd%2FmHSgtN" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-ecumenopolis-mo-11-07/&amp;title=basta%21-Sommerkino%3A+EK%C3%9CMENOPOLIS" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-ecumenopolis-mo-11-07/&amp;t=basta%21-Sommerkino%3A+EK%C3%9CMENOPOLIS" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-sommerkino-ecumenopolis-mo-11-07/&amp;title=basta%21-Sommerkino%3A+EK%C3%9CMENOPOLIS" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>basta! Open Air-Sommerkino 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 11:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
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		<category><![CDATA[Talflimmern]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wuppertaler Aktionsbündnis für das Recht auf Stadt – <b>basta!</b> – zeigt auch in diesem Jahr wieder politisches Kino im <b>Talflimmern</b> an der Alten Feuerwache. An vier Montagabenden wollen wir mit Diskussionen, Gesprächen und natürlich mit Filmen jeweils ein Schwerpunktthema beleuchten. Unsere Sommerfilmreihe unter freiem Himmel startet nächsten Montag (11.07.) um 21 Uhr mit einer Veranstaltung zum Thema "Recht auf Stadt". Gezeigt wird "Ecümenopolis" von Imre Azem. <br /><br />Weitere Fim- und Diskussionsabende finden am 18.07., am 25.07. und am 01.08. statt. Der Eintritt ist jeweils frei – eine Spende jedoch erbeten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Das Wuppertaler Aktionsbündnis für das Recht auf Stadt – <strong>basta!</strong> – zeigt auch in diesem Jahr wieder politisches Kino im <a title="Homepage des Open Air Kinos Talflimmern" href="http://www.talflimmern.de/" target="_blank"><strong>Talflimmern</strong></a> an der Alten Feuerwache. (<a title="Karte (Google Maps)" href="http://maps.google.de/maps?q=talflimmern+wuppertal&amp;hl=de&amp;ll=51.264144,7.146564&amp;spn=0.013668,0.038409&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.044941,39.331055&amp;z=15" target="_blank"><strong>Gathe &#8211; Wuppertal-Elberfeld</strong></a>) An vier Montagabenden wollen wir mit Diskussionen, Gesprächen und natürlich mit Filmen jeweils ein Schwerpunktthema beleuchten. Unsere Sommerfilmreihe unter freiem Himmel startet nächsten Montag (11.07.) um 21 Uhr mit einer Veranstaltung zum Thema <em>Recht auf Stadt</em>. Gezeigt wird <em>Ecümenopolis</em> von <em>Imre Azem</em>. Weitere Fim- und Diskussionsabende finden am 18.07., am 25.07. und am 01.08. statt. Der Eintritt ist jeweils frei – eine Spende jedoch erbeten.</p>
<p>Die thematische Klammer aller vier <strong>basta!</strong>-Filmabende ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen von &#8220;Aufstand&#8221;. Wo verschärfen sich die Bedingungen? Wo entwickelt sich Widerstand? Wann ist ein Aufstand erfolgreich, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, wenn er nicht sofort scheitern soll?</p>
<p>In den letzten Jahren haben sich teils neue Felder gesellschaftlicher Auseinandersetzung ergeben, andere – lange bestehende – haben sich verschärft. Zum Teil wird Widerstand erwartet, wo er ausbleibt, an anderen Stellen bricht plötzlich Zorn und Empörung los und überrascht viele – so, wie Anfang des Jahres in Tunesien oder Ägypten. Wie ist das alles einzuordnen? Wohin geht die Entwicklung?</p>
<p><strong>basta!</strong> beginnt die Veranstaltungsreihe mit einem sezierend genauen Blick auf das Thema, das auch uns selber zusammengebracht hat – die Stadt und ihre Entwicklung. Im Anschluss wollen wir uns mit den Aufständen im Maghreb, in Griechenland und in Spanien befassen, um uns in der Folgewoche einem Thema zu widmen, das ebenfalls durch die Entwicklungen in Nordafrika eine neue Qualität erhalten hat – der Situation von Flüchtlingen in Deutschland und Europa. Zum Abschluss statten wir dann noch dem klassischen Kristallisationspunkt gesellschaftlicher und sozialer Auseinandersetzungen einen filmischen Besuch ab – den Betrieben und Fabriken. Wie sieht Widerstand in der neoliberalisierten Arbeitswelt heute aus? Welche Möglichkeiten bleiben, würdige Arbeit zu erkämpfen?</p>
<p>Über die einzelnen Fimabende werden wir an dieser Stelle jeweils einige Tage vor der Veranstaltung ausführlich informieren. Wir danken den Betreibern des &#8220;Talflimmern“ für ihre Gastfreundschaft.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/kinologo.jpg" rel="lightbox[2302]" title="kinologo"><img class="aligncenter size-full wp-image-2303" title="kinologo" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2011/07/kinologo.jpg" alt="" width="450" height="254" /></a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+basta%21+Open+Air-Sommerkino+2011+http%3A%2F%2Fis.gd%2F8IRFhu" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-open-air-sommerkino-2011/&amp;title=basta%21+Open+Air-Sommerkino+2011" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-open-air-sommerkino-2011/&amp;t=basta%21+Open+Air-Sommerkino+2011" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2011/07/basta-open-air-sommerkino-2011/&amp;title=basta%21+Open+Air-Sommerkino+2011" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Montag, 23.08. Open-Air-Kino: Gutes Leben für alle</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales+Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Gutes Leben für alle]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<category><![CDATA[Talflimmern]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute abend findet unser vorläufig letzter Kinoabend im Open Air-Kino TALflimmern statt. Diesmal geht es um's Thema "Gutes Leben für alle!" – gemeint ist die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, das auch für sehr viele Wuppertaler andere Perspektiven ihres Daseins ermöglichen würde.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Heute abend findet unser vorläufig letzter Kinoabend im Open Air-Kino TALflimmern statt. Diesmal geht es um&#8217;s Thema &#8220;Gutes Leben für alle!&#8221; – gemeint ist die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, das auch für sehr viele Wuppertaler andere Perspektiven ihres Daseins ermöglichen würde.</p>
<p>Wie alle Reformvorschläge kann man jedoch auch ein bedingungsloses Grundeinkommen kritisch sehen. Wir reden heute Abend ab 19.30-20.00 Uhr darüber.</p>
<p>Im Anschluss zeigen wir den 100 minütigen Dokumentarfilm &#8220;Grundeinkommen&#8221; von Daniel Häni und Enno Schmidt.</p>
<p>Open Air-Kino &#8220;TALflimmern&#8221; in der Alten Feuerwache an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld.<br />
19.30 Uhr Einlass; 20.00 Uhr Gespräch; ca. 21.15 Uhr Film &#8220;Grundeinkommen&#8221;<br />
<em>Das Programm findet bei jedem Wetter statt. Dach und Decken sind da.</em></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Montag%2C+23.08.+Open-Air-Kino%3A+Gutes+Leben+f%C3%BCr+alle+http%3A%2F%2Fis.gd%2FcpcwxY" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-23-08-open-air-kino-gutes-leben-fur-alle/&amp;title=Montag%2C+23.08.+Open-Air-Kino%3A+Gutes+Leben+f%C3%BCr+alle" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-23-08-open-air-kino-gutes-leben-fur-alle/&amp;t=Montag%2C+23.08.+Open-Air-Kino%3A+Gutes+Leben+f%C3%BCr+alle" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-23-08-open-air-kino-gutes-leben-fur-alle/&amp;title=Montag%2C+23.08.+Open-Air-Kino%3A+Gutes+Leben+f%C3%BCr+alle" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Montag, 16.08.: Open-Air-Kino – Liebe &amp; Anarchie</title>
		<link>http://basta-wuppertal.de/2010/08/anarchist-bankrauber-falscher-aber-vor-allem-%e2%80%a6-maurer/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 14:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E.Miss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe + Anarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Lucio Urtubia]]></category>
		<category><![CDATA[Sommeroffensive]]></category>
		<category><![CDATA[Talflimmern]]></category>

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		<description><![CDATA[Anarchist, Bankräuber, Fälscher, aber vor allem … Maurer. Am Montag findet Teil drei der basta!-Veranstaltungen im Open Air-Kino TALflimmern an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld statt. Ab 19.30 Uhr gibt es eine Buchvorstellung und einen Dokumentarfilm zum Leben des spanischen Anarchisten Lucio Urtubio. Der Themenabend "Liebe &#038; Anarchie" läuft bei jedem Wetter (Dach vorhanden). Zu Gast ist Alix Arnold, die Übersetzerin der Biografie von Lucio Urtubia. Der Eintritt ist frei]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><h2>Anarchist, Bankräuber, Fälscher, aber vor allem … Maurer.</h2>
<p><strong>Film und Buchvorstellung zum Leben des spanischen Anarchisten Lucio Urtubia</strong></p>
<p><strong>Montag, 16.08., ab 19.30 Uhr: „ BASTA–Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei<br />
<span id="more-1364"></span></strong><br />
Veranstaltung mit Alix Arnold (Köln)</p>
<p>Sozialrebell, Geldfälscher, Bandit, moderner Robin Hood – die Liste der Titel, mit denen Lucio Urtubia beehrt wurde, ist  lang. Sein Leben, das wie ein Abenteuerroman klingt, ist ein Spiegel der revolutionären Bewegungen Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Lucio Urtubia wird 1931 in einem kleinen Dorf in Navarra geboren und wächst unter ärmlichen Verhältnissen auf. Als er zum Militär eingezogen wird, desertiert er wenig später nach Frankreich, wo er fortan als Maurer arbeitet. Er bekommt Kontakt zu anarchistischen Gruppen und lernt seinen politischen Ziehvater kennen: den legendären Sabaté, der von Frankreich aus den bewaffneten Widerstand gegen die Franco-Diktatur organisiert. Fälschen von Dokumenten, Verstecken von Untergrundkämpfern und illegale Geldbeschaffungsaktionen spielen fortan in seinem Leben eine erhebliche Rolle. Zahlreiche Widerstandsorganisationen, die in Frankreich eine Operationsbasis haben oder einen Rückzugsraum suchen, profitieren von seinen Fertigkeiten: Black Panthers, Tupamaros, europäische Guerillas.</p>
<p>Jedem Akt der Revolte, der auf eine gerechtere Gesellschaftsordnung zielt, gilt Lucios Solidarität. Die Liste seiner Aktivitäten ist damit nicht erschöpft. Doch Lucio ist auch ein Meister der Konspiration, dem in seinem nicht gerade gesetzestreuen Leben das Kunststück gelingt, nur ein paar Monate im Gefängnis zu verbringen. Erst mit weit über 70 Jahren bricht er das Schweigen. Lucio Urtubia hat Banken überfallen,um mit dem Geld Gefangene der Franco-Diktatur in Spanien zu unterstützen. Er fälschte Ausweise für die spanischen Flüchtlinge in Frankreich. Später wurden in seinen Fälscherwerkstätten Schecks und Papiere verschiedenster Länder gedruckt. Diese Dokumente und das so beschaffte Geld kamen revolutionären Bewegungen in  Europa,Lateinamerika und den USA zugute.  Während Lucio eine untergründige Infrastruktur weltweiter Solidarität aufbaute, lebte er selbst unauffällig und bescheiden in Paris. Seinen Lebensunterhalt verdiente er mit der Maurerkelle auf dem Bau, wo er jeden Morgen pünktlich erschien. Nur wenige Menschen wussten von seinen nächtlichen Aktivitäten, und die Verfolgungsbehörden trauten dem einfachen Arbeiter und Migranten derart ausgeklügelte Aktionen lange Zeit nicht zu. So musste Lucio trotz der beeindruckenden Serie von Gesetzesbrüchen nur relativ wenig Zeit in Gefängnissen verbringen. Eine der größten Banken der Welt zwang er in die Knie: Angesichts der Masse perfekt gefälschter Traveller Checks, die an allen Enden der Welt auftauchten, nahm die First National City Bank Verhandlungen mit Lucio Urtubia auf und verzichtete gegen Herausgabe der Druckplatten auf eine Strafverfolgung.</p>
<p>Lucio hat sein ganzes Leben dem Kampf für die Freiheit gewidmet und ist seinen Überzeugungen bis heute treu geblieben. Glücklicherweise hat er sich im Ruhestandsalter doch noch entschlossen, seine Abenteuer öffentlich zu erzählen. Der Dokumentarfilm und die Autobiografie lassen uns an diesem ungewöhnlichen Leben teilnehmen. Lucio ist inzwischen unermüdlich auf Reisen, um seine Erfahrungen und Überzeugungen auf Veranstaltungen weiterzugeben. Ihn kennenzulernen ist ein Privileg, das Mut macht. Sein Motto „An nichts glauben und doch alles für möglich halten“ untermauert er mit unzähligen Geschichten, die beweisen, dass man selbst in scheinbar völlig aussichtslosen und verlorenen Situationen immer noch irgendetwas tun kann.  Solidarität mit den Unterdrückten und Verfolgten ist für ihn, der selbstbitterste Armut erleben musste, eine Selbstverständlichkeit. Er macht immer wieder klar, dass all die Arbeit und Anstrengungen für ihn kein Opfer waren. Ganz im Gegenteil: Sein Leben „für die Sache“ betrachtet er als großen Reichtum. Leben heißt für Lucio Arbeit,kreatives Schaffen, Aktion. Bis zu seinem 72. Lebensjahr hat er auf dem Bau gearbeitet, zunächst für verschiedene Unternehmen und später, nach dem gescheiterten Versuch, mit einigen Compañeros eine Kooperative aufzubauen, in seinem eigenen Betrieb. Es war ihm immer wichtig, seinen Lebensunterhalt als Arbeiter zu verdienen. Das viele Geld, das er auf illegalen Wegen beschaffte, war für die Solidarität bestimmt, nicht für private Zwecke. In Bellville in Paris  hat Lucio in den neunziger Jahren ein heruntergekommenes Gebäude in der Rue des Cascades gekauft und zu einem kleinen Kulturzentrum ausgebaut(weitgehend mit „beschafftem“ Material). Er und seine Genossin Anne wohnen hier, und ein großer Raum im Erdgeschoss bietet Platz für Veranstaltungen, Ausstellungen und Versammlungen. Die Tür steht – wie Lucio betont – allen offen. Dem Zentrum hat er den Namen Espace Louise Michel gegeben, in Erinnerung an die große Anarchistin der Pariser Kommune. Sie und Buenaventura Durruti sind Lucios liebste Vorbilder. Über der Tür steht „Le Temps des Cerises“ und am Giebel Sustraiak – baskisch für Wurzeln.</p>
<p>Das Buch erscheint im Oktober 2010 im  Verlag Assoziation A<br />
<a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/Lucio_film_cover-1.jpg" rel="lightbox[1364]" title="Fimplakat"><img class="alignnone size-full wp-image-1363" title="Fimplakat" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/Lucio_film_cover-1.jpg" alt="" width="314" height="445" /></a></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Montag%2C+16.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Liebe+%26+Anarchie+http%3A%2F%2Fis.gd%2Ff37dOp" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/anarchist-bankrauber-falscher-aber-vor-allem-%e2%80%a6-maurer/&amp;title=Montag%2C+16.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Liebe+%26+Anarchie" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/08/anarchist-bankrauber-falscher-aber-vor-allem-%e2%80%a6-maurer/&amp;t=Montag%2C+16.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Liebe+%26+Anarchie" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/anarchist-bankrauber-falscher-aber-vor-allem-%e2%80%a6-maurer/&amp;title=Montag%2C+16.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Liebe+%26+Anarchie" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Montag, 09.08.: Open-Air-Kino – Revolution im Kopf</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 16:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesen Montag, 09.08., setzen wir unsere Themenreihe mit Filmen im Open-Air-Kino „TALflimmern“ in der Alten Feuerwache an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld fort: Ab etwa 19.30 Uhr – Einführendes zu „Die Revoluion im Kopf“; ab ca. 21.15 Uhr gucken wir: „Videogramme einer Revolution“ (112 Min.) von Harun Farocki (1992) über die einzigartigen Fernsehtage der rumänischen Ereignisse 1989. Im Anschluss: „Surplus oder Konsumterror“ (2003, 50 Min.) von Eric Gandini. (Bei jedem Wetter, überdacht!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Diesen Montag, 09.08., setzen wir unsere Sommer-Themenreihe mit Filmen im Open-Air-Kino „Talflimmern“ in der Alten Feuerwache an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld fort. Das Programm an diesem Montag: ab etwa 19.30 Uhr – Einführendes zum Thema „Die Revolution im Kopf“; ab ca. 21.15 Uhr gucken wir dann: „Videogramme einer Revolution“ (112 Min.) von Harun Farocki aus dem Jahr 1992 über die einzigartigen Fernsehtage der rumänischen Ereignisse von 1989. Im Anschluss sehen wir noch „Surplus oder Konsumterror“ (2003, 50 Min.) von Eric Gandini.</strong></p>
<p><strong>Achtung: Open-Air-Kino auch bei Regen !!! Das Kino verfügt über ein Regendach !<br />
Eingang ab 19.30 Uhr durch die Kneipe der Alten Feuerwache !!!</strong> <strong>Eintritt frei !</strong><br />
<span id="more-1307"></span><br />
<em><strong><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/demokratie.jpg" rel="lightbox[1307]" title="demokratie"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1308" title="demokratie" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/demokratie-450x305.jpg" alt="" width="450" height="305" /></a></strong></em></p>
<p><em><strong>basta!</strong></em> geht in die zweite Runde der <a title="Zur basta!-Sommer-Offensive" href="http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/" target="_blank">Sommer-Offensive 2010</a>. Nachdem wir <a title="Zur Ankündigung aus der letzten Woche" href="http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-02-08-gesauberte-stadte/" target="_blank">am letzten Montag das Thema „Recht auf Stadt“</a> in vielen Facetten betrachtet haben – <a title="Oops. War trotzdem ein guter Abend." href="http://basta-wuppertal.de/2010/08/basta-sommer-offensive-2010-gestartet/" target="_blank">auch ohne alle Filme betrachten zu können, doch das wird diesmal anders</a> – widmen wir uns diesmal einem ganz anderen Feld. Es geht darum, unter welchen medialen Umständen wir überhaupt handeln, wie sehr Bilder eine eigene Form der Wahrnehmnung von Realität erzeugen und wie weitreichend hieraus die Konsequenzen sind. Für Handeln und Denken.</p>
<p>Nach einem einführenden Gespräch über das Thema ab etwa 19.45 Uhr gucken wir gemeinsam zwei Filme, die auf völlig verschiedene Weise Bezug zur Geschichte der Bilder haben. Der erste Film ist <em>Videogramme einer Revolution</em> aus dem Jahr 1992 von <em>Harun Farocki</em> (D, 112 Min.). Das Werk des vielleicht wichtigsten deutschen Dokumentarfilmers der 1968 u.A. zusammen mit Holger Meins und Heike Sander zu den Absolventen des legendären ersten Jahrgangs der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin gehörte, ist im strengen Sinne eigentlich kein Film. Er besteht aus einer sezierend genauen chronologisch präzise aneinandergefügten Sequenz von Fernseh- und Videomaterial aus den Tagen des Sturzes von Nicolae Ceaușescu in Rumänien 1989.</p>
<p>Da das rumänisiche Staatsfernsehen in den Tagen der Ereignisse ununterbroche live auf Sendung war und der Hauptschauplatz des Machtwechsels das TV-Studio, ist die rumänische „Revolution“ wahrscheinlich das erste revolutionäre Ereignis, das eine scheinbar nahezu lückenlose chronologische Rekonstruktion erlaubt. Während dieser Rekonstruktion fällt jedoch eines immer mehr buchstäblich ins Auge: Wie fragwürdig diese scheinbar ganz unmittelbare Berichterstattung und die Ereignisse die wir sehen, insgesamt sind.</p>
<p><em>Videogramme einer Revolution</em> ist eines der spannendsten Stücke Kino über die Fernsehgeschichte, die hier erstmals dabei beobachtet wird, wie sie selber Geschichte wird. In seiner Wirkung auf den Zuschauer ist <em>Videogramme einer Revolution</em> verstörend und Gewissheiten zersetzend. Nicht umsonst wurde der Film im Sommer letzten Jahres von der französischen Kultzeitschrift für Cineasten, <a title="Zur Homepage der Zeitschrift" href="http://www.cahiersducinema.com/" target="_blank">&#8220;Cahiers du cinéma&#8221;</a>, in die Liste der <a title="Bericht darüber" href="http://www.hfg-karlsruhe.de/news/subversiv-videogramme-einer-revolution.html" target="_blank">„zehn subversivsten Filmen aller Zeiten“</a> aufgenommen. <em>(Kurzer Ausschnitt unten)</em></p>
<p>Anschliessend sehen wir noch den 50-minütigen Film <em>Surplus oder Konsumterror</em> (S, 52 Min.) des schwedisch/italienischen Regisseurs <em>Eric Gandini</em> von 2003. Der Film ist eine Mischung aus äusserst wirkungsvollem Musikclip zum G8-Gipfel in Genua, Dokumentarstückchen über eine Sexpuppenfabrik, über Kuba oder einen unglücklichen Yuppie und einem Portrait des US-amerikanischen radikalen Intellektuellen John Zerzan. Methodik und Effekte von „Surplus oder Konsumterror“ befinden sich dabei – aller inhaltlichen Technik- und Konsumkritik zum Trotz – auf dem höchsten Niveau, das im Jahr 2003 erreicht werden konnte. Die im Film vermittelten Botschaften sind sicher diskussionswürdig, die formale Umsetzung ist es nicht. Weit mehr als jedes klassische „Bewegungsvideo“ von Demonstrationen erreicht <em>Surplus</em> die Betrachter direkt.</p>
<p><em>Zum Thema „Die Revolution im Kopf“:</em></p>
<p><em>Unser politisches Handeln und unsere Motivation zu politischem Handeln setzt das Vorhandensein von Geschichte voraus, die Kausalzusammenhänge erlaubt. Geschichte setzt sich aus linear erzählten Geschichten zusammen. Geschichte und Geschichten benötigen ein linear erzählendes Medium. Ein Alphabet, Worte, Sätze. „Geschichte“ existiert daher erst seit ca. 4.000 Jahren.</em></p>
<p><em>Mit den Buchstaben konkurrieren schon immer die Bilder um unsere Auffassung der Welt. Sie gab es vor der Schrift in den Höhlenzeichnungen und – spätestens seit der Erfindung der Foto- und später auch der Filmtechnik, auch zu jeder Zeit des durch Schrift geprägten Geschichtsempfindes. Die Konkurrenz zwischen Schrift und Bild ist nicht nur eine um Aufmerksamkeit. Beide Medien verknüpfen die übermittelte Information mit konträr verschiedenen Ebenen. Bilder bleiben immer magisch – dem Ungreifbaren zugeordnet, indem sie die Distanz zum Geschehen aufheben. Sie vermitteln sich direkt und verschliessen sich Analyse, Kritik und der Weitererzählung. Schriftgeschichte fordert dagegen zur Auseinandersetzung auf.</em></p>
<p><em>Viele Gesellschaftstheorien und -modelle sind ohne die rationale Auseinandersetzung und Fortschreibung einer Geschichtenanalyse völlig undenkbar. Für lange Zeit prägte die Schrift &#8211; und mit ihr die lineare und räumlich begreifbare Geschichtenerzählung –unser Verständnis der Welt. Die Bilder wurden &#8211; sofern vorhanden – in die jeweilige Geschichtenerzählung eingebaut. Sie dienten der Illustration des Geschriebenen, sollten erklären und zu jeder Zeit auch Interpretationen des Erzählten vorgeben, also manipulieren. Ihr Ziel war es, in die Geschichte einzugehen, ein Teil der Geschichte zu werden, bestimmten Ereignissen eine magische Definition zu geben. Ihre Magie blieb jedoch immer dem Rahmen der begrenzten Anzahl von Rezipienten unterworfen und unterlag zudem den Folgen der immer weiter erfolgenden linearen Geschichtsschreibung.</em></p>
<p><em>Irgendwann in den letzten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts haben die Bilder dann begonnen, zunehmend selbstrefenziell zu werden und sich von der linear erzählten Geschichte zu lösen. Ihre schiere Existenz wurde zunehmend selber zu Geschichte. Angefangen bei der ersten Mondlandung bis hin zum alles beeinflussenden Bild des zusammenstürzenden World Trade Centers an „Nine-Eleven“ verlagerte sich das Wesen der Geschichte immer weiter vom linear-kausalen in den magischen Bereich. Der damit einhergehende Verlust an Erklärungsmodellen führt seither zu immer weniger möglichen Bezugspunkten für Veränderungswillen. Die Menschen bleiben in „magischen“ Szenen gefangen, die linear nicht mehr zu verorten sind.</em></p>
<p><em>Der Film „Videogramme einer Revolution“ von Harun Farocki aus dem Jahr 1992 zeigt in fast zwei Stunden Fernsehmaterial aus den Tagen des Sturzes von Nicolae Ceaușescu in Rumänien. Die Ereignisse dieser Tage markieren wahrscheinlich exakt den Punkt der erstmaligen Wende: Bilder, die nicht mehr Geschichte illustrieren, sondern um der Bilder willen selber Geschichte werden. Harun Farocki seziert den Moment, in dem Kameras die fast vollständige Macht über unser Verständnis von Wirklichkeit übernommen haben, dabei chronologisch genau.</em></p>
<p><em>Für uns bedeutet dieser Moment vor zwanzig Jahren, dass wir darüber nachdenken müssen, wie sich ein rationaler Veränderungswille in einer magischen Geschichte eigentlich überhaupt noch manifestieren lässt, und an welcher Stelle echte Eingriffe in ein zunehmend selbstrefenzielles System noch möglich sind. Die Konsequenzen, die sich durch den „Textsturm“ der Bilderwelt ergeben haben, reichen weit darüber hinaus, „medial geschult“ in Konflikte gehen zu müssen – vielmehr müssten wir die Prinzipien einer magisch-szenischen Geschichtsschreibung vom Anfang einer Handlung an besser berücksichtigen.</em></p>
<p><em>Dabei ist die (nachholende) Diskussion darüber derweil selber schon Geschichte. Als Farocki und Ujica die rumänische „Revolution“ sezierten, war das Internet noch eine Veranstaltung weniger Nerds. Inzwischen sind es nicht mehr nur die Bedingungen des Fernsehens, die unsere Geschichtswahrnehmung bestimmen. Der Magie der Bilder hat sich die Magie aufgelöster Räume hinzugesellt.</em></p>
<p><em>Das wird Thema eines zweiten Abends „Die Revolution im Kopf“, der irgendwann im späten Herbst diesen Jahres stattfinden wird.</em></p>
<p><em>Der zweite zur Verfügung stehende Film, „Surplus oder Konsumterror“ von Eric Gandini berührt die Schnittstelle zwischen der Fernsehbildgeschichte und der elektronischen. Er steht deshalb auch am Schluss der Veranstaltung. Gandini nutzt sehr weitgehend die Magie der aus dem Fernsehen bekannten Bilderwelten, um subersiv auf den Zuschauer einzuwirken. Da der Film 2003 entstand, wurden in ihm die Möglichkeiten der „neuen Technologie“ bereits geschickt eingesetzt – wenn er sich auch inhaltlich noch das Fernsehen bezieht.</em></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Montag%2C+09.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Revolution+im+Kopf+http%3A%2F%2Fis.gd%2FKghVHd" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-09-08-open-air-kino-%e2%80%93-revolution-im-kopf/&amp;title=Montag%2C+09.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Revolution+im+Kopf" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-09-08-open-air-kino-%e2%80%93-revolution-im-kopf/&amp;t=Montag%2C+09.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Revolution+im+Kopf" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-09-08-open-air-kino-%e2%80%93-revolution-im-kopf/&amp;title=Montag%2C+09.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Revolution+im+Kopf" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Montag, 02.08.: Open-Air-Kino &#8211; Gesäuberte Städte</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 17:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht auf Stadt]]></category>
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		<category><![CDATA[ABAHLALI]]></category>
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		<description><![CDATA[An diesem Montag, 02.08., beginnen wir unsere Themenreihe mit Filmen im Open-Air-Kino „Talflimmern“ in der Alten Feuerwache an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld. Das Programm: ab 19.30 Uhr - Einführende Diskussion mit Knut Unger zum Thema „Gesäuberte Städte“; ca. 21.00 Uhr -Beginn der Filmvorführungen. Wir sehen: Trailer „Ecümenopolis“ (11 Min.), „Istanbul Çıplak - Istanbul Is Naked" (60 Min.), „No Pass to Demolitions“ (8 Min.), „Dear Mandela“ (30 Min.) (Bei jedem Wetter, überdacht!)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>An diesem Montag, 02.08., beginnen wir unsere Themenreihe mit Filmen im Open-Air-Kino „Talflimmern“ in der Alten Feuerwache an der Gathe in Wuppertal-Elberfeld. Das Programm: ab 19.30 Uhr &#8211; Einführende Diskussion mit Knut Unger zum Thema „Gesäuberte Städte“; ca. 21.00 Uhr -Beginn der Filmvorführungen. Wir sehen: Trailer Ecümenopolis (11 Min), Istanbul Çıplak &#8211; Istanbul Is Naked (60 Min), No Pass to Demolitions (8 Min), Dear Mandela (30 Min)</strong></p>
<p><strong>Update: Findet bei jedem Wetter statt!!! Das Open-Air-Kino verfügt über ein Planendach.</strong></p>
<p>Der Kampf um das RECHT AUF STADT ist ein weltweiter. Wenn auch die Forderungen und Probleme sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden, so ist den Kämpfen eines gemeinsam: Der Neoliberalismus als Gegner, der die würdige Existenz für alle Menschen in seiner Agenda nicht vorsieht. Wir beschäftigen uns an diesem Montag mit verschiedenen Formen des Kampfes um ein RECHT AUF STADT am Beispiel der zwei Metropolen Istanbul / Türkei und Durban / Südafrika.<br />
<span id="more-1227"></span><br />
<a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/1.jpg" rel="lightbox[1227]" title="1"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1229" title="1" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/1-450x197.jpg" alt="" width="450" height="197" /></a></p>
<p>In Istanbul führten BewohnerInnen des Roma-Viertel Sukulele gemeinsam mit Künstlern und Musikern einen langen und am Ende leider erfolglosen Kampf um ihren Stadtteil. Mit dem Untergang von Sukulele verloren die Menschen der „Kulturhauptstadt“ Istanbul nicht nur ihre Lebensgrundlage, sondern auch ein wichtiges Stück wahrer Kultur jenseits von kommerziellen Mega-Events. Der Hauptfilm des Abends, die 60-minütige Dokumentation „Istanbul Çıplak &#8211; Istanbul Is Naked&#8221; (in türkisch mit deutschen Untertiteln) berichtet vom Kampf um Sukulele und von der Zerstörung des Stadtteils. Ergänzend zum Hauptfilm zeigen wir zwei kürzere Trailer, die sich ebenfalls mit Vertreibung und dem Widerstand dagegen beschäftigen.</p>
<p>Abschliessend kommen wir – weil zum Thema passend – nochmals auf den Besuch der beiden Abahlali-AktivistInnen aus Durban (Südafrika) zurück, mit denen wir Ende Juni über Möglichkeiten internationaler Solidarität in unseren urbanen Kämpfen gesprochen hatten. Zur Situation der „Bewegung der HüttendorfbewohnerInnen“ in Südafrika gibt es Neuigkeiten – erfreuliche, wie auch weniger erfreuliche. Wenn die Zeit es zulässt, zeigen wir an diesem Montag zum Abschluss unseres Themenabends den halbstündigen Film „Dear Mandela“, den wir bei unserem Treffen mit Abahlali auf dem Schusterplatz vor gut einem Monat leider nicht mehr vorführen konnten. (Original mit englischen Untertiteln)</p>
<p><em>Zur einführenden Diskussion mit Knut Unger über die Forderungen nach einem RECHT AUF STADT:</em></p>
<p><em>Seit einigen Jahren wird der Slogan DAS RECHT AUF DIE STADT mehr und mehr zu einer lockeren Klammer für sehr vielfältige städtische Sozialbewegungen in vielen Ländern der Erde. Der Grund dafür ist sicher nicht ein ausgearbeitetes Konzept, sondern das überall wachsende Bedürfnis, die zersplitterten, lokalen Stadtkämpfe in Beziehungen zu einander zu bringen und dem herrschenden Modell einer Weltstadt des Profits „Schreie und Forderungen“ (H. Lefebvre) nach einer anderen möglichen Stadt entgegen zu setzen. Dieses Bedürfnis entspringt nicht zuletzt der puren Not. Mittlerweile lebt die Mehrheit der Weltbevölkerung in Städten und davon ca. 1 Mrd. in Elendssiedlungen, meistens informell errichteten Hüttenansammlungen.</em></p>
<p><em>Unter Missbrauch von UN-Slogans wie </em><em>„</em><em>Cities without Slums</em><em>“</em><em> werden diese Siedlungen dort, wo sie kapitalistischer Stadtmodernisierung, privater Bodenaneignung oder auch nur dem ästhetischen Empfinden einer bessergestallten Klasse im Weg stehen, beseitigt. Aber nicht nur in Asien und Afrika haben die Zwangsräumungen zugenommen. Auch in Nord-Amerika und Europa kommt es zu dramatischen Vertreibungen von ärmeren Menschen aus ihren Wohnungen und Stadtvierteln.</em></p>
<p><em><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/2.jpg" rel="lightbox[1227]" title="2"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1230" title="2" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/2-450x325.jpg" alt="" width="450" height="325" /></a></em></p>
<p><em>Ein Modell für die gesäuberte Weltstadt der Zukunft stellt zur Zeit die größte Metropole Europas dar. Istanbul hat inzwischen mindestens 16 Millionen EinwohnerInnen und viele Millionen mehr werden noch erwartet. Die Folge: gigantische Wohnungs-, Verkehrs- und Wasserversorgungsprobleme. Die Zeiten informeller Lösungen, zum Beispiel durch Selbstbausiedlungen („Gecekondus“),  sind vorbei. Stadt und Staat setzen auf einen gigantischen Masterplan, der die ganze Marmara-Region radikal umkrempelt. Dieser Plan ist zugleich autoritär, modernistisch, „islamistisch“ und „neo-liberal“. Sein Inhalt ist nicht nur die funktionalistische Zerschlagung der wild gewachsenen „SELF-SERVICE-CITY“ und die Realisierung gewaltiger Bodenwertsteigerungen durch Finanz- und Staatmonopole.</em></p>
<p><em>Es geht zugleich um die Schaffung einer neuen Norm für einen Stadtbürger, der sich auf herausbildende Lebensstile neuer „islamistischer“ Mittel- und Oberschichten bezieht und mit der regierenden AKP an der politischen Macht beteiligt ist. Was dieser zugleich kulturellen, sozialen und räumlichen Norm widerspricht, wird  ausgegrenzt, vertrieben und abgerissen. Ziel der Vertreibung und Zerstörung sind im Grunde alle informelle Wohn-, Handels- und Arbeitsformen, Altstadt-Viertel ebenso wie Arbeitersiedlungen aus den 60er Jahren, sunnitisch-islamistische Selbstbausiedlungen ebenso wie die von Linksradikalen kontrollierten Stadtviertel. In all diesen Gebieten kommt es zu manchmal militanten Widerständen. Der Versuch, diese Widerstände zu einer wirksamen Gegenmacht zu vernetzen, steht &#8211; auch wegen der politisch stark zersplitterten Linken  &#8211; aber immer wieder erneut vor dem Anfang. Auch vor diesem Hintergrund ist die teilweise erfolgreichere Selbstorganisation städtischer Armer in einigen afrikanischen Ländern trotz ungleich elenderer Bedingungen ermutigend. (Knut Unger)</em></p>
<p><em><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/3.jpg" rel="lightbox[1227]" title="3"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1231" title="3" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/08/3-450x302.jpg" alt="" width="450" height="302" /></a></em></p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Montag%2C+02.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Ges%C3%A4uberte+St%C3%A4dte+http%3A%2F%2Fis.gd%2F4fGoBp" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-02-08-gesauberte-stadte/&amp;title=Montag%2C+02.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Ges%C3%A4uberte+St%C3%A4dte" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-02-08-gesauberte-stadte/&amp;t=Montag%2C+02.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Ges%C3%A4uberte+St%C3%A4dte" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/08/montag-02-08-gesauberte-stadte/&amp;title=Montag%2C+02.08.%3A+Open-Air-Kino+%E2%80%93+Ges%C3%A4uberte+St%C3%A4dte" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die basta!-Sommer-Offensive</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 10:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor dem absehbar heissen Herbst starten wir unsere basta!-Sommer-Offensive 2010, mit der wir das Rüstzeug für kommende Auseinandersetzungen liefern wollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p>Vor dem zu erwartenden heissen Herbst starten wir unsere <em><strong>basta!</strong></em><strong>-Sommer-Offensive</strong>, mit der wir umfassendes Rüstzeug für kommende Auseinandersetzungen liefern wollen. Denn neben einer guten Ausstattung mit Argumenten wird auch ein entspannter und angeregter Geist nötig sein, wenn die schon angekündigten Angriffe auf soziale Städte und den Sozialstaat abgewehrt werden sollen.</p>
<p>Mit den von <em><strong>basta!</strong></em> für die nächsten Wochen geplanten Aktivitäten wollen wir alles –  anregendes Denken und gutes Gefühl. Neue gedankliche Munition für die anstehenden Auseinandersetzungen um unser Leben und unsere Städte und neue Motivationen für die Zusammenarbeit aller, die sich daran beteiligen wollen.<br />
<span id="more-1183"></span><strong><br />
Filme unter freiem Himmel</strong></p>
<p>Die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> läuft den ganzen nächsten Monat. Im Zentrum stehen vier August-Montage, an denen <em><strong>basta!</strong></em> Gast im Open-Air Kino „<strong>Talflimmern</strong>“ an der Gathe sein darf. Das inzwischen auch überregional bekannte, wunderschöne kleine Freiluftkino in der alten Elberfelder Feuerwache steht uns ab Montag, den 02.08. für vier Veranstaltungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten zur Verfügung. Zu den einzelnen Themen wird es jeweils ab 19.30 Uhr eine Einführung mit Diskussion geben, für die wir uns auch noch um kompetente Gesprächspartner bemühen. Hauptteil der Veranstaltung wird natürlich immer ein abendfüllendes Filmprogramm sein, das nach EInbruch der Dunkelheit beginnt. Wir gucken Filme, die wir immer schon einmal mit anderen gemeinsam sehen wollten, und versuchen, die zuvor gewonnen Erkenntnisse zu vertiefen. Zu den <em><strong>basta!</strong></em>-Themenabenden im Open-Air Kino sind alle herzlich eingeladen.</p>
<p>Die vier ausgewählten Themenschwerpunkte unseres <strong>„Sommers des politischen Films“</strong> sind:  zum Auftakt am 02.08. <strong>„Gesäuberte Städte“</strong> &#8211; urbane Kämpfe für ein Recht auf Stadt am Beispiel der Metropolen Istanbul und Durban; <strong>„Die Revolution im Kopf“</strong> am 09.08. zu den veränderten medialen Bedingungen einer Revolution; <strong>„Liebe und Anarchie“</strong> zur Konsequenz ganz persönlicher, politischer Lebensentscheidungen am 16.08. und am 23.08. abschliessend <strong>„Gutes Leben für alle“</strong> zu den Perspektiven eines bedingungslosen Grundeinkommens. Der Eintritt zu unseren Themenabenden ist natürlich frei. Weitere Informationen zu unseren Themenschwerpunkten und zu den gezeigten Filmen veröffentlichen wir in Kürze auf diesen Seiten. (Auch über Twitter: <a title="Zu unserem Twitter-Account" href="www.twitter.com/bastawuppertal" target="_blank">www.twitter.com/bastawuppertal</a>)</p>
<p><strong>Strassenaktion auf dem freien Ölberg</strong></p>
<p>Doch die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> startet bereits vorher – am nächsten Samstag, den 31.07.2010. An diesem Tag wird <em><strong>basta!</strong></em> auf dem Ölberg in der Elberfelder Nordstadt eine Strassenaktion mit anschliessender kleiner Party veranstalten, zu der wir alle an Wuppertal Interessierten und selbstverständlich auch alle Nachbarn auf dem Ölberg einladen.</p>
<p>Bei der Strassenaktion auf dem <strong>Otto-Böhne-Platz</strong> werden wir ab 16 Uhr den Versuch unternehmen, mit einem spontanen öffentlichen Mapping die Lebenssituation aller Menschen, die um und auf dem Otto-Böhne-Platz in der Nordstadt leben, zu erfassen. Wir werden über Strategien gegen die zunehmende Ausgrenzung einzelner Personengruppen sprechen und über neoliberale Tendenzen für „gesäuberte“ Innenstädte und Wohnquartiere. DIe unterhaltsame Forschungsarbeit in einem gesellschaftlichen Brennpunkt umfasst vielfältige Aktivitäten. Dabei werden Interviews geführt, in Augenschein genommen und Austausch gesucht. Und es sollen auch Brücken zu ähnlichen Konflikten anderswo geschlagen werden.</p>
<p>Wenn wir jedoch schonmal da sind, wollen wir den öffentlichen Raum auch sinnvoll nutzen. Deshalb haben wir rund um unser öffentliches Mapping weitere Aktionen geplant, mit denen wir über das Aktionsbündnis <strong><em>basta!</em></strong> und seine bereits gelaufenen und die geplanten Aktionen Auskunft geben wollen. Damit das „Wohlfühlen“ nicht zu kurz kommt, haben wir ausserdem verschiedene Künstler angefragt, die uns den Mapping-Nachmittag im Kiez verschönern sollen. Genaueres zum „Programm“ und zu unserem Anliegen bei der Strassenaktion können wir im Verlauf der Woche noch mitteilen. (Hier und per <a title="Zu unserem Twitter-Account" href="www.twitter.com/bastawuppertal" target="_blank">Twitter</a>)</p>
<p>Beendet wird der nächste Samstag – wie es sich gehört – mit einem kleinen Fest im <strong>„Gemüseladen“</strong>, der direkt vis á vis zum Otto-Böhne-Platz in der Marienstrasse liegt, (ab 20 Uhr). Bei kühlen Getränken werden wir zusammen entspannen und neu geknüpfte Bekanntschaften vertiefen. Für die musikalische Ausgestaltung des Abends konnten wir drei echte Musik-Nerds gewinnen, die sich durch eine besonders freie Musikauswahl auszeichnen. Was „um3000“ sowie „MC Maya“ und „T.Raumdeckung“ von der ehemaligen „Elektronischen Rasselbande“ am Samstagabend im kleinen „Gemüseladen“ zu Gehör bringen werden, ist ebenso wenig vorhersehbar wie das Wuppertaler Wetter – dass wir viel Spass mit beidem haben werden, steht jedoch bereits fest.</p>
<p><strong>Sechs Monate <em>basta!</em></strong></p>
<p>Beendet wird die <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> schliesslich in der ersten Septemberwoche. Bei unserer anstehenden „siebten offenen Protestversammlung“ werden wir eine Zwischenbilanz zu einem halben Jahr <strong>basta!</strong> ziehen, und gemeinsam mit hoffentlich vielen Menschen die Richtung unserer Aktivitäten für das kommende Halbjahr beschliessen. Der genaue Termin und der Ort der „siebten offenen basta!-Protestversammlung“ im September wird noch bekanntgegeben.</p>
<p><strong>Die basta!-Sommer-Offensive 2010:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Samstag, 31.07.</strong>, ab 15 Uhr: <strong>Strassenaktion</strong> auf dem <a title="Wo ist der Otto-Böhne-Platz?" href="http://maps.google.de/maps?q=Otto-B%C3%B6hne-Platz+Wuppertal&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=Otto-B%C3%B6hne-Platz&amp;hnear=Wuppertal,+Nordrhein-Westfalen&amp;ll=51.259431,7.140534&amp;spn=0.006996,0.019205&amp;z=16" target="_blank">Otto-Böhne-Platz, Wuppertal-Elberfeld, Nordstadt</a> mit öffentlichem Mapping, Ausstellung und spontanen Perfomances</li>
<li><strong>Samstag, 31.07.</strong>, ab 20 Uhr: <em><strong>basta!</strong></em><strong>-Party</strong> im „Gemüseladen“ in der Marienstrasse, (gegenüber vom Platz), mit den DJs um3000, T.raumdeckung und MC Maya (Ex-Elektronische Rasselbande)</li>
<li><strong>Montag, 02.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Gesäuberte Städte</strong>“ &#8211; Themenabend im <a title="Wo ist das Talflimmern?" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Alte+Feuerwache,&amp;sll=51.262465,7.148473&amp;sspn=0.00666,0.019205&amp;ie=UTF8&amp;split=1&amp;rq=1&amp;ev=p&amp;radius=0.5&amp;hq=Alte+Feuerwache,&amp;hnear=&amp;ll=51.262465,7.148473&amp;spn=0.00666,0.019205&amp;z=16" target="_blank">Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld</a> – Diskussion und Filme – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 09.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Die Revolution im Kopf</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 16.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Liebe und Anarchie</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Montag, 23.08.</strong>, ab 19.30 Uhr: „<strong>Gutes Leben für alle</strong>“  &#8211; Themenabend im Open-Air Kino „Talflimmern“ in der „Alten Feuerwache“ an Gathe in Wuppertal-Elberfeld – Diskussion und Film – Eintritt frei</li>
<li><strong>Anfang September</strong>: Die <strong>siebte offene <em>basta!</em>-Protestversammlung</strong> „Ein halbes Jahr offenes Aktionsbündnis <em><strong>basta!</strong></em>“ – Ort und genauer Termin stehen noch nicht fest.</li>
</ul>
<p>Achtung: Während der <strong><em>basta!</em>-Sommer-Offensive</strong> gibt es <strong>keinen Stammtisch</strong> am Donnerstag! Wir sind stattdessen an allen Montags-Themenabenden für jeden ansprechbar, der uns kennenlernen möchte.</p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/strassenfest_web.jpg" rel="lightbox[1183]" title="strassenfest_web"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1202" title="strassenfest_web" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/strassenfest_web-450x321.jpg" alt="" width="450" height="321" /></a></p>
<p><a href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/kino_web.jpg" rel="lightbox[1183]" title="kino_web"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1206" title="kino_web" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/kino_web-450x356.jpg" alt="" width="450" height="356" /></a></p>
<p>Wer uns durch das Versenden unserer eFlyer unterstützen möchte, kann mit dem verlinkten zip-File jeweils optimierte Versionen für den eMail-Versand herunterladen. (72 dpi; 1.280 px) Wir freuen uns über jede Verbreitung. [ <a title="Download eFlyer basta!-Sommer-Offensive" href="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/uploads/2010/07/sommeroffensive.zip" target="_blank">Download zip-File</a> ]</p>
</div><div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=basta+%21+Die+basta%21-Sommer-Offensive+http%3A%2F%2Fis.gd%2FwAW5Nt" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/de/twitter/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://delicious.com/post?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;title=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to Delicious"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/delicious/tt-delicious-micro3.png" alt="Post to Delicious" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;t=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/facebook/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://stumbleupon.com/submit?url=http://basta-wuppertal.de/2010/07/die-basta-sommer-offensive/&amp;title=Die+basta%21-Sommer-Offensive" title="Post to StumbleUpon"><img class="nothumb" src="http://basta-wuppertal.de/basta/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/su/tt-su-micro3.png" alt="Post to StumbleUpon" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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