Die solidarische Initiative “Freifahrt / Roter Punkt in Wuppertal” teilt in ihrer heutigen zweiten Presseinformation mit, dass die Kostengründe, die zur Ablehnung des VRR-Sozialtickets im Tal geführt haben, vorgeschoben gewesen sind. Den Stadtwerken wären nach aktuellen Berechnungen keine Verluste entstanden, die nicht durch das Land NRW hätten ausgeglichen werden können.
Darüberhinaus kritisieren die Initiatoren und Initiatorinnen der Aktion erneut die Preisgestaltung des vom Land geförderten Monatstickets, das die Mobilität für Menschen mit geringem Einkommen sicherstellen sollte. Ein “echtes” Sozialticket müsse darüberhinaus gehen, und langfristig müsse für einen Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr gekämpft werden. Dass das anderswo auch schon mit anderen Mitteln passiert, zeigt ein Artikel auf der “Aktions-Website”, der auf eine Schwarzfahr-Kampagne in der spanischen Hauptstadt Madrid hinweist.
Wir dokumentieren die Pressemitteilung im Wortlaut.
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Aktionen+Erklärungen, Dokumentiert verfasst von redaktion am 9. Februar 2012
Der Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles und basta! Wuppertal haben zum Jahreswechsel die solidarische Aktion Freifahrt / Roter Punkt in Wuppertal gestartet. Mit der Initiative, die sich an alle WuppertalerInnen richtet, soll für die Einführung eines Sozialtickets in Wuppertal gekämpft werden. Mobilität ist ein unveräusserliches Recht für alle Menschen!
Hier dokumentieren wir die gemeinsame Presseerklärung von Tacheles e.V. und basta! zum Start der Aktion.
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Aktionen+Erklärungen, basta! verfasst von redaktion am 10. Januar 2012
Aufruf: Beteiligt euch am Wochenende an den Protesten im Wendland oder an den Demonstrationen in Düsseldorf !!!
In der letzten Woche tauchte im Netz ein Text auf, der gute Argumente dafür lieferte, die am nächsten Wochenende stattfindenden Aktionen gegen den Castor-Transport durch zahlreiche Aktionen in den Metropolen zu unterstützen – schließlich existiert mit der «Occupy» -Bewegung erstmals eine solide Basis für zeitgleiche Aktionen in vielen Städten. Unter dem Titel «Occupy Polizei!» wird in dem Text dazu aufgerufen, möglichst viele Polizisten und Polizistinnen in den Zentren «zu beschäftigen», und so aktiv und konstruktiv an der Einsatzplanung der Behörden mitzuwirken. Für Wuppertal heißt das: Beteiligung an den beiden Demonstrationen in Düsseldorf!
Auf die Straße! Entweder im Wendland – an der Strecke der Castoren, oder in den Städten, zu den angekündigten Demonstrationen der «Occupy»-Bewegung – auch, wer nicht ins Wendland fährt, kann diesmal aktiver Teil der Aktionen sein.
Das Motto des Wochenendes: Castorfrei für die Polizei – die Polizei bleibt hier!
Alle Infos zu den Düsseldorfer Demonstrationen im Artikel.
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Aktionen+Erklärungen, Dokumentiert verfasst von Oscar am 23. November 2011
Das Informationsbüro Nicaragua veranstaltet von September bis November 2011 in Kooperation mit BASO (Basisinitiative Solidarität) das Wuppertaler Nord-Süd Kolloquium unter dem schönen Titel „Her mit dem guten Leben! – Gegenentwürfe zur globalen Krise“. Am Donnerstag, den 20. Oktober geht es in der börse an der Wolkenburg um das ureigene Thema des Aktionsbündnisses basta!
Wem gehört die Stadt?: Zur (Wieder-)Aneignung des öffentlichen Raumes, die börse, Studio 2 um 19:30 Uhr
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basta!, Recht auf Stadt verfasst von redaktion am 19. Oktober 2011
Für Samstag rufen weltweit Gruppen dazu auf, auf öffentlichen Plätzen zu protestieren. Ein lautes basta! wird zu hören sein – aus Belgien, wo die Teilnehmer des „Marsches nach Brüssel“ seit einer Woche ihre Forderungen diskutieren, aus den USA, aus Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Südafrika und, und, und. Auch in Wuppertal rufen Gruppen wie attac und DIE LINKE zusammen mit Aktivisten und Aktivistinnen dazu auf, ab 11 Uhr am Kasinokreisel beim Bankster-Denkmal ein vernehmliches Zeichen zu setzen. Kommt alle!
Wir dokumentieren nachfolgend einen anonymen Aufruf.
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basta!, Dokumentiert verfasst von redaktion am 13. Oktober 2011
am Di, 20. September 2011, 19.00 Uhr, Alte Feuerwache
Was geht (nicht mehr länger so weiter) im Tal?!
Wo geht’s jetzt lang?
Und was zum Teufel treibt eigentlich `basta!´ ! ?
In mancher Hinsicht unterscheidet sich die jetzige Situation von der, die wir bei der Gründung von ‚basta!‘ vorgefunden hatten:
Einige Sparvorschläge wurden zurückgenommen, einige hingegen scheibchenweise + vergleichsweise unspektakulär umgesetzt. Das Land legt einen “Kommunalen Rettungsschirm” auf, von dem auch Wuppertal profitiert. Dabei ist jedoch die Krise der leeren Kassen noch lange nicht ausgestanden. Im Gegenteil erleben wir seit Monaten in einem ganz anderem Maßstab und europaweit die sozialen Verwerfungen, Konsequenz der überschuldeten Haushalte bzw. der darauf folgenden Kriseninterventionsstrategien. Auch in Wuppertal müssen wir davon ausgehen, dass uns eine Neuauflage des „Haushaltssicherungskonzeptes“ in den nächsten Wochen ins Haus stehen wird. ‚basta!‘s Ursprungsimpuls ist also längst nicht obsolet. Auch und gerade im Tal der Wupper.
Vor diesem Hintergrund also wollen wir mit euch zusammen eine Bestandsaufnahme machen und die Weichen stellen für die weitere politische Arbeit.
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Aktionen+Erklärungen, basta! verfasst von sophia am 13. September 2011
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